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Menschen lügen, betrügen und lassen sich kaufen

Ehrlichkeit währt am längsten?

Nein, ist wahrlich nicht so. Wer einen Job will muss die Wahrheit gut verkaufen können und das bedeutet auch, diese Wahrheit in ein besonderes Licht zu stellen, also gewisse Sachen mehr zu beleuchten als andere, d.h. unangenehme, bittere Fakten wegzulassen usw. Kaufen und verkaufen, alles dreht sich um das liebe Geld. Die Leute wollen verarscht werden, weil sie ihr ganzes Leben lang schon verarscht wurden, – jene Menschen die ihnen plötzlich mit den wahren Fakten kommen werden ganz negativ und abscheulisch wahrgenommen, werden abgelehnt, bekämpft und schliesslich getötet. Der seit Jahrhunderten betriebene Selbstbetrug ist in den letzten Jahrzehnten vorallem auch durch die technologischen Errungenschaften in immer höhere, heftigere und dichtere Kämpfe getrieben worden. Was früher mal Entfremdung war ist heute die Identität von Milliarden Menschen. Kaum einer hinterfragt überhaupt noch den Gang zur Arbeit oder dessen Organisation. Kaum einer fragt wieso Merkel „Kanzler“ ist oder der eigene Chef so ein Tyrann ist und warum beide überhaupt über andere Menschen was zu melden haben obwohl sie die meisten nichtmal persönlich kennen. Allerhöchstens gibt es oberflächliche Sprüche darüber und das wars dann mit der „Rebellion“.

Diese Art und Weise wie wir leben ist pure Brutalität. Sie ist permanente Massenversklavung, Massenverblödung, sie ist Massenwahnsinn der als Normalität verkauft und gelebt wird. Ich weiß nicht ob es Dir schonmal aufgefallen ist: Du kannst Dir Frauen kaufen, Kinder kaufen, um sie zu ficken und/oder sie zu töten. Du kannst Dir Politiker, Wahlstimmen, Wirtschaftsbosse, Experten, Wissenschaftler und die Medien kaufen, um mit ihnen Geschäfte zu machen oder sie fertig zu machen. Und immer kannst Du dabei davon kommen sofern Du die „Grauzonen“ des Systems, also die Fehler, die Ignoranz und Dekadenz der anderen Menschen kennst.Wer das nicht verkraftet der wird in dieser Welt auch zugrunde gehen.

Wer nicht fähig ist sich in seinem Beruf entweder von vorneherein glücklich zu schätzen oder zumindest sich selbst als Mensch dabei völlig auszuklinken und einfach „nur den Job zu machen“, – der wird ganz einfach als überflüssiges Menschenmaterial betrachtet, welches die Sozialsysteme asozialerweise belastet. Wer es nicht erträgt jeden Tag, Wochen, Monate und Jahre lang dieselbe stumpfsinnige Arbeit auszuführen der sollte sich entweder umlegen oder versuchen „flexibel“ zu sein und sich neuzuorientieren, – auch wenn man in den meisten Fällen nur von einer stumpfsinnigen Scheiße in die nächste geraten wird. Es ist unheimlich schwierig, ja geradezu undenkbar in dieser grausamen ungerechten Welt überhaupt an soetwas wie ein idylisches Arbeitsverhältnis zu geraten!

Gelogen und betrogen wird überall und das hat alles eine jahrtausende währende Tradition. Alles was sich ändert ist die Fassade.

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Das Leben als Kapitalsoldat

Was kann man im Leben erreichen? Ich glaube man kann nicht mehr im Leben erreichen als zufrieden zu sein.

Sehr viele Menschen glauben mit einer gewissen beruflichen Karriere könnten sie glücklich sein, oder mit einem perfekten Partner, mit einem Haus und einem ständig wachsenden Haufen Geld könnten sie zufrieden sein. Dabei verstehen sie nicht, dass sie das niemals glücklich machen wird, weil es davon nie genug geben kann.

Warum kann es nie genug Selbstbestätigung geben? Weil der Mensch unsicher ist. Die Unsicherheit kommt aus seiner Unwissenheit und diese Unwissenheit muss immer bestehen, weil der Mensch nie genug wissen kann um sich sicher zu fühlen. Der Mensch glaubt wenn er nur genug anhäuft, besitzt und von anderen Menschen geschätzt wird, ist er am Ziel, hat er alles Nötige erreichen und wird entsprechend sicher und zufrieden sein. Dabei wird es niemals Sicherheit geben. Dieser Illusion erliegen viele und das macht das Leiden vieler Millionen Menschen aus, auch von Dir und mir, weil wir seit der Kindheit diese Illusion neben vielen anderen gelehrt und vorgelebt bekommen haben.

Als Kind erlebt man wie die Eltern sich im Beruf engagieren, wie sie nebenberuflich zusätzliche Weiterbildungen absolvieren, wie sie Nebenjobs annehmen um mehr Geld für die Familie und sinnlosen Konsum anzuhäufen und man startet als junges Kind erste Versuche diese endlosen Anstrengungen der Eltern nachzuvollziehen. Man merkt als Kind, die Eltern haben viele Verpflichtungen, Dinge die sie für wichtig halten und man spürt ihre Spannungen, Sorgen, ihre Sehnsüchte und Hoffnungen die ja auch in das Kind eingebracht werden. „Pass in der Schule auf, dann wird mal was aus Dir und Du musst Dich nicht so quälen, wie wir das tun! Jeder Mensch ist seines Glückes Schmied“, sagt man.

Man sagt sovieles um sich selbst zu versichern, man sei auf dem richtigen Weg und für das edle Ziel müsse man eben Opfer erbringen, jeden Tag, auch wenn es weh tut und man nicht wirklich einen Sinn darin erkennt und alles geleistet zu Staub zerfallen wird und Vergessenheit geraten wird.

Man geht früh zu Bett, steht früh und unausgeschlafen auf, versucht unter der Dusche und auf dem Arbeitsweg wachzuwerden, schiebt die ganzen Zweifel an dem Sinn und Unsinn des Jobs zur Seite, begrüsst freundlich die Kollegen und hofft das sie nichts merken von eben jenen Zweifeln. Dann wird die Jacke abgelegt, Kaffee gekocht, Radio angemacht und man hört sich um wie die Laune der Kollegen und die Lage im Büro ist.

Dann geht es los, die Abläufe werden angegangen, Telefon klingelt, Chef will wissen was hier und dort los ist und dann gibt es immer wieder Probleme mit dem System. Das System ist neu, aber es gibt mehr Probleme als mit dem alten System. Aber es ist das neue System und muss genutzt werden, weil es sau teuer ist und weil die Chefs das so sagen. Man seufzt, wundert sich das die Zeit nicht vergeht und versucht sich mit einem emotionalen Privatgespräch mit den Kollegen abzulenken und zu beruhigen. Man hält sich dabei den Rücken, weiß das die endlose Sitzerei nicht gut ist und schon gar nicht die Zigarette in der Raucherpause, aber man braucht die andere Atmosphäre im Kantinenraum.

Draußen lärmen Maschinen und innendrin in einem selbst toben die Dämonen, kreischt das Gewissen, heult das sehnsüchtige Kind weil es nie frei und unbeschwert leben darf. Man zwingt sich ohne öffentlichen Schreikrampf sitzen zu bleiben bis endlich die erlösende Mittagspause stattfinden darf, in der es nicht darum geht die Profite für eine gesichtslose GmbH zu erwirschaften, deren einzige Anerkennung darin besteht für den monatlichen Scheck zu sorgen.

Ab und zu gibt es im Jahr klischeeträchtige Veranstaltungen wie Weihnachten, Sommerfeste, Jubiläen und Geburtstage auf welchen sich die Kollegen und Bosse mit oberflächlichen Small-Talk-Phrasen überschütten, ersticken, in Verlegenheit bringen und gegenseitig zum taktieren zwingen.

Die Gedanken und Gefühle wandern während man arbeitet, im tristen Bürogebäude, voller montoner Chartmusik, verärgerten Kunden, überlasteten Kollegen und sich selten zeigenden aalglatten Bossen. Man verkommt zu einem Menschen der nur noch in Kategorien und Rationen denkt. Man denkt von 7 bis 12, von 13 bis 17 uhr, fragt sich ob man sich kurz für eine Raucherpause wegschleichen kann oder ob man auf das Klo gehen und kotzen sollte. Es gibt immer wieder die Frage ob das alles irgendeinen Sinn hat, mit dem bisschen Geld was man erhält lenkt man sich von derlei Zweifeln gerne ab und dann bleibt alles beim alten.

Jahrelang bleibt alles beim alten. Die Ohnmächtigen und Schlafenden schuften auf grauen Betriebsgeländen in kalten Industriegebieten, stottern ihre Arbeitszeiten herunter, erfüllen die Voraussetzungen und sacken in ihrer Freizeit leer und traurig in ihre Fernsehsessel um zu sehen welche Promis Dreck fressen, wieviele Menschen heute ermordet wurden und wieviele Millionen Steuern im nächsten Jahr zusätzlich anfallen.

Gut, bei manch anderen Menschen die jünger sind, gibt es Party, da ist man dann auf der Suche nach gutem Sex oder einer Beziehung die einem das gibt was einem die Schule oder der Beruf genommen hat. Und dann stellt man fest wie oft man missversteht, missverstanden und verarscht wird. Dann reisst man sich los, wird verbittert, einsam oder überheblich.

Es gibt noch viel mehr Facetten der Zerstörung und Verzweiflung auf diesem Planeten. Es bleibt immer ein Armutszeugnis, ein deutliches Signal an alle Menschen mit Gewissen das sie sich Entscheiden können, es anders zu machen, um es besser zu machen. Die Leere, der Schmerz und das Leiden sind dazu da um uns zum Glück und dem Frieden zu leiten. Ignorieren wir diese Empfindungen wie viele andere Empfindungen, dann werden wir weiter unglücklich sein und unglückliche Menschen produzieren. Unsere Kinder werden unglücklich sein und gesellschaftliche Strukturen übernehmen die uns  bereits zuverlässig unglücklich gemacht haben.

Die Amokläufe, die Selbstmorde, Burnouts, gescheiterten Existenzen, die Trennungen und Entscheidungen sind typische Symbole einer sich selbst zerfressenden Gesellschaft. Man kann im Leben nicht mehr erreichen als zufrieden zu sein. Wir müssen das verstehen, lernen und leben. Tun wir das nicht, werden wir uns zerstören. Da hilft keine Propaganda, da hilft kein noch so gut bezahlter Job.

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Wir sind Fremde

Das Leben ist egal ob es Spaß macht oder nicht, eine endlose Wiederholung von Mustern. Jede Existenz auf diesem Planeten folgt einer logischen Entwicklung und das langweilgt mich total!

Michel Houellebecq hat einmal folgendes geschrieben:

Realitätssinn, Lustprinzip, Konkurrenzfähigkeit, permanente Herausforderung, Sex und soziale Stellung […] all dies ist nicht gerade geeignet, um in laute Hallelujas auszubrechen.

Wenn ich mir den Film „Cube“ ansehe. In welchem die Darsteller ihr Leben riskieren und viele liebgewonne Begleiter grausam verlieren, nur um ihrem Ziel nach einem Ausweg zu folgen. Was sich dann letztlich auch noch als total unnötig herausstellte, dann sehe ich mich gnadenlos an das Leben auf diesem Planeten im Grundsätzlichen erinnert.

Wir streben ständig und mit allen Mitteln nach Wachstum und Entwicklung unserer Fähigkeiten. Wir verdienen sogar unseren Lebensunterhalt damit. Die Leistungen der Massen in diesem Zusammenhang, bilden den Herzschlag des gesamten Finanzsystems und ich kann mir quasi nichts langweiligeres vorstellen.

Ich betrachte das Leben so wie es jetzt existiert als tödlich und langweilig. Weil wir Menschen in unserem Leben Leistung als Lebensziel haben. Wir leben wie Maschinen und nicht wie fühlende Lebewesen. Da die Mehrheit diesem Ziel nachgeht, sind Alternativen rar und das stimmt mich sehr unglücklich.

Wir begreifen das Leben nicht als perfekt und doktern krankhaft mit unserem naiven, hochmütigen Verstand an der Evolution herum. Ständig muss alles besser werden, die hundert-tausend Menschen die verhungern, interessieren nicht. Wir haben dieses großartige Ziel, der Evolution in den Arsch zu treten. Und dafür tun wir alles! (Kosteneffizientes einsetzen von „Human Resourcen“, Gen-Manipulation etc pp)

Begreift denn niemand, dass das Leben von vielen Millionen arbeitenden und lernenden Menschen eine Flucht vor der Langweile ist? Das TV-Programm wäre nie so beliebt, die Diskos würden nie so gut besucht und die Drogen würden nie so stark genutzt, wenn wir unser Leben so akzeptieren würden wie es ist. Ständig versuchen wir mehr zu sein als wir sind. Wir akzeptieren nicht das wir nur intelligente Tiere sind und können uns nicht damit abfinden das Leben einfach nur zu geniessen. Seht Euch dieses Video als Gedankenstütze an.

Ich ekle mich vor dieser kalten Ellbogengesellschaft, weil sie die Schönheit der Natur und der unendlich spannenden Existenz verkennt. Ich scheiss auf diese Gesellschaft weil sie Menschen, die mit diesem Leistungsdruck nicht klarkommen, Menschen die Gefühle haben, wie Dreck behandelt! Merken die Optimisten unter uns denn nicht, das wir mit unserem Masterplan, unseren langsamen aber sicheren Massensuizid eingehen?

Die Indizien liegen für mich klar auf der Hand und sie sind täglich für alle Menschen, vorallem in Westeuropa, leicht erkennbar. Jeder der dieses lebensverachtende Wettbewerbssystem unterstützt ist für mich nicht nur ein Langweiler, sondern auch auch ein Selbstmörder. Nun könnt ihr Euch vielleicht vorstellen, wie ich mich fühle, da ich ja gezwungen bin , wie jeder andere Mensch auch: Geld zu verdienen.

Ich habe keine Lösungen, ich kann nicht Miliarden Menschen zur Vernunft bewegen, diese damit retten und dabei nur von Liebe und Luft leben. Ich glaube wir werden alle Scheitern, weil wir nur unseren Träumen hinterher und vor unseren Ängsten davon laufen. Und das wir mit der Realität nicht sonderlich viel anfangen können, sieht kann man an der Geschichte ablesen und so wird es wohl leider auch in Zukunft bleiben, sofern nichts dagegen unternommen wird.

Was soll ich tun um das Leben nicht als langweilig zu empfinden? Soll ich mich etwa ablenken und zu sehen wie sich Jeder, eingeschlossen ich selbst, kaputt macht? Es gibt keine Lösung für mich und damit werde ich wohl leben müssen, bis es vorbei ist. Dumm nur das ich sehr ungeduldig bin. Wann geht das endlich vorbei, wann ist Schluss mit diesem zivilisierten Wahnsinn?

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Fernsehen macht blind

Fernsehen hat Verantwortung. Es muss die Wahrheit senden. Tut es das nicht, verdreht es der Bevölkerung den Kopf. Nur wenige Beispiele des aktuellen Sendewahnsinns:

Die schönsten Bahnstrecken, Sturm der Liebe, Marienhof, Verbotene Liebe, Wer wird Milionär, Brisant, Jackass, DSDS, Big Brother, Sam, Punkt 12, Dr. House, Law & Order, Germanys Next Topmodel, Hausmeister Krause, Richterin Babera Salesch, Britt – Der Talk um Eins, Zwei bei Kallwass, We are Familiy, Lenßen & Partner, Pokémon, Die Nanny!

Wird in irgendeiner dieser Sendungen ganz klar über wirklich relevante Themen diskutiert? Werden ernsthafte gesellschaftliche Probleme beleuchtet? Werden in irgendeinerweise konstruktive Konzepte erarbeitet bzw. gesendet?

Nein, nein und nochmals nein! Wenn wir ehrlich sind, ist das Alles purer Bullshit! Es ist Zeitverschwendung, es verblödet maßlos, es hat nichts mit der Realität zutun. Augenwischerei ohne jedes Gewissen! Es macht praktisch blind!

Das Fernsehen spielt nur nach, es kopiert, es verherrlicht, es verdreht aber es bringt im Prinzip keine Ergebnisse, die sich als positiv-richtungsweisend bewerten lassen.

Es berieselt uns 24 Stunden, jeden Tag mit gedankenlosen Informationsbomben. Das Fernsehen versucht uns einzuwickeln und uns zu fesseln. Oft wird unterschwellig die heile Welt tituliert, indem die harten Themen einfach kaum oder nur beiläufig angesprochen werden.

3sat, Phoenix und Arte darf man als die letzten Sender mit echten Inhalten bezeichnen. Zwar gibt es auch dort immer wieder Fehltritte, aber sie zeigen regelmäßig wahre Größe.

Fazit

Das Fernsehen muss reformiert werden, es muss die Bevölkerung gnadenlos mit der Wahrheit konfrontieren und ein klares Bewußtsein für echte Werte schaffen, Ziele zeigen oder diskutieren.

Die Gesellschaft muss lernen sich selbst in Frage zu stellen. Das Fernsehen kann hierfür das entscheidende Medium sein. Bisher macht dies das Fernsehen entweder unfreiwillig, verkrampft oder zu unmöglichen Sendezeiten!

Damit dies passiert sollten wir uns permanent einsetzen, indem wir kritisieren und sagen was stattdessen sein sollte.

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Erstickungstod

Die Menschheit würgt in jeder Phase ihrer Existenz neue Errungenschaften aus. Die Massen jubeln, gackern und schreien. Es herrscht Überfluss und Langeweile. Die Flucht nach vorn, in Verstand und Zukunft, ist alles was dieser Spezies geblieben ist. Ständig werden Entwicklungen, Stimmungen, Meinungen gebraucht, gewürzt, vollgepumpt und aufgespritzt damit die Abwechslung perfekt wirkt.

Es ist Tradition, Kultur und Realität. Es mutiert an allen Gliedern, im Inneren wie im Äußeren, es schwillt zu einem dramatischen Sammelsurium von belangloser Scheisse an und droht mit jeder Sekunde eher zu platzen.

Einige in den Massen haben dies begriffen. Erwartungsvoll werfen sie sich die Klippen hinunter oder fangen schon langsam an zu applaudieren, um die Kilometer hohen Wellen aus Kot und Gedärme zu empfangen. Die irrsinnige Hirnlosigkeit, die fanatische Selbstsucht, das trostlose vegetieren im Aktionismus haben das Leben auf der Erde erwürgt.

Das Röcheln können wir in unseren Körpern spüren. Das Ende ist nah, so nah..

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Bei lebendigen Leib möchte ich mir die Haut vom Leib ziehen.

Die Schande ist zu groß und widerlich.

Fast jede Nacht überkommt es mich,
und ich versuche mir das Fleisch von den Knochen zu reissen.

Mit bloßen Händen packe ich diese fette Fleisch,
und zerre bis zum größten Schmerz daran,
bis mich meine erbärmlichen Kräfte verlassen.

Ich erkenne am Ende meine Hilflosigkeit,
und finde mich nur noch in der Raserei wieder.

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