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Die Menschheit als Chance

Das Leben auf der Erde ist eine ständige Veränderung und Entwicklung. Es gibt keinen Stillstand, Nichts ist isoliert oder unabhängig. Diese Gesetzmäßigkeit bestimmt auch unsere Existenz. Wir können nicht ohne Sonne, Wasser, Luft und Liebe leben.

Nur kurze Zeit können wir darauf verzichten und dann nur mit zerstörerischen Ergebnissen. Wenn wir nicht dafür sorgen, das unser Überlebenskampf konstruktiver wird, werden wir nicht überleben. Und damit ist jeder Mensch gemeint, der versucht sein Leben in den Griff zu kriegen oder es im Griff zu halten.

Wir alle, wie wir existieren und uns zurück- oder weiterentwickeln, sind Macher, Schaffer und Unternehmer. Wir tragen die Verantwortung für das handeln und das unterlassen von Handlungen. Wir sollten uns darauf konzentrieren was wir fühlen und wie wir handeln. Und nicht nachdenken, philosophieren warum nicht alles sofort perfekt ist.

Wir sind eine Gemeinschaft, wir haben Chancen und genug Kraft um sie umzusetzen. Warum machen wir es nicht einfach? Wir haben unheimliche Möglichkeiten, die mit jeder Erfüllung weitere Chancen gebären. Wir haben die Möglichkeit Glück und Liebe quasi unendlich zu vervielfältigen und in jeden Winkel der Erde strahlen zu lassen.

Gehen wir unsere Probleme an, erarbeiten wir uns zukunftsträchtige Lösungen, leben wir unsere Träume!

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Eingeordnet unter Emotionales

Die Zeit läuft ab, auch für Dich

Die Massen strömen durch die Betonschluchten. Die Masse wird geplagt von Zeitdruck, Leistungsdruck, Schlaflosigkeit und Gedankenlosigkeit. Sie versucht das Gute darin zu sehen, – den enormen Wohlstand und den Fortschritt. Alles ist besser geworden, und denen den es schlecht geht, denen wird es auch bald sehr gut gehen und sie werden darüber lachen was war.

Das Vorbeirauschen der tonnenschweren Fahrzeuge, das Rollen der Rolltreppen, das hastige Gestolpere, das Rascheln und Klimpern des Geldes im Hosenbund, das Ticken der Uhren über den Köpfen wird gar nicht mehr hinterfragt. Es ist nunmal die Realität, die einzig wahre Realität die existieren darf. Wie einst, als die Erde nur als Scheibe existieren durfte.

Die Träume dieser Soldaten besteht aus 1,3 Kindern, 3 Wochen Südseeurlaub und sonstigen abgehakten, verfaulten, zusammengeschlagenen, isolierten Vorstellungen. Danach wird gestrebt, dafür wird gekämpft. Jeden Tag allein und eiskalt. Qualifikation, Kontakte, Einsatz, das ist wichtig! Das ist der Zeitgeist, wer nicht mitzieht hat verloren. Derjenige der nicht mithält, ist der Schwache, der Verlierer mit welchem keiner etwas zutun haben will und wird.

Der Zugang zur Freiheit muss erarbeitet werden, wer die Arbeit hinterfragt, wird sie nie erhalten. Wer protestiert, wird sie nie erhalten. Wer nur darüber spricht und Fragen stellt, wird sie nie erhalten. Das hämmern des Fortschritts, das klingeln des Geldes im Geldbeutel, die schicken Klamotten die an schlanken Körpern rascheln, – all das ist Nichts für Ungehorsame. Die Ungehorsamen sind Verlierer. Ihr Zweifel und ihr Schmerz macht sie zu etwas Nutzlosem. Sie sind so Nutzlos wie die Bäume um sie herum, das meint zumindest die Masse. Und die Masse hat nunmal Recht, es ist ihr egal ob sie falsch liegt. Es ist ihr gleichgültig ob sie zu Millionen die Klippen hinunterstürzen, indem Glauben es könne doch nur besser werden.

Der Aufprall wird uns nicht erleuchten, er wird unsere Chancen aufzeigen. Und wenn wir sie dann kennen, sind wir längst tot und fragen uns vielleicht, was wir mit dem Fortschritt wollten, wenn doch alles bereits perfekt war? Vielleicht würden wir dann als Geist schwebend über die damalige Existenz lächeln und sagen, wir wussten es nicht besser, es fing doch schon von Kinderbeinen an.

Dieser Wettkampf, dieses Leistungsdenken, das erlernen der Ellbogentaktik. Ja, würden wir sagen, wir waren unschuldig, wir konnten nicht anders. Obwohl wir hörten, wie unsere Brüder und Schwestern ein paar Kilometer weiter verdursten, verhungern und unter freiem Himmel leben, fuhren wir unsere Autos, feierten wir unsere Partys, sangen wir die Nationalhymne bei Fußballspielen und schwangen uns so jeden Tag in unserem widerlich destruktiven Glauben, alles würde besser werden.

Wir hatten keine Chance unseren Verstand zu benutzen, und den Fortschritt in den Kopf zu bringen. Wir hatten keine Chance die wesentlichen Probleme unserer Spezies zu lösen. Wir konnten auf keinen Fall aufhören uns gegenseitig zu ignorieren, anzupöbeln, zu erschiessen, zu vergewaltigen und zu hassen. Wir waren absolut ohne Chance eine Vorstufe einer besseren Welt zu schaffen. Wir waren zu jeder Zeit sowas von chancenlos, – werden wir sagen: Es konnte ja keiner wissen, dass die Zeit auf dieser Welt so schnell vorüber sein würde.

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Eingeordnet unter Gesellschaft

Absatz 2 – Was muss getan werden?

Es ist natürlich schwierig den Überblick zu behalten, bei all den komplexen Abläufen in der Gesellschaft. Dies macht es nicht unbedingt leichter sinnvolle Schlüsse für das eigene Leben zu ziehen. Wenn ich andere Menschen frage, welche Probleme die Menschheit eigentlich konkret hat. Kommen Antworten wie:

  • Die Unfähigkeit innezuhalten
  • Fehlendes Verantwortungsbewußtsein
  • Grenzenlose, proportional anwachsende Dummheit
  • Maßlose Raffgierigkeit und Geltungssucht
  • Das Tier im Menschen bestimmt sein Verhalten (Aggressionen, Seitensprünge, Schwache im Stich lassen)

Einige sagten mir auch die Religion, Aberglaube oder Gewalt wären die substanziellen Schwierigkeiten der Menschen. Ich würde wohl noch das liebe Geld hinzufügen, da es egoistische Systeme unterstützt das zuviele Menschen überfordert.

Wir selbst können die Veränderungen sein die wir uns wünschen. Wir müssen uns deswegen schon ziemlich früh im Leben bewußt machen, was das Leben auf der Erde eigentlich für uns als Menschheit bedeutet. Wir dürfen nicht rassistisch denken. Wir dürfen in dieser Beziehung nicht als Deutscher, Europäer oder als Mensch denken. Nichteinmal als Erdbewohner. Vielmehr sollten wir uns in die Rolle des Beobachters einer Spezies auf einem unbekannten Planeten begeben.

Zum Verständnis, dieser amerikanische Kurz-Film: „What we are“ zeigt so eine Sichtweise im Ansatz.
Es gibt Wahrheiten in unserer Existenz die absolut indiskutabel sind.

  • Kein Mensch will Gewalt
  • Kein Mensch will stehlen
  • Kein Mensch will krank werden vor Hass oder Neid
  • Niemand wünscht unterdrückt zu werden oder lange Zeit hungern zu müssen

Dies sind nur Beispiele der absoluten Wahrheit. Macht, Gewalt, Drogenkonsum, und allerlei andere Dinge sind nur Nebenerscheinungen einer kranken, schwankenden Gesellschaft. Wir wollen ein schönes Leben führen, weil wir wissen das es begrenzt ist und welches Potential es hat. Wir leben vielleicht 70, 80 und in selteren Fällen 90 oder 100 Jahre und dann sind wir weg, wohin auch immer. Wir wissen das, manche Menschen sind sich dessen mal weniger mal mehr bewußt und agieren dementsprechend individuell nachvollziehbar.

Wenn wir ehrlich zu uns sind. Sind alle Kriege die geführt wurden die offensichtlichsten Hinweise auf die Unfähigkeit des Menschen z.B. die Kommunikation anzuwenden und eigene Fehler im Denken zu erkennen, zu akzeptieren und auszubügeln. Würde man sich mit Wissenschaft, Verstand, Logik und allerlei Fantasie nunmal hinsetzen und eine allgemeine Wahrheit verfassen und diese als absolutes Ziel setzen für jetzige und kommende Generationen der Menschen, hätte kaum noch einer von uns eine Sinnkrise oder andere Ähnliches.

Würden wir uns an die Gesetze der Natur ausrichten könnten wir eine neue Ära des Verständnisses über unser Leben und Zusammenleben einleiten und führen. Wir würden nicht mehr wie ein Haufen grenzdebiler Wahnsinniger wirken, sondern bewußt unsere Neigungen steuern.

Seit Charles Darwin wissen wir: die Welt ist nicht unveränderlich, sondern unterliegt einem kontinuierlichen Veränderungsprozess. Wir Menschen sind Teil von diesem Prozess. Wir leisten eine Menge. Wir produzieren unheimlich viele neue Güter, bringen Leistungen die uns stark einnehmen, sodass wir kaum noch das Wochenende, den Jahresurlaub oder die Rente genießen können.

Der Stress den wir uns mit dem leistungsorientierten Leben machten, hat viele mögliche Einsichten und Freuden im Leben ersetzt. Und wofür eigentlich? Wir wissen Dank Darwin auch: die Evolution erfolgt stets allmählich und nicht in Sprüngen. Und was versuchen wir seit Jahrzehnten? Genau, wir versuchen zu springen. Wir übernehmen uns, und verlieren den Bezug zur Substanz.

Viele Menschen sind viel zu beschäftigt um sich um die Schwierigkeiten der Menschheit zu kümmern. Jede aktuelle Generation hat die Chance etwas für die kommenden Generationen zu verändern. Dazu müßten sie die größten Opfer bringen, nämlich ihr eigenes Leben. Es erfordert unheimlichen Einsatz althergebrachtes und etabliertes in der Gesellschaft auszuhebeln und durch sinnvolle und vernünftige Ausrichtungen zu ersetzen. Man hat dies bei den Aktionen von Ghandi und Martin Luther King gesehen.

Nichts anderes würde jenen Aktivisten blühen wenn sie das Geldsystem oder den Kapitalismus (als Beispiel) stürzen wollen. Nichts anderes würde ihnen entgegenschlagen im Kampf gegen Ignoranz, Dummheit und Hass. Bequem sind wir geworden durch die viele Technik und den hohen Wohlstand. Luxusprobleme herrschen über unser Individuum. Alle sagen niemand kann etwas tun, die Mächtigen sind zu mächtig.

Visionäres..?

Was man tun könnte wäre aufsteigen in der Gesellschaft und selbst ein Mächtiger werden, um dann die Belange neu zu setzen. Was bringen Demonstrationen wenn sie kaum 100 000 Mann stark sind? Ein müdes Lächeln erreicht man damit, bei den Lenkern und Denkern. Man muss selbst sein Leben dem gesellschaftlichen Aufstieg widmen um dann zu einem ‚abgemachten‘ Zeitpunkt das System zu verändern.

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