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Wir wollen das Gute, schaffen aber das Böse.

Wir leben in einer von uns maßgeblich erschaffenen agressiven Welt. Vom ersten Herzschlag an dominiert der Wille zum Erfolg. Unser aller LEben ist gewinnorientiert und steht im Wettbewerb mit allen anderen Menschen. Wir spüren diesen Druck sehr früh.

Einige von uns wehren sich, Andere nehmen die Lage widerwillige an und Weitere lassen sich sofort davon begeistern. Über die Jahre wechseln einige Menschen je nach Erfahrungen und Erfolgen oder Misserfolgen die Sichtweisen, aber was bei allen immer klar scheint: Es gibt keine Alternative zu dieser jetzigen mechanisierten, industrialisierten Informationsgesellschaft.

Diese Grundhaltung sorgt für die allgemeine Akzeptanz der schwierigen, komplizierten, ungerechten und kalten Situation. Die Menschen konzentrieren sich auf ihr Leben, auf ihre Interessen, Aufgaben, Ziele und Vorstellungen und setzen damit die Abwärtsspirale des Nicht-Verstehens fort.

Das Leben wird durchorganisiert, nichts bleibt vor dem cleveren Intellekt verschont: Die Tierwelt, Umwelt, benachteiligte Menschen haben den Idealen und sonstigen Wertvorstellungen zu gehorchen, sich mit Leib und Seele zu unterwerfen.

Die Bilder und Geschichten sind bekannt. Sie sind Routine. Außer Spenden kann sowieso Nichts getan werden, so der übliche Tenor der Massen. Menschen die erkennen das nicht nur die Systeme und Einzelpersonen verantwortlich für die massiven Probleme der Menschheit sind, werden mit Argumente nauseinandergenommen, von Experten vernommen, ignoriert, belächelt und isoliert.

Es existiert bei vielen Menschen der Wunsch nach Sicherheit. Diese ersehnen sie sich in Karrieren, Beziehungen, hohen Beträgen auf Konten, entsprechenden Ideologien und Glaubensvorstellungen. Doch das Leben ist unsicher. Das Leben ist deshalb so fantastisch und bietet soviel unermessliche Freiheit.

Wir Menschen verfolgen mit dem gewinnorientierten Wettbewerb, welcher unser Leben ausmacht, eine begrenze, verkrüppelte Freiheit, die uns tagtäglich kurzfristiges Vergnügen und Unmengen an Zweifel und Leid beschert. Diese Krisen und Leiden die wir im Kleinen wie im Großen durchleben, beweisen in einer unendlichen Beständigkeit die Wahrheit.

Keiner unserer Plänge, keines unserer Argumente wird jemals sicher sein. Es ist immer nur eine Frage der Zeit wann ein Plan oder Argument scheitern wird. Denn der Intellekt ist durch Wissen und Information begrenzt. Er wird uns niemals zur vollen Wahrheit und Freiheit führen, sondern immer wieder neues Leid und kurzfristige Erfolge produzieren, die aber natürlich nutzlos sind.

Dies mag sich nun unheimlich deprimierend anhören. Die Wahrheit ist aber, es ist unendlich befreiend. Denn sobald wir unsere Pläne, Ziele, Sicherheiten aufgeben, entfällt der Wettbewerb, Leistungsdruck und damit Neid, Gier, die Kälte aus unser aller Leben.

Wenn wir nicht mehr lernen und verstehen, um uns von anderen abzugrenzen und durchzusetzen, ist das doch eine befreiende Lebensweise. Viele Menschen fürchten sich vor einer inneren Revolution, das Verstehen der eigenen inneren Leere, die eigentlich Liebe ist. Die meisten Menschen sind überladen und versunken in ihren Gedanken und Gefühlen.

Sie haben ganz unterschiedliche, vielschichtige Gründe für ihre Mutlosigkeit und Orientierungslosigkeit, für ihre Suche nach Autorität und Sicherheit. Oft ist es die Flucht, die Angst vor der Leere die sich scheinbar Klein und Hilflos werden lässt. Sie leben nur um nach einen fremden Willen zu funktionieren.

Seit sie leben kopieren und imitieren sie, weil sie es nie anders gesehen haben, nie anders verstanden haben. Die Welt ist herzlos, kalt und ungerecht weil die Mehrheit der Menschen das Leben nur oberflächlich begreifen und leben. Das selten die Absicht der Menschen, sie schaffen aber dennoch diese Realität, wohl weil sie keinem echten Verstehen nachgehen.

Es wird auch nirgends wirklich gelehrt. Wir haben Gewinnorientierung und Materialismus. Wir arbeiten und kämpfen für Dinge die bald wieder kaputt und zu Staub zerfallen sind. Wir trachten nach höchst oberflächlichen Zielen und verblenden damit nicht nur uns selbst, sondern auch künftige Generationen. Wie soll es so nur besser werden?

Es kann nicht besser werden, wenn nicht jeder Mensch anfängt sich und das Ganze zu hinterfragen und nicht nur kleine Teile davon oder gar nicht. Jeder kann jetzt damit anfangen, unabhängig vom Bildungsgrad, der Position in der Gesellschaft, Hautfarbe oder Rasse.

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Die Menschheit ist dazu verurteilt zu versagen

Was ist wenn es so ist? Ich sehe in keiner wirtschaftlichen, politischen Debatte unsere langfristigen Überlebenschancen besprochen. Nirgends sind eindeutige Ziele und Wertevorstellungen gesetzt, die mir als kleiner Mensch eine echte Bedeutung geben. Wie lange wird die Menschheit überleben? Die Dinosaurier überlebten eltliche Millionen Jahre, ohne großartige Intelligenz. Was ist mit uns? Wieso machen wir so wenig aus uns?

Was stellen wir hier jeden Tag auf die Beine, ohne eine echte Übersicht über unsere kurze Existenz auf diesem Planeten im Kopf zu haben? Wie wir uns gegenseitig verrückt machen mit Konkurrenzkampf, berufliche Laufbahnen und damit eine hohe Konzentration des natürlichen Überlebenskampfes für alle tagtäglich erarbeiten.

Wir leben nicht gesund. Wir leben nicht im Einklang mit uns selbst, den anderen Lebewesen, der Natur und dem Leben sich in dieser Galaxie. Was wollen wir denn damit erreichen? Haben wir überhaupt echte Ziele als Menschheit? Wollen wir nur Materialismus und früh finanziell unabhängig werden, um in Ruhe ausschlafen zu können? Wir wissen doch das wir schon immer in Schwierigkeiten stecken! Warum flüchten wir in die falsche Richtung?

Was ist das für ein Leben in das wir alle hineingeworfen wurden? Mittlerweile sind wir Routinees geworden, wir steigen in Flugzeuge, rauchen gesundheitsschädliche Zigaretten, wichsen uns einen auf billlige Pornografie und trinken Wasser mit Kohlensäure und extra viel Sauerstoff. Unser Herz leistet eine unglaubliche, pausenlose Leistung. Milliarden Herzschläge wieviele davon spüren wir wirklich bewußt?

Das Leben ist hochkomplex, erstaunlich und vielseitig, obwohl es eigentlich so einfach, zerbrechlich und erbarmungslos gerecht ist. Was denken die Menschen wenn sie ihre letzten Sekunden leben? Wenn sie ihre letzten Atemzüge atmen? Denken sie vielleicht über die versäumten Möglichkeiten nach? Freuen sie sich auf das was kommen wird? Jeder von uns wird sich persönlich auf seinen Tod einstellen oder ihn einfach komplett ignorieren, aber unser Leben wird dadurch nicht besser.

Wir müssen unsere Zeit nutzen, wir müssen gemeinsam alle grundlegenden Probleme ankämpfen und den oberflächlichen Kapitalismus in seine Schranken verweisen. Wir können uns nicht mehr mit Phrasen zufrieden geben, wir müssen in jeder Sekunde unseres Leben spüren, dass wir lebendig sind und einen echten, konstruktiven Zweck erfüllen. Denn was ist wenn wir es nicht tun?

Was sind wir dann für eine tolle Rasse? Wir sind keine Menschen wenn wir es lassen. Denn dann sind wir wirklich Tiere, auch wenn das an sich nichts Negatives ist. Aber wir vergeben Chancen auf Glück und Ruhe. Wir würden uns wieder zu Mördern, Vergewaltigern, Schlachtern und Hetzern unserer Selbst, der Tierwelt und Umwelt machen. Wir werden versagen, wenn wir nicht unsere Chancen nutzen.

Die jetzigen Aktionen sind zum Scheitern verurteilt, wir sehen es in der Gegenwart, weil wir kein ultimatives fundamentales Ziel verfolgen. Weil wir wie die letzten Chaoten durch die Welt stampfen und alles kurz und klein schlagen, das nicht sofort Nutzen bringt.

Keiner weiss, wieviel Zeit uns noch bleibt. Die Masse verliert, wenn die Einzelnen aufhören zu denken.

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