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A simple mind

Die Möglichkeiten eines Menschen sind ähnlich eingeschränkt wie dessen Autonomie. Die Gewöhnlichkeit und Durchschnittlichkeit kann ich bei mir andauernd feststellen. Es gab Entscheidungen, die förderlich waren, keinen Erfolg zu haben. Die eigene Dummheit hat  eine missliche Lage dramatisiert. Das Hadern mit diesem Unvermögen wird ein lebenslanger, schmerzhafter Zustand bleiben. Schutzlos und verletzbar ist man nicht nur außerhalb der Welt, sondern auch in sich, innerhalb der eigenen vier Wände. Erwartungen, Hoffnungen, Gedanken und Ideen stellen sich erst nach Monaten und Jahren als völlig wahnwitzig und grauenvoller Zusammenhang von Verlust sowie Missverständnissen heraus. Wieder wurde Geld, Zeit und Kraft für Luftschlösser verbraten. Ein Schlag ins Wasser. Immer wieder. Einer nach dem anderen. Ein erwachsenes Kind, dass sich ständig beim Spielen blutig schlägt, und nicht merkt, dass der Ernst des Lebens ihm den Boden für diese Experimente enzieht.

Die Enge wächst mit den Lebensjahren. Die Komplexität von Erinnerungen und Erfahrungen bleibt weitgehend unartikuliert. Niemand interessiert sich für irgendetwas aufrichtig und vollständig. Es gilt gerade zu als Stigma, sich in etwas hineinzustürzen, ohne darin einen Profit erhoffen zu können. Zugleich bedrohen diese Träumereien die Reproduktion. Man wächst in die Welt hinein, damit wächst auch der Abgrund in einen selbst hinein. So zugestellt die Welt für Klarheit, Empathie oder Humanität ist, so gilt das auch für die eigene Identität. Dass nichts aus einem werden wird, wird mit den Jahren deutlicher. Alles bleibt undefinierbar. Das schwammige Nichts als Nebelwüste einer grauen Monotonie ohne Raum und Zeit oder Halt. Die uferlose Untröstlichkeit schwankt zwischen wütender Raserei und zynischer Apathie. Ich will mir nicht fatalistisch die Welt über und in den Kopf wachsen lassen, weil ich mich immer noch an die Hoffnung erinnere, sie bewusst zu beleben, aber doch wächst sie überall hin und zementiert, limitiert mich. Vielleicht ist diese Erinnerung auch stets nur eine Wahnvorstellung gewesen. Wer ihr nachgeht, zertrümmert die letzten mageren Ankerpunkte.

Die blinde Sprachlosigkeit mündet immer in Stottern, Phrasen oder unzulänglichen, peinlichen Situationen. Es sind klägliche Versuche verfolgt von Depression und Angst. Die Perspektivlosigkeit wuchert in allen Sekunden. Unterwerfung und Selbstunterwerfung werden zur produktiven, konstruktiven Macht, die alles permanent unterminiert, umdeutet, verschachtelt, bis zur Unerkennbarkeit abstrakt werden lässt. Menschen und ich, das sind stumpfe Rümpfe, kaputtgewordene Herausgefallene, entgrenzte Eingegrenzte, verzweifelte Monolithen, die nur noch mit einem Zittern, einem Bündel aus erstickten Funken, durch die Trümmerwelten ihrer Schattenexistenz irren. Das jämmerliche, verwirrende Gewirr im Getöse der Maschinerie, verkleidet die routinisierte Dauermobilisierung im Dienste der Gesamtvernichtung von allem und aller durch allem und aller. Virtuelle Simulationen dynamisieren unerkannte Abstraktionen, prügeln auf die Restbestände der Subjekte ein und gewinnen Kraft aus den geringen Aktionen und Reaktionen eben dieser. Mythen mystifizieren die schmerzhafte Realität und wer versucht daran zu rütteln, verbrennt, verrennt und verliert sich.

In Zeiten der Not wiegt nicht nur Armut, Hunger, Angst und Wut sehr schwer, sondern auch die fehlende Fähigkeit, jene Kreativität zu entwickeln, sich aus dieser Mangellage herauszuarbeiten. Alle Handgriffe nach Rettung kosten Kraft, die man eigentlich benötigt, um die Schieflage nicht noch schlimmer auszuprägen. Aber greifen muss man doch? Sich nur anzusehen wie Wahnsinn, Tyrannei und Vernichtung sich gesetzmäßig produziert, verteilt, zirkuliert und wirkt, käme einer ewigen höllenhaften Folter gleich. Diese permanente Nicht-Existenz auszuhalten, obwohl es keine revolutionäre Subjektivität zu geben scheint, und die sich laufend steigernde Wirkungskraft der brutalen Apparaturen an sich und anderen arbeiten zu sehen, ist eindeutig unerträglich. Aber es folgt dennoch Tag auf Tag, es geht weiter, die Geschichte zieht einen durch, wie der eigene Körper es laufend tut. Die Wartestellung auf das Ende enthält außerdem noch pestschwarze Langeweile. Darauf zu warten, dass der Himmel Risse bekommt und durch diesen Riss eine riesige Hand nach einem greift, ist dann wohl der Gipfel aller Wahnideen. Allerdings sind die Wahnideen das einzige worauf sich bauen lässt, wenn sonst nichts anderes als abstrakte Herrschaft möglich ist. So, ist die Verbreitung von Religionen schon im eigenen Unvermögen angelegt und daher nachvollziehbar. Das eigene Scheitern ist Teil eines Scheitern der Menschheit zu Bewusstsein zu gelangen und das Leben vernünftig zu leben.

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Systemanalyse

Es wird ja unheimlich viel geredet, getan und gemacht überall wo man nur hinschaut und hinkommt. Überall gibt es schlaue und dumme Köpfe die ihre ganzes Leben in Qualifikationen und Karriere einsetzen. Wir arbeiten, sparen, spenden, kaufen, verkaufen, mieten, machen Schulden, schuften und ackern Tag ein Tag aus, als ob es immer unsere Natur gewesen ist.

In mir wächst dennoch ständig der Eindruck das wir trotz all dieser Engagements den Kern der Probleme, die wir alle mehr oder weniger intensiv miteinander teilen und individuell zu lösen oder zu ignorieren versuchen, nicht treffen. Dadurch wächst auch die Einsamkeit und Zerrissenheit in mir und natürlich auch in anderen Menschen, also auch in der gesamten Gesellschaft. Denn ignoriert man Probleme werden sie größer und schlimmer, das trifft beim Kern aller Probleme genauso zu und ist sogar noch intensiver schliesslich ist er die Quelle.

Wir sehen also überall die Brandherde, die Problembereiche, die Problemkinder und Symptome in unserem Leben, im Leben anderer Menschen oder überhaupt in der Gesellschaft und sagen wie Politiker im Wahlkampf: Da müssen wir was tun! Aber warum existieren diese Probleme überhaupt? Wieso haben wir über die Jahrzehnte, Jahrhunderte und Jahrtausende betrachtet sehr ähnliche Probleme und Konflikte gehabt? Was ist wenn unsere jetzige Moderne nichts weiter als ein anderes Mittelalter ist und wir wieder etlichen Illusionen erliegen die schwere Opfer verlangen?

Das jetzige System ignoriert genau wie die bisherigen Systeme die Bedürfnisse aller Menschen bzw. bevorzugt einige wenige und vernachlässigt viele andere Menschen. Dieses System ist deshalb zum Scheitern verurteilt, genau wie alle bisherigen Systeme. Wie soll das System auch funktionieren wenn es darin Gewinner und Verlierer gibt? Wenn es die Menschen voneinander trennt und zu Feinden, Konkurrenten usw. macht? Zwar haben wir gegenüber bisherigen Systemen ein paar Dinge dazugelernt, dennoch ist auch unser neues System folgenden Faktoren ausgesetzt:

Jedes erdachte System basiert auf Denken, Wissen, Erfahrungen und so weiter, aber all diese Faktoren sind begrenzt. Also ist auch das System nur begrenzt fähig die sich ständig wandelnde und verändernde Realität zu erfassen. Die agierenden Menschen im System stehen immer im Verzug zur Realität, müssen also immer etwas nachholen und verbessern. Wir versuchen beispielsweise heutzutage mit mehr Leistung, Wissen, Qualifikation der Realität nachzujagen obwohl wir sie so niemals erreichen können. Eigentlich müssten wir einfach nur stehen bleiben und das Leben geniessen, das ist uns aber „zu einfach“.

Die Lösung ist also das Problem, denn wir haben immer begrenzte Quellen woraus wir alle schöpfen. Wir sind von unseren Vorstellungen, Idealen derart eingenommen, wir nehmen ihre begrenzten Eigenschaften gar nicht wahr. Das wird immer für Spannungen und Konflikte vom kleinen Streit bis zum Weltkrieg produzieren, ganz einfach weil nicht alle Menschen berücksichtigt werden. Wie soll man auch ein System für Menschen erdenken die noch nicht existieren?

Jeder Mensch ist einzigartig, genau wie jedes Lebewesen, also gibt es immer neue und andere Lebenswege und Vorstellungen. Will man einen Rahmen vorgeben funktioniert das eine zeitlang bis sich genug Menschen zu sehr davon belastet/erniedrigt/usw. fühlen und dann stirbt der Rahmen/das System weil die Menschen sich davon befreien wollen („Die Mauer muss weg“ usw.). Ein statisches System wird also genauso wenig funktionieren wie starre Vorstellungen in Beziehungen jeder Art.

Wir müssen also stehen bleiben, das Leben erfahren, wahrnehmen wie es ist und uns beruhigen. Denn tun wir das nicht, werden wir weiterhin wie ein Hamster im Laufrad sein und uns dabei  für unheimlich engagiert und modern halten. Wir werden das immer weiter entwickeln und werden immer neue Probleme kreieren, für die es oberflächliche Lösungen gibt, aber wir werden so niemals glücklich sein. Dieses glücklich sein wird allenfalls ganz wenigen Menschen zuteil werden, die große Masse wird verzweifelt sein und sich fühlen als würde sie ersticken.

Wir sollten das Denken nicht zur Grundlage unseres Lebens machen, sondern es vielmehr als ein Werkzeug betrachten welches für einige Facetten des Lebens sinnvoll eingesetzt werden kann. Die Grundlage unseres Lebens sollte die Natur, also unsere Umgebung sein, der Boden worauf wir stehen. Keine flüchtenden Gedanken in die Vergangenheit oder Zukunft, über Profit, Karriere und so weiter, sondern das Leben hier und jetzt leben wie es ist und genießen. Zurück zu einem natürlichen Leben, welches zwar einfach aber dennoch vollkommen ist.

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Eingeordnet unter Gesellschaft

Die Menschheit als Chance

Das Leben auf der Erde ist eine ständige Veränderung und Entwicklung. Es gibt keinen Stillstand, Nichts ist isoliert oder unabhängig. Diese Gesetzmäßigkeit bestimmt auch unsere Existenz. Wir können nicht ohne Sonne, Wasser, Luft und Liebe leben.

Nur kurze Zeit können wir darauf verzichten und dann nur mit zerstörerischen Ergebnissen. Wenn wir nicht dafür sorgen, das unser Überlebenskampf konstruktiver wird, werden wir nicht überleben. Und damit ist jeder Mensch gemeint, der versucht sein Leben in den Griff zu kriegen oder es im Griff zu halten.

Wir alle, wie wir existieren und uns zurück- oder weiterentwickeln, sind Macher, Schaffer und Unternehmer. Wir tragen die Verantwortung für das handeln und das unterlassen von Handlungen. Wir sollten uns darauf konzentrieren was wir fühlen und wie wir handeln. Und nicht nachdenken, philosophieren warum nicht alles sofort perfekt ist.

Wir sind eine Gemeinschaft, wir haben Chancen und genug Kraft um sie umzusetzen. Warum machen wir es nicht einfach? Wir haben unheimliche Möglichkeiten, die mit jeder Erfüllung weitere Chancen gebären. Wir haben die Möglichkeit Glück und Liebe quasi unendlich zu vervielfältigen und in jeden Winkel der Erde strahlen zu lassen.

Gehen wir unsere Probleme an, erarbeiten wir uns zukunftsträchtige Lösungen, leben wir unsere Träume!

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Unsere Freiheit grenzt nur am Tod

Was interessiert der Schulabschluss oder die Ausbildung wenn wir alle als versklavte Kapitalsoldaten, uniformiert in Marken, vernebelt mit der Droge Geld, dem oberflächlichen Glück hinterher rennen? Das ungerechte Leben ist lediglich das Produkt des Jahrtausende gelebten menschlichen Selbstbetrugs. Erkennt Euch selbst als das was ihr seid, dann wisst ihr was zutun ist. Traut niemanden, das ganze System ist marode und durchsetzt von Pissern die ausnutzen, vergewaltigen und zerstören. Es gibt keine Gerechtigkeit in der Lüge. Findet die Wahrheit, nutzt Euren IQ, stellt unendlich viele Fragen und lasst Euch bloss nie verarschen.

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Eingeordnet unter Gesellschaft

Der Mond ist die Wunde der Nacht

Im Bureau
 
Der Mond blickt zu uns hinein,
er sieht mich als armen Kommis
schmachten unter dem strengen Blick
meines Prinzipals.
Ich kratze verlegen am Hals,
Dauerenden Lebenssonnenschein
kannte ich noch nie.
Mangel ist mein Geschick;
kratzen zu müssen am Hals
unter dem Blick des Prinzipals.
Der Mond ist die Wunde der Nacht,
Blutstropfen sind alle Sterne.
Ob ich dem blühenden Glück auch ferne,
ich bin dafür bescheiden gemacht.
Der Mond ist die Wunde der Nacht.
 
Robert Walser 

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Eingeordnet unter Fremde Texte

Hört auf Euch zu hassen

Wenn man aufhört in Zeit, Geld, Karriere, Berufe, Ämter, Regierungen, Nationen, Sprachen, Religionen Parteien, Organisationen, Zahlen, Bildungsabschlüssen zu denken wird man verstehen, dass man jede Person als Mensch betrachten muss. Wenn sich alle Menschen die Hände geben würden, was wäre da für eine Kraft vorhanden? Was könnte dann erreicht werden? Wir würden erkennen wie ähnlich wir uns sind, wie sehr wir uns lieben und respektieren können. Wir würden verstehen das Gewalt und Krieg völlig nutzlos und absurd sind. Wir würden versuchen unsere Kommunikation zu verstehen und wirklich miteinander reden!

Jeder Mensch hat einen gewissen Anteil an dieser Kraft und an dieser Realität die wir hatten, haben und haben werden. Unsere Instinkte sind dabei sehr wichtig, sie leiten uns und sorgen für absolute Harmonie. Durch die Technologisierung unserer Gesellschaft, haben wir uns lauter Hilfen und Extras im Leben angeschafft. Fortschritt und Wachstum um jeden Preis. Alles ist von unseren Systemen und Vorstellungen umzingelt. Längst haben sich davon einige Dinge verselbstständigt. Die Menschen wollen Geld haben, sie wollen größer und mächtiger sein als andere Menschen, obwohl sie das durch Nichts sein können. Wir brauchen mehr Selbstvertrauen, wir dürfen den Kapitalismus nicht zu unserem Leben machen.

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Absatz 3 – Warum sind wir eigentlich so unglücklich?

Als ich heute morgen in der Trambahn sass, fiel mir ein, ich könnte doch mal eben nach einem glücklichen, lachenden Gesicht suchen. Und wisst ihr was?

Ich hab keins gefunden. Das brachte mich zu einer weiteren Folgerung. Warum verdammt nochmal schauen die Leute alle so elendig drein? Einige schauten als würden sie gleich gehängt, Andere sahen aus als hätten sie Bleichmittel oder irgendwas anderes giftiges am Morgen gefuttert und hätten übliche tödlich verlaufende Schmerzen im Magen. Ich wurde plötzlich todunglücklich, ich dachte ich sei in der Hölle gelandet. Schließlich suchte ich ja nach etwas ermunterndes und nicht nach dem Gegenteil, ich hatte ja gleich im Büro zu sitzen und mich mit Fremden auseinanderzusetzen, wie viele täglich von Euch auch.

Es war einfach erschreckend, überraschend und ernüchternd zu sehen wie diese Mitbürger, wie man sie hie und da nennt, – durch die Gegendtaumeln. Natürlich können sie sprechen und wahrscheinlich waren die meisten in Gedanken versunken, haben darüber nachgedacht was alles passieren könnte an diesem Arbeitstag, oder was sie vergessen haben, oder ob sie am Freitag sich mit Drogen abschiessen, oder oder.. Es gab ja viele Möglichkeiten warum diese Menschen alle so taub, so puppenhaft, so unterkühlt und grausig aussahen. Und ich zeigte Verständnis dafür, weil ich wußte, ich ziehe seit Jahren ein ähnliches Gesicht.

Wisst ihr mich erinnerten diese Szenen heute vorallem an einen alten Stummfilm. Er heißt Metropolis. Es ist wohl eine arge Darstellung. Der Mensch wirft sich an die Maschine, solange bis er stirbt. Der Mensch als Material, also Nutztier. Und naja, alles sehr extrem und unvorstellbar natürlich. Aber ich werde irgendwie das Gefühl nicht los, im Ansatz ähnliche Abläufe zu erleben wie sie in diesem Film dargestellt wurden.

Nun erinnere ich mich an Martin Luther King. Was hat er mal gesagt? Ja, richtig:

Wir werden niemals Frieden in der Welt haben, bevor die Menschen überall anerkennen, daß Mittel und Zweck nicht voneinander zu trennen sind; denn die Mittel verkörpern das Ideal im Werden, das Ziel im Entstehen, und schließlich kann man gute Zwecke nicht durch böse Mittel erreichen, weil die Mittel den Samen und der Zweck den Baum darstellen.

Wir werden niemals mit bösen Mitteln gute Zwecke erreichen. Diese christliche Definition von gut und böse, muss ich ersteinmal versuchen zu entkleiden. Es sind doch recht straffe und alte Worthülsen, zwar mit Kern aber verwirrend.

Wenn ich heute, und morgen sicher wieder, soviele unglückliche Menschen auf dem Weg zur arbeit sehe, – könnte ich mir doch sagen das sie den Menschen in dem Film Metropolis ziemlich ähneln. Es würde mir ein Indiz dafür sein, das wir als Gesellschaft, geführt von Wirtschaft und Politik et cetera zu falschen Mitteln greifen um ein gewisses Ziel zu erreichen.

Warum sind wir so in Hetze, so unter Druck? Weil Andere es befehlen, weil die Gesellschaft dazu zwingt. Sie hat sich etwas auferlegt. Es ist nicht nur das Grundgesetz, es ist auch der Anspruch Ideale möglichst schnell zu erreichen, möglichst noch im eigenen Leben. Dabei sind Ideale ja nie zum erleben da gewesen.

Nun, wenn ich mit meiner Vermutung richtig liege, dann hat Martin Luther King wohl deshalb so Erfolg gehabt, weil er in unheimlicher Klarheit gesprochen hat, was andere ahnten, dachten oder sogar wußten.

Wählen wir also wirklich die falschen Wege, die falschen Mittel um unser Glück zu erreichen? Ist es nicht so das wir praktisch heute schon sagen können das wir morgen wieder Krieg haben werden? Ist es nicht so?

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Eingeordnet unter Emotionales, Gesellschaft