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Tötungsmaschine Mensch

Wir sind alle zufällig irgendwo auf dem Planet geboren worden. Wir sind alle gleich.
Mit welchem Recht lassen wir Ungerechtigkeit und Leid zu? Mit welchem Recht lassen wir es zu Menschen, Tiere und Umwelt zu quälen oder zu töten?

Alle Lebewesen sind gleichberechtigt. Kein System, keine Überzeugung, keine Idee oder kein Mensch wird das jemals ändern. Denn dies ist die Wahrheit.

Die Menschen spüren in ihrem Alltag das etwas fehlt. Es ist nicht Geld, es ist nicht die Beschäftigung, es sind auch nicht unbedingt die Überzeugungen dabei. Es ist die Ruhe die Fehlt.

Wir glauben wir sind so wahnsinnig toll. Wir technologisieren alles, wie feiern uns selbst in allem was wir tun, Symbole unserer Macht und Domination überall wo man hinblickt. Aber an Stärke und Ruhe haben wir nicht gewonnen.

Wir schreien bei Skandalen auf, wie jammern bei Anschlägen auf die Zivilisation, wir beschimpfen uns, schubsen, schlagen, treten und vergewaltigen uns. Wir sehen nicht das Ganze. Wir leben nur in verzweifelter Angst und schlagen auf alles was vedächtig erscheint.

Wir sind keine Menschen, wie sind ängstliche Lebewesen die nicht wissen was sie mit ihrem Potential, mit ihrem Leben anfangen sollen.

Dabei ist es so einfach. Wir sollten uns nicht von unserer Umwelt trennen oder distanzieren. Der Neger ist Teil von uns genauso wie der Affe oder der Stuhl auf dem wir sitzen. Es ist nicht respektlos es zu sehen, es ist ehrlich und absolut realistisch.

Wir bestehen aus Atomen genau wie Alles andere. Und das ist wörtlich zu nehmen.
Gold ist soviel wert wie Kot. Kot ist so wertvoll wie der reichste Mann der Welt. Was wir als wertvoll ansehen, wird plötzlich wertvoller. Und das ist ein Irrtum.

Daher sollten wir all unsere Wünsche, Empfindungen, Erfahrungen und Erinnerungen genauso als gleichberechtigt sehen, wie die Wünsche, Empfindungen, Erfahrungen und Erinnerungen anderer Lebewesen.

Dies ist die Grundlage für vernünftiges, soziales Miteinander. Anders kann es nicht funktionieren.

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Zeit ist Geld!

Es soll ja nicht immer gemotzt und gejammert werden und schon gar nicht wenn man in Deutschland geboren und aufgewachsen ist. Man hat sowieso kaum relevante Sorgen. Zumindest muss man nicht hungern, hat Kleidung am Leib und naja eine Waffe braucht man auch nicht als ständigen Begleiter.

Was stimmt ist, wir müssen uns alle verflucht anstrengen. Wenn wir schlecht in der Schule sind, na dann bekommen wir wohl auch eine schlechte ‚Beschäftigung‘ bzw. Erwerbsmöglichkeit, – weil wir wohl nicht so ganz die Qualität liefern die die Anderen verlangen oder die der Markt verlangt.

Aber moment mal, verdammt warum dieser Stress?

Ich komme mir vor wie eine Legehenne. Geboren um Eier zu legen und wenn ich das nicht mehr kann oder nicht mehr indem Masse wie gefordert und gewollt, nundenn dann fliege ich eben raus und darf mir etwas anderes suchen. Dann eben keine Eier mehr, dann gebe ich eben Milch. Und wenn alles nicht hilft, nundenn dann bin ich eben eine Arbeitskraft die Kunden betreut, Produkte gestaltet, wirbt und verkauft, oder ich arbeite als Teil eines Teams an einer neuen Struktur in einer x-beliebigen Legehalle, ehm, Firma!

Macht es einen Unterschied ob ich ein Huhn bin mit einem Gitter vor der Nase mit völlig desaströsen Körperbau, oder ein Mensch mit eingeschränkten Freiheiten durch den Zwang Geld verdienen zu müssen? Ich kann mir Freiheit nur erkaufen, ich kann mich freikaufen wenn ich viel arbeite und das Glück habe dafür ausreichende Entschädigung bzw. ‚Belohnung‘ zu bekommen.

Fakt ist wir arbeiten enorm viel. Wir leisten sehr viel. Arbeiten bis 67 hierzulande. Und anderswo ist es entweder schlimmer oder nicht viel besser. Der enorme Druck der mittlerweile nun schon vom Kindergarten und frühen Schulklassen an beginnt und sich immer weiter bis in die letzten Poren der Gesellschaft steigert, kann nicht Teil einer gesunden Entwicklung einer vernünftigen Gesellschaft sein.

Statt uns Zeit zu nehmen und das Leben zu genießen, die Momente bewußt zu verstehen, lassen wir uns zu einer Arbeitskraft abstempeln. Andere Menschen müssen, was ein Glück, nicht als Arbeiter ihr Leben fristen. Sie kaufen sich ein Haus/Auto nach dem anderen und essen, trinken, feiern teuer. Und wir können froh sein wenn wir auf Schuldenbergen ein einziges Haus bewohnen und besitzen dürfen. Ist das wahre Gerechtigkeit?

Die gesamte Gesellschaft ist mir zu leistungsorientiert. Sinn macht diese Orientierung nur in wenigen Bereichen der Gesellschaft. Etwa in verschiedenen Gebieten der Forschung und Medizin. Wie in wilden Zeiten kämpfen wir ums überleben und kämpfen um jeden Batzen Fleisch (=Geld/Bildung/Zeit). Wenn das für die Zukunft irgendwas sicher und auf Jahrtausende gesehen bringen soll, würde ich dies gerne mal genauer wissen.

Jeder Autokonzern möchte das die neusten Autos gekauft werden und soviele Menschen wie möglich eines kaufen, um zu expandieren. Würde aber jeder Mensch ein Auto fahren, wäre der Planet unbewohnbar! Wir gehen auf eine Welt zu die sich zu schnell pushed und die wirklich wichtigen Dinge, wie Kampf gegen Armut und Beseitung diverser Irrtümer (Rassismus usw.) in der Gesellschaft verlieren an Aufmerksamkeit, Bedeutung und letztlich an Wert (z.B. Nächstenliebe!)

Denkt daran, andere reiche Menschen müssen sich nicht täglich darum bemühen wie sie weiterkommen. Und das ist nicht immer mit ihren übermenschlichen Leistungen begründet. – Ist dies gerecht? Ist dies wahre Gerechtigkeit?

Nur weil es zu Lebzeiten immer so war, muss es nicht heißen das es immer so bleiben muss!

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Sinnvoll gedacht..

Jedes Leben hat ein anderes Feeling. Einige Menschen sind darin so stark versunken, sie spüren dieses Feeling entweder selten oder zu gering um verstehen zu können, was dies für sie selbst bedeutet.

Die Kommunikation besitzt dabei eine besondere Schlüsselfunktion. Denn zur Information gehört Kommunikation. Und Information bedeutet alles was wir je von der Welt wahrgenommen haben oder nicht wahrgenommen haben.

Wenn wir also etwas schlicht nicht wahr nehmen, findet es für uns nicht statt. Und aus dieser Realität besteht unser Alltag.

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Bei lebendigen Leib möchte ich mir die Haut vom Leib ziehen.

Die Schande ist zu groß und widerlich.

Fast jede Nacht überkommt es mich,
und ich versuche mir das Fleisch von den Knochen zu reissen.

Mit bloßen Händen packe ich diese fette Fleisch,
und zerre bis zum größten Schmerz daran,
bis mich meine erbärmlichen Kräfte verlassen.

Ich erkenne am Ende meine Hilflosigkeit,
und finde mich nur noch in der Raserei wieder.

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