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Arbeitertagebuch

Da es mir schwer fällt Arbeit in der jetzigen Gesellschaftsform zu lieben, und ich auch sonst kaum Menschen habe mit denen ich dieses Thema besprechen kann. Werde ich ein Arbeitertagebuch führen.

Denn ich denke, es kann mir helfen den Kopf freizukriegen und besser alle notwendigen Aufgaben und Anforderungen zu erfüllen, die man von mir verlangt. Ich will mich mit diesem Tagebuch auch daran erinnern, wofür ich das mache. Denn ich arbeite nicht um mir schöne Sachen kaufen zu können oder noch reicher zu werden als ohnehin schon (Ich bin ein typischer durchschnittlicher Westeuropäer, kein Milionärssohn oder dergleichen).

Sondern um langsam meine Möglichkeiten zum Erwerb von mehr Weisheit, Wissen und Ruhe zu steigern und letztlich auch zu erfüllen. Das ist doppelt harte Arbeit und ich tue das weil ich an die Wahrheit und die Freiheit glaube.
Ich will mein Leben nutzen und nicht von Zwängen, Mustern oder anderen einschränkenden Verhaltensweisen belasten, fesseln und verkrüpeln.

Ich will also meine Gedanken hier absetzen und von meiner Gegenwart trennen. Denn ich brauche einen klaren Kopf um weiterzukommen und meine gesellschaftliche Lage zu verbessern.  Dabei will ich versuchen, keine Gefühle zu ignorieren, keinen Zwang zu produzieren, sondern wirklich Freiheit zu erleben und das große Ganze im Blick zu haben. Ich will versuchen nicht zu jammern und nicht zu optimistisch zu denken.

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Die Menschheit als Chance

Das Leben auf der Erde ist eine ständige Veränderung und Entwicklung. Es gibt keinen Stillstand, Nichts ist isoliert oder unabhängig. Diese Gesetzmäßigkeit bestimmt auch unsere Existenz. Wir können nicht ohne Sonne, Wasser, Luft und Liebe leben.

Nur kurze Zeit können wir darauf verzichten und dann nur mit zerstörerischen Ergebnissen. Wenn wir nicht dafür sorgen, das unser Überlebenskampf konstruktiver wird, werden wir nicht überleben. Und damit ist jeder Mensch gemeint, der versucht sein Leben in den Griff zu kriegen oder es im Griff zu halten.

Wir alle, wie wir existieren und uns zurück- oder weiterentwickeln, sind Macher, Schaffer und Unternehmer. Wir tragen die Verantwortung für das handeln und das unterlassen von Handlungen. Wir sollten uns darauf konzentrieren was wir fühlen und wie wir handeln. Und nicht nachdenken, philosophieren warum nicht alles sofort perfekt ist.

Wir sind eine Gemeinschaft, wir haben Chancen und genug Kraft um sie umzusetzen. Warum machen wir es nicht einfach? Wir haben unheimliche Möglichkeiten, die mit jeder Erfüllung weitere Chancen gebären. Wir haben die Möglichkeit Glück und Liebe quasi unendlich zu vervielfältigen und in jeden Winkel der Erde strahlen zu lassen.

Gehen wir unsere Probleme an, erarbeiten wir uns zukunftsträchtige Lösungen, leben wir unsere Träume!

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Moderne Eiszeit

Irgendwie empfinde ich das menschliche Treiben auf dieser Welt als so unglaublich nichts-sagend. Es ist so leer und kalt, als ob es überhaupt gar nichts bringt durch die Strassen nach Jobs zu hetzen und jeden Monat einmal zum Friseur zu gehen.

Es ist so als ob wir schon alle tot sind, obwohl wir täglich irgendwelche Aufgaben und Anforderungen erfüllen, die Karriereleiter raufklettern und uns neue Klamotten kaufen. Wir strengen uns an, lernen und strecken uns. Wir funktionieren wie Maschinen in einer automatisierten Betonlandschaft.

Auf der Strasse sehe ich hunderte Gesichter, mit gestressten Leibern. Ich kenne niemanden, empfinde keine Verbindung und doch bin ich Teil dieser Maschinen. Mir kommt es so vor, als würde längst Stillstand und Eiszeit zugleich herrschen. Und genau deshalb bin ich starr vor Trauer.

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