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Das größte Tabu unserer Zeit

Die Abwesenheit von Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Verhältnissen kommt dem eigenen Suizid gleich und doch ist es gelebte Praxis von den aller meisten Menschen. Es ist als ob einem die eigene inhaltliche Substanz des Lebens gleichgültig wäre. In dem Moment, wo Politik, Ökonomie, Psychologie, Sexualität, ja überhaupt jeder elementare Bestandteil unserer Existenz mit Distanz behandelt wird, z.B. durch Unschärfe im Begriff oder in der Untersuchungsmethode, scheint die Fäulnis des Ablebens auf. Wer den Dingen nicht auf den Grund geht, der erstickt sein Verhältnis zur sozialen, generellen Umwelt und zu sich selbst. Es sind kleine Tode, wenn der Hunger, der Krieg, die Lohnarbeit, der Staat, das Kapital, der Rassismus, Faschismus usw. usf. ignoriert wird. Und diese Ignoranz wird täglich praktiziert.

Es gibt diese unheilvolle Hoffnung in den allermeisten Menschen, sie könnten über die alltäglichen Katastrophen mit Ideologie, Verklärung, Ignoranz oder Naivität hinwegsehen. Aber die Ausblendung und Verdrängung ist Verantwortungslosigkeit. Letztere feiert nicht das Leben, es wird dem Leben nicht gerecht, es zertrümmert das Glück, welches möglich wäre. Wer das Leben liebt, muss sich in die Katastrophen hineinknien und ihner Logik nachspüren, um sie endgültig zu bezwingen. Und das bedeutet den Schmerz sowie die Einsamkeit von Erkenntnis. Hier ist keine Starrsinnigkeit oder Ängstlichkeit gefragt, sondern reflexive, dialektische Theoriearbeit, die zugleich mutig und intelligent in ihrer Analyse und Kritik auftritt. Nur in dieser radikalen, widerständigen Lebensweise kann dem Leben nähergekommen werden, kann das bewahrt werden, was wir Menschlichkeit nennen. Wenn wir lernen uns selbst zu heilen, kommen wir im Leben an und die Katastrophen werden austrocknen.

Die Bildung und Aufklärung muss erweitert und radikalisiert werden. Es ist ein Skandal, dass hier gespart wird und die Bildung ausschliesslich als Profitmaxierer dient. Jene millionenfache Teilnahmslosigkeit, die regelrecht automatisch in Besinnungslosigkeit mündet, kann nur in größeren Katastrophen münden, denn sie ist genau das, was unsere gegenwärtige Politik in Ökonomie und Wissenschaft ausmacht. Niemand kann es ertragen, wenn ihnen die alltägliche Praxis als Teil einer totalen Falschheit um die Ohren geworfen wird, aber es ist notwendig, weil nur so das Paradies auf Erden möglich sein wird. Es muss solange ausgesprochen werden, was ist, bis sich endlich die Verhältnisse dem Willen der Menschen beugen. Die Herrschaft des Menschen über den Menschen muss auf den Haufen der Geschichte geworfen werden.

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Das Wahlprogramm der Antipartei 2013

Die nachfolgenden Reformen sollen Armut, Hunger und irrationale kollektive wie individuelle Belastungen für immer abschaffen. Anstelle von Verzicht und Ausschluss rückt die Steigerung der Lebensqualität und Mitbestimmung aller. Die Bevölkerung muss sich endlich von dem Gerümpel befreien, an dem sie sich aus purer Ängstlichkeit, Dummheit oder Ignoranz klammert, damit sie endlich ihre Bedürfnisse befriedigen kann.

1. Die Antipartei hat langfristig das Ziel sich selbst abzuschaffen, weil Politik ein Übel ist und für die Verkehrtheit der Welt steht. Im Parlament verhandeln die Parteien lediglich Kapitalinteressen und eigene Machtkalküle. Die Parteien kommen ihrem eigentlichen Zweck nicht nach und wollen ihm auch nicht nach kommen, deswegen sind sie wie das Parlament zugunsten der direkten Demokratie abzuschaffen. Gemäß dem Rätemodell wird auf Kommunenebene digital und/oder persönlich wöchentlich über alles durch die Bevölkerung abgestimmt. Es gibt keine Führer oder Vertreter mehr, sondern jeder Mensch hat sich seiner Verantwortung gegenüber der Gesellschaft zu stellen. Das Rätemodell steuert den Staat, bis geklärt ist wie mit ihm weiter zu verfahren ist. Damit die Bevölkerung nicht überfordert ist, wird in der Schule dementsprechend auch fachlich darauf eingegangen. Rechtsradikalismus, Nationalismus, Antisemitismus, Homophobie, Verschwörungstheoretisches, Trollgehabe, Führerkult, etc. muss in dieser Diskussionskultur abgelehnt bzw. überwunden sein.

2. Übertragung der Eigentumsverhältnisse von Arbeitsplätzen an die arbeitende Bevölkerung. Jeder Lohnarbeiter muss mit dem Arbeitsvertrag Unternehmensanteile bekommen. Größe des Anteils ergibt sich aus der geleisteten bzw. zu leistenden Arbeit. D.h. wenn 999 Mitarbeiter existieren und ein weiterer hinzukommt, erhält jeder 1 von 1000 Unternehmensanteilen, wobei dessen Größe und Bedeutung sich aufgrund der Leistung des Eigentümers und Arbeiters von Abrechnungszyklus zu Abrechnungszyklus verkleinern oder vergrößern kann. Ziel dieser Maßnahme ist die Abschaffung der auseinanderklaffenden Schere zwischen Arm und Reich. Die Anteile geben allen Arbeitern die Möglichkeit Entscheidungen über ihre Firma und ihren Arbeitsplatz zu treffen. Mit einem Schlag würden die Vermögen z.B. der Quandts auf sämtliche Mitarbeiter von BMW umverteilt und endlich eine leistungsgerechte Entlohnung stattfinden. Die Arbeiter erhalten die Kontrolle über ihr Leben zurück. Momentan werden sie rausgeworfen, wie es die Marktsituation für die Profitmaximierung erfordert.  Die Vermögen aus Unternehmensbeteiligungen fliessen also zur Bevölkerung zurück und werden entsprechend für Soziales investiert.

3. Abschaffung der Profitmaximierung als Handlungsmaxime in der kapitalistischen Produktion zugunsten der Bedürfnisbefriedigung:  Die Produktion findet nur noch zur Befriedigung der Bevölkerung statt, d.h. es wird das produziert wofür tatsächlich auch eine Nachfrage besteht. Um die Reproduktion der Bevölkerung und den Austausch der Güter effizient zu gestalten, muss ein Markt etabliert werden, auf dem sich Produzenten und Konsumenten treffen. Wenn jemand etwas haben will, muss er das z.B. über eine virtuelle Plattform anmelden, damit die Produzenten dies zu einer bestimmten Frist  produzieren und liefern können. Hierdurch entfällt die Überproduktion, es wird nur das produziert was benötigt wird und frische Lebensmittel werden nicht mehr weggeworfen, Elektroartikel erhalten keine Sollbruchstellen mehr, da nicht ständig der Absatz künstlich für Profite erhöht werden muss usw. Die unternehmerische Freiheit bleibt erhalten, jeder kann Innovationen entwickeln, die das Leben erleichtern, verschönern oder anders verbessern allerdings muss es dafür auch Abnehmer finden.  Die Steuereinnahmen werden steigen, da durch die Abschaffung der Profitmaximierung keine Milliarden mehr an den Fiskus vorbeigeschleust werden müssen.

4. Abschaffung der 40 Stunden Arbeitswoche zugunsten der 4 Stunden Woche: Die Produktivität ist von Jahrzehnt zu Jahrzehnt immer weiter gestiegen. Die Entwicklung des Niedriglohnsektors ist nicht nur ein günstiges Ausbeutungsverhältnis für das Kapital, sondern ein Hinweis auf die Produktivitätssteigerungen, die endlose Arbeitstage überflüssig gemacht haben. Es gibt mehr als 4 Millionen Arbeitslose in Deutschland, würde sich die Produktion anhand der Bedürfnisse ausrichten, könnten Arbeitslose zu diesem Zweck eingestellt werden, wodurch enorme Arbeitszeitverkürzungen möglich werden. Somit hätte Arbeit keinen endlosen, krankhaften Charakter, sondern bloss die Notwendigkeit, die der Austausch von Waren durch Mensch und Natur erfordert. Wer mehr arbeiten will, darf das und wird mit größeren Anteilen am Betrieb beteiligt, wobei aber niemals mehr als 49% erreicht werden kann, sonst käme es zu einer Monopolisierung von Unternehmensanteilen, und damit einer Konzentration von Reichtümern bzw. Macht, die sich negativ auf die anderen Arbeiter auswirken muss. Gibt es weiterhin arbeitslose Menschen, sollte man mit ihnen darüber nachdenken, ob sie arme Länder bzw. Kontinente wie Afrika aufbauen wollen, damit auch dort Wohlstand stattfinden kann.

5. Abschaffung des Notensystems in der Schule: Anstatt von reiner Leistungsmaximierung wird in der Schule der vorwiegend Erkenntnisgewinn und die Charakterbildung stattfinden. Schüler sollten wählen dürfen worauf sie die Lernschwerpunkte setzen. Natürlich müssen sprachliche, mathematische, gesellschaftliche Grundlagen verstanden werden, aber das Leben soll nicht mehr von einer schlechten Note in einem Fach abhängen, welches einem nicht liegt. Menschen sind unterschiedlich, haben unterschiedliche Bedigungen bei denen sie aufwachsen, es ist absurd alle in ein Schema pressen zu wollen. Das Lehrpersonal, die Unterrichtsmaterialien müssen systematisch erweitert werden. Studiengebühren werden abgeschafft, stattdessen erhalten Studenten Gehalt, weil Wissen und Reflektion die Zukunft aller Gesellschaften ist. Finanzierung ergibt sich u.a. aus Punkt 2, 3 und 6.

6. Abschaffung der Bundeswehr und des Geheimdienstes:  Derzeit ist der Etat der Bundeswehr größer als der Etat für Soziales. Der Zweck der Einrichtung ist Mord und Totschlag. Im Zuge des NSU hat der Geheimdienst seine Überflüssigkeit bewiesen. Insofern ist eine Abschaffung dringend notwendig. Andere Nationen sollten diesem Beispiel folgen und ihre Waffen ebenfalls entsorgen, um unser aller Wohl. Die Gelder werden anstatt in Drohnen usw. in Schulen, Krankenhäuser, Altersheime, Kindergärten usw. investiert und das Personal entsprechend für den allgemeinen Markt freigegeben, wodurch sich erneut Arbeitszeitverkürzungen für alle ergeben werden.

7. Was kostenlos werden soll: Kostenlose Armen-, Kranken-, Behinderten- und Rentnerversorgung mit reichlich Fachpersonal. Wohnen und öffentliche Verkehrsmittel sind ab sofort ebenfalls kostenlos. Verwaltung der Armen- Kranken-, Behinderten- und Altershäuser, Mietwohnungen, Immobilien übernehmen die verschiedenen Räte in den Kommunen. Nahrung, Gesundheit, Ruhestand, Wohnen und Mobilität sind zutiefst menschliche Bedürfnisse und müssen dementsprechend besonders geschützt werden. Asylbewerber sind per se aufzunehmen und wie alle anderen mit Wohlstand zu überschütten. Finanzierung ergibt sich u.a. aus Punkt 2, 3 und 6.

8. Abschaffung der Atomkraftwerke zugunsten regenerativer Energien. Der Atommüll ist eine Bedrohung für alle kommenden Generationen und sämtliche Rohstoffe sind begrenzt, deswegen muss auf regenerative Energie gesetzt werden.

Umsetzung wäre noch dieses Jahr möglich, wenn die Antipartei existieren und über 50 Prozent der Stimmen erhalten würde.

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Charakterlose Arbeitsdrohnen

In letzter Zeit kommen mir destöfteren die funktionstüchtigen Arbeitsdrohnen unter, die sich durch eine hohe Zuversicht innerhalb der Ausbeutungs- und Unterdrückungsmechanismen unseres Bildungs- oder Ökonomiesystems auszeichnen. Sie ordnen dem Ziel der Bestnote (bzw. Bestquote in Sachen Leistungseffizienz) das gesamte Privat- und Arbeitsleben unter. Ihre überdurchschnittlichen Resultate werden wahlweise mit Respekt, Erstaunen, Neid oder Spott von anderen Konkurrenzsubjekten aus dem direkten Umfeld quittiert. Dieses hohe Maß an Selbstdisziplinierung und -aufopferung für derartige Spitzenleistungen äußert sich auch in der Ästhetik, wo jedes Detail außerordentlich kritisch betrachtet wird. So kommt es, dass dürre Einser-Schreiberlinge jedes Gramm Fett als 10kg Fett diffamieren und wahrnehmen. Perfektionismus durchzieht also durch und durch diese Leiber, der im Stil mal verbissen, mal zuversichtlich oder beschwingt vollzogen wird.

Mit einer unheimlichen Selbstverständlichkeit werden die Vorgaben angenommen und solange wiederholt bis sie hochprozentig sitzen. Die Einserschüler und Sechserschüler teilen sich dabei aber vorallem die kritiklose Annahme unseres Bildungssystems, wodurch schon eine passende Grundlage für die Annahme der späteren Anforderungen im Berufsleben angelegt wird. Die Institutionen unserer Gesellschaft erscheinen als Naturgewalten, die gleichsam akzeptiert und bewältigt werden müssen, obwohl Schule und Beruf vom Menschen geschaffene gesellschaftliche Verhältnisse sind und dementsprechend umwälzbar wären. Dieses Diktum wird von Politik, Ökonomie, den Eltern, den breiteren und engeren sozialen Umfeldern immerzu von der ersten Klasse bis ins Grab wiederholt, bis es sich in der Seele des Menschen verpflanzt, und an künftige Generationen als ewiger Kreislauf weitergegeben werden kann.

Die Noten, die Zeugnisse, die Qualifikationen für den Arbeitsmarkt oder am Arbeitsmarkt, also die geistigen und körperlichen Attribute und Leistungsnachweise, beweisen die Fähigkeit und Willigkeit, die Konformität in allerhöchster Qualität und Quantität zu leben. Die Persönlichkeit findet sich in den Noten wieder, findet darin das eigene Selbstwertgefühl, weshalb man sagen könnte, dass die eigene Wertigkeit sich vollständig aus der Leistungsfähigkeit ergibt, und nicht mehr aus einer Geisteshaltung, Lebenseinstellung oder eines bestimmten Charakters. Der Mensch wird im Bildungs- und Ökonomiesystem zu einem charakterlosen Konkurrenzsubjekt degradiert, obwohl die bürgerliche Setzung Emanzipation und Mündigkeit über Humboldt, Kant und anderen als Ideal vorgibt. Dieser Grundwiderspruch zeigt sich dann auch im Leistungsgefälle: Sechserschüler verlieren an Lebensqualität, verlieren sich in Apathie, Lethargie, Verzweiflung, während Einserschüler die bereits genannte Verbissenheit, Beschwingtheit oder Zuversicht praktizieren. Beide Extreme sind allerdings sozial voneinander isoliert.

Während jene die als Verlierer des Konkurrenzkampfes in der Schule oder im Beruf Hilfe bräuchten, weil sie durch geringere Einkommen auch weniger an der Gesellschaft teilnehmen können, und sich ihr Selbstwertgefühl genauso aus der Leistungsfähigkeit und Würdigung ergibt, erhalten sie diese nicht, weil diejenigen, die als Gewinner des Konkurrenzkampfes Hilfe geben könnten, damit beschäftigt sind, ihr Selbstwertgefühl über weitere Erfolge zu erhöhen. Die Sechserschüler isolieren sich, die Einserschüler isolieren sich, die Lebensqualität ist so unterschiedlich wie Tag und Nacht, beide Gruppen treffen nie bewusst aufeinander. Und wenn doch, dann kommt es eben zu Äußerungen von Bewunderung oder Neid. Demnach sorgen die gesellschaftlichen Institutionen für eine Eigendynamik, die die ohnehin schon unterschiedlichen Menschen zusätzlich über ihre Leistungsfähigkeit und -bereichtschaft bewertet, definiert und trennt. Kommunikation findet darüber letztlich nicht statt, vielmehr kommt es zu einer Verklärung der Leistungsträger innerhalb der Gesellschaft, die dann auch entsprechende Gehälter beziehen, die wiederum nicht zu den Benachteiligten oder Herausgefallenen zurückfliessen, schliesslich herrscht in der Marktwirtschaft auch ein gewisses Maß an Selbstverantwortlichkeit, wie es Romney im US-Wahlkampf stets äußerte.

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Wir brauchen mehr Arbeitslose!

Die Finanzkrise hat bewiesen worauf es in dieser Gesellschaft wirklich ankommt und wofür sich die Menschen entscheiden wenn sie am Abgrund stehen. Man hat innerhalb kürzester Zeit, egal ob in Amerika oder in Europa, gigantische Summen in die Fortsetzung eines System gesteckt, welches weltweit Milliarden Menschen knechtet, entmündigt und verhungern lässt. Die Menschen haben Angst vor dem eigenen Abstieg, Angst vor der Zukunft, vor Veränderungen und vor Ablehnung, also gehen sie, und zu allererst die Politiker, diesen Weg der Zerstörung. Die Mehrheit weiß um den katastrophalen Zustand unseres Planeten und unserer Gesellschaft, aber was tut sie dagegen? Was tut sie gegen Hunger? Was tut sie gegen Krieg? Was tut sie gegen Aids, Krebs oder Depression? Sie bleibt hinter den Erwartungen und den eigenen Ansprüchen zurück. Aber wenn das System gefährdet ist, woraus Hunger, Krieg und Krankheiten entspringen, wird innerhalb kürzester Zeit alles getan um es aufrechtzuerhalten. Man spendet 2-3 Milliarden für die Armen, aber für die Ursache dieser Armut gibt man hunderte Milliarden und jammert obendrein wie schlecht die Welt doch ist, so als ob es nicht in unserer Macht läge daran etwas zu ändern. Tagtäglich gilt es als das Normalste der Welt, im permanenten Konkurrenzkampf gegen andere Mitmenschen, seine unendlich wertvolle Lebenszeit für die kapitalistische Produktionsweise zu verkaufen. Jeder Arbeitsplatz ist ein Schauplatz für Überlebenskämpfe. Ein Arbeitsplatz gilt als Lottogewinn unter den Lohnabhängigen, obwohl sie in diesem Spiel, mit oder ohne Arbeit, nicht gewinnen können. Jeder ist ersetzbar, jede Nachlässigkeit kann zur Kündigung führen und die Gehälter bleiben stets zu gering. Es scheint uns wichtiger unserer Arbeit nachzugehen, als nach den Quellen dieser Zerstörungen, der Krisen und den Toten zu fragen. Die steigenden Anforderungen, der Leistungs- und Zeitdruck lässt die Menschen einen Lebensstil entwickeln, welcher es für besser hält zu funktionieren anstatt zu reflektieren und zu rebellieren. Der Alltag ist schon genug mit Melancholie, Depression, mit Tragödien und anderen hässlichen und ekelhaften Situationen, Dingen und Personen befüllt, da will man als gequälter Mensch nicht auch noch die geringe Freizeit für tiefere Gedankengänge durch diese widerlichen Realitäten vollziehen. Es käme einer Wiederholung der Qualen gleich, einer Wiederholung, die man auch noch selbst veranstaltet hat. Eine Wiederholung, welche man hätte vermeiden können. Wegsehen, weghören, ausblenden, nicht aussprechen was einen bedrückt und peinigt, dies ist Ausdruck des Gefängniswärters in uns. Das ist die Selbstzensur, dies sind die Wände, Gitter und Stahltüren unseres selbstgeschaffenen Gefängnisses, dessen Schlüssel wir ständig in der Hand halten. Wir haben gelernt uns von der Kindheit an anzupassen, so zu funktionieren wie es unsere Mitmenschen erwarten, wir wurden bestraft wenn wir es nicht genug taten und daraus speist sich auch die Art und Weise wie wir heute denken, handeln, wirtschaften, wählen, lieben und es auch in Zukunft tun werden. Seit unserer Kindheit wird die Unvollkommenheit unseres Lebens angeklagt und beklagt. Immer muss mehr getan werden, muss mit größter Anstrengung die Liebe der Eltern und die Anerkennung der Mitmenschen erkämpft werden. In den Schulen gibt es Lernbedingungen, die die Schüler systematisch scheitern lässt. Es gibt weder genug Zeit für den Lehrstoff, noch gibt es für die Schüler die Möglichkeit selbst zu bestimmen womit sie sich beschäftigen wollen. Ihnen wird jegliche eigene Meinung im vorhinein abgesprochen, ihnen wird vorgekaut was sie zu denken, zu glauben und was sie zu lieben und zu verabscheuen haben. Erste Reflexe und Konditionierungen werden installiert. Autoritäten sind zu beachten, nicht zu hinterfragen oder abzulehnen. Still sein, fleißig mitarbeiten, besser sein als andere, so wird eine erste Version von einer Charaktermaske gebildet, die später in höherem Detail benötigt wird. Noten trennen die Schüler in gut und schlecht, spucken auf ihr Selbstbild und vergewaltigen ihre Seele. All das nur um sie auf ihr Leben als Leistungsträger vorzubereiten, um sie zu einem funktionierenden Fachidiotien mutieren zu lassen, um sie als Konkurrent auf den Markt zu jagen, um den Planeten im Dienste des Kapitals zu verwüsten und auszuschlachten. Die Schüler lernen unter Anweisung der Lehrer und des Lehrplans etwas von gerechten Kriegen, lernen den Kommunismus mit Gulags gleichzusetzen und huldigen die per se gute eigene Nation, Lebensweise, Ernährungsweise, die freiheitlichen Demokratie, die heilige sozialen Marktwirtschaft. Die Schüler werden mit ihrem erfolgreichen oder nicht so erfolgreichen Abschluss, schlicht mit Propaganda im Schädel auf die Realität losgelassen. Wir alle sind seit unserer frühesten Kindheit gequält worden um als Lohnabhängige auf den Arbeitsmärkten, in den Branchen dieser Welt ausgebeutet zu werden. Wir haben gelernt so zu funktionieren wie es dem Kapital gut tut. Egal ob als Staatsdiener, in der Verwaltung, als Soldat, Polizist, oder als Journalist in den Medien oder in der Lebensmittelindustrie oder als Selbstständiger, was zählt sind die Profite, nicht die Werte die von tausenden Generationen mühsam erdacht, erarbeitet und letztlich Stück für Stück mit Blut und Schweiß durchgesetzt wurden. Es erscheint uns normal und richtig, selbst wenn wir dadurch krank werden, massenhaft Betonlandschaften, Blechlawinen, Lebensmittelskandale, Plastik-, Elektronik- und Müllberge produzieren, tonnenweise frischer Lebensmittel wegwerfen, während tausende Menschen tagtäglich verhungern, Lebensmittel immer billiger werden müssen, Millionen Tiere fürs exzessive Fleisch fressen leiden und sterben müssen, Kriege für unsere Sicherheit und Handelswege geführt, tausende Menschen ermordet werden und so weiter. Dies ist der ganz normale Wahnsinn. Es war schon immer so. Also was tun? Die Verantwortung schieben viele Menschen an die Politik ab und daher richten sie auch an jede Anklage und jeden Protest an sie, dabei ist die Bundesregierung, sämtliche Parteien und der Staat eine der Hauptverantwortlichen für diese Katastrophen. Die Parteien, die Regierung und die Staaten tun nur das wozu sie sich wirklich gezwungen sehen und das sind in erster Linie Sachzwänge, die sich permanent aus dem Kapitalismus speisen. Die Politiker haben keinen Überblick darüber wozu der Kapitalismus die Menschen verführt und manipuliert, denn sie werden selbst verführt und manipuliert, sie sind selbst Marionetten des Kapitals, Marionetten einer Ideologie, die sie genauso wie alle anderen seit ihrer Kindheit als die Realität anerkannt haben. Es muss schon ein Glücksfall wie in Fukushima passieren, damit die Regierung das tut worauf Proteste schon seit Jahrzehnten pochen. Es mussten tausende Menschen sterben, damit ein paar billige Lippenbekenntnisse gemacht werden, um bei den Wahlen nicht völlig nackt dazustehen. Die ganze Erbärmlichkeit und der ganze Zynismus unseres politischen und wirtschaftlichen Systems, lässt sich anhand der letzten Jahre wunderbar ablesen. Die erste revolutionäre Tat ist es, die Realität klar und deutlich zu benennen. Es darf kein wegsehen, weghören, ausblenden und bedingungsloses funktionieren als Lohnabhängiger mehr geben, weil sonst alles gefährdet ist, was das Leben überhaupt lebenswert macht. Es wird niemanden geben der uns hierin etwas abnehmen wird. Weder der Staat, die Parteien, die Regierung, die Gewerkschaften und die NGOs können oder wollen die Realität tatsächlich benennen und tiefgreifend verändern. Alle diese Organisationen mögen ursprünglich irgendwelche Rechtfertigungen für ihr Bestehen haben, aber gelöst haben sie weder den Hunger, noch die Lohnabhängigkeit, noch die ganzen anderen Ungerechtigkeiten dieser Welt, weil sie offenkundig die Quelle nicht benennen und wirksam bekämpfen. Der Kapitalismus muss weltweit weg und damit auch die Staaten, denn nur so sind die Probleme der Menschheit tatsächlich zu lösen. Nur wenn nicht mehr gegeneinander sondern miteinander gearbeitet wird. Wenn Kooperationen statt Konkurrenzkampf die Regel sind, können sich andere Strukturen in der Welt entwickeln, die nicht von Angst, Depression, Minderwertigkeitskomplexen dominiert sind. Nur wenn wir uns die Hand reichen, nur gemeinsam können wir diese Herausforderungen angehen. Es kann nicht sein das jeder Mensch darauf hin arbeitet sein eigenes Haus, sein eigenes Auto zu haben, das ist ökologischer Wahnsinn, mal abgesehen davon wieviele tausend Stunden man sich dafür opfern muss. Wohngemeinschaften, Fahrgemeinschaften sind die Zukunft, denn sie machen das Leben leichter, verbrauchen und zerstören weniger. Selbiges gilt für Staaten, wenn sie erst einmal aufgelöst sind, braucht es auch keine Billionen Euro teuren Armeen, Rüstungskonzerne mehr die sich gegenseitig für nichts und wieder nichts bekämpfen. Die Beteiligten können sich sinnvolleren Dingen, wie der Bildung und der Bekämpfung von Armut, der Unterstützung von anderen Menschen zuwenden, anstatt sie mit Waffen und Bomben zu ängstigen, zu quälen und zu töten. Seien wir mutig und nehmen auch in der Politik statt Vormundschaft, Autorität und Vertreterschaft die Dinge selbst in die Hand. Räte bzw. Kommunen können statt der Parteien, Regierungen, die alltäglichen Probleme übernehmen. Wir brauchen keinen bürokratischen Überbau, keine Behörden die uns missachten und mit Vorschriften quälen und bei Missachtung verklagen, obwohl sie eigentlich für uns da sind. Weg mit der Agentur für Arbeit, weg mit den ineffizienten Steuerverfolgungsbehören, die gute Beamten sogar bestrafen anstatt zu belohnen, weg mit den Vermögenden, den Armen, wir wollen die Menschen nur noch nach ihrem Charakter und ihrem Tun für andere Menschen bewerten! Es soll keine Nation, kein großes Ganzes mehr geben welchem gedient werden soll. Wen interessiert Deutschland, wen interessieren Landesgrenzen, wen interessieren wachsende Zahlenkolonnen, wenn man das Leben ohne sie viel besser genießen kann? Was wir brauchen sind mehr Arbeitslose statt weniger Arbeitslose! Wir brauchen die reale Anerkennung aller Menschen als würdevolle, liebenswürdige Kreaturen und nicht leere Versprechen in Gesetzen und Regierungserklärungen! Wir brauchen effizientere Maßnahmen gegen Korruption, Machtmissbrauch, Ausbeutung und Unterdrückung. All das geht nur mit Strukturen die nicht autoritär und hierarchisch funktionieren, die jenseits von Profitmaximierung und Konkurrenzkampf stehen. Die Obrigkeitsgläubigkeit, die duckmäuserische Art vor der Politik, den Konzernen, der Justiz muss aufhören. Denn sie helfen uns nicht ein würdevolles Leben zu führen welches tatsächlich alle Bedingungen und Möglichkeiten hat um sich frei zu entfalten. Und diese Entfaltung soll nicht nur für Amerikaner, Europäer gelten, denn manche werden einwenden, sie könnten doch bereits alles tun was sie wollten, diese Entfaltung soll für alle Menschen gelten! Also auch für jene die tagtäglich Hungern müssen, die auf Müllbergen ihr Dasein fristen müssen und so weiter. Unser scheinbarer Reichtum speist sich aus deren Not und aus der Not der Arbeitslosen, der Niedriglohnjobber, der Verschuldung von Millionen Menschen. Es kann nicht in unserem Interesse sein, ein Haus und ein Auto auf Leichenbergen von Hungertoten und anderen Verlierern dieser Gesellschaft zu haben. Wir sind nicht frei wenn wir für Geld arbeiten, denn wir arbeiten für eine Systematik die uns die Lebensgrundlagen entzieht!

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Ein ungerechtes Gesetz ist überhaupt kein Gesetz

Es gibt in mehreren Bereichen unserer Gesellschaft allgemeinbekanntes Unrecht welches stillschweigend akzeptiert wird. In der Schule, an der Universität, in der Arbeit sind wir vor dem Hintergrund der Profitmaximierung dazu gezwungen, gegeneinander zu konkurrieren und die meiste Zeit und Kraft unseres Lebens in Tätigkeiten zu investieren die sich nur in ökonomischen Kategorien bewerten lassen. Dieses Verhaltensideal erzeugte schon als wir Kinder waren Schmerz, Wut und Verzweiflung. Sei es weil die Noten nicht so waren wie sie sollten oder weil die Eltern aufgrund ihrer Arbeit selten daheim waren. Wir haben gelernt uns mit dieser Situation zu arrangieren, denn schliesslich war das die einzig vernünftige Option in der besten aller Welten und so verstanden wir unser Gewissen zu ignorieren, jedes rebellische Verhalten als jugendlichen Leichtsinn abzutun und alle alternativen Ansätze als ketzerische Utopien abzulehnen.

Wir haben innerhalb der kapitalistischen Verwertungsmaschinerie gelernt wie Zahnräder aus Fleisch zu funktionieren und wollen den Glauben an die Richtigkeit dieser Lebensweise nicht mehr ablegen, weil dies das einzige ist was uns noch geblieben ist. Wir haben unsere Kindheit, unsere Familie, unsere Heimat, unsere Ruhe, unsere Lebensfreude und unsere Entfaltungsmöglichkeiten verloren, also klammern wir uns an dem Grund dieses Verlusts, an dem modernen Schrott den wir für die Profite produziert haben. Unsere innere Leere, Zerissenheit und Unruhe versuchen wir mit allen erdenklichen und erfühlbaren Mitteln zu stopfen und zu ersticken. Aber egal ob wir zuviel oder zu wenig essen, zuviel oder zuwenig Drogen nehmen, egal ob wir Fußballern oder Filmstars zujubeln, unsere Hoffnungen in eine Partei oder die Nichtwahl setzen, nichts wird uns das verlorene wiedergeben können, solange wir die Quelle dieses Elends nicht erkennen.

Stirbt ein Mensch, so stirbt die gesamte Menschheit. Täglich verhungern tausende Menschen während hierzulande tausende Menschen unter Fettleibigkeit leiden und tausende Tonnen frischer Lebensmittel weggeworfen werden. Innerhalb unserer parlamentarischen Demokratie sorgen wir mit der alljährlichen Abgabe unserer Stimme für gelebte Machtlosigkeit, erleben ohnmächtig die einschneidenden Entscheidungen fremder Politiker und jaulen nur selten schamhaft auf. In den Büros herrscht täglich Weltkrieg um die besten Zahlen. Depressionen und Suizide steigen wie der Blutdruck und die Herzanfälle. Die Politik verwaltet das Chaos und das Elend, hilft nur jenen mit dem größten Einfluss. In unserer Gesellschaft sind nicht die Krankenschwestern und Lehrer die reichsten Menschen, sondern Bankiers und Ölmultis. Ab und zu schrecken wir auf, wenn die Massenmedien hysterisch kreischend von Lebensmittelskandalen in der Fleischindustrie, Spendenskandalen in den Volksparteien, Ölkatastrophen im Meer, den Verlust von Milliarden Geldern und tausenden Arbeitsplätzen in sämtlichen Bereichen berichten. Aber seltsam schnell schlafen wir wieder ein und bringen uns wieder in Position um als Zahnrad aus Fleisch weiter zu funktionieren, statt uns zu organisieren und zu protestieren zerstören wir lieber uns, unsere Kinder, die Tier- und Umwelt.

Statt herauszufinden wie unsere Bedürfnisse tatsächlich lauten und diese durchzusetzen, lassen wir sie uns ständig als utopisch herausreden. Wer bestimmt denn wie unser Leben sein soll, außer uns? Keine Regierung, keine Ideologie, kein Unrecht dieser Welt kann uns davon abhalten das Leben zu genießen und so zu entfalten wie wir uns das vorstellen. Alles hängt davon ab inwieweit wir uns erheben! Wollen wir die Zerstörung unserer Umwelt? Wollen wir kooperieren statt zu konkurrieren? Wollen wir Liebe statt Leistung? Die Entscheidung liegt in unserem Gewissen. Es geht nicht darum zu gewinnen, nicht für eine bestimmte Seite zu sein, es geht darum das Leben als solches zu verteidigen und das Paradies auf Erden für alle Lebewesen zu ermöglichen. Lasst uns mutig, sachlich und respektvoll darüber streiten welche Wege für die Realisierung dieser neuen Verhältnisse möglich sind! Entgegen allen Regeln und Gesetzen die uns dieses Hundeleben auf Kosten unserer Brüder und Schwestern bescherrt haben!

Oder wie Augustinius bereits sagte: Ein unrechtes Gesetz ist überhaupt kein Gesetz! Wir rufen Euch als Eure Mitmenschen dazu auf, endlich zivilen Ungehorsam auszuüben, egal ob offen oder subversiv! Es ist Zeit den Hunger in der Welt genauso zu stoppen wie die sinnlose Quälerei an den Schulen, Universitäten und Arbeitsplätzen! Weg mit den Chefs, weg mit den Regierungen, weg mit den Ideologien! Wir brauchen Demokratie von unten, demokratisch von den Arbeitern organisierte und geführte Unternehmen die als allererstes die Bedürfnisse der Menschen und der Umwelt als erstes und wichtigstes Ziel haben! Informiert Euch! Organisiert Euch! Und lasst Euch nicht länger verarschen!

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Geld oder Leben / Arbeiten oder Sterben

Ja, man hat recht wenig vom Leben wenn man in die Schule geht oder in der Arbeit sitzt. Viele Stunden verbringen wir damit zu funktionieren. Man verlangt von uns gute und sehr gute Ergebnisse zu erzielen, denn nur diese könnten zu einem besseren Leben führen. Dabei können uns gerade jene die diese Ergebnisse erzielen sagen wie wenig das stimmt. Es gibt niemals einen letzten Gipfel, eine letzte Herausforderung, einen letzten Erfolg also etwas derart herausragendes was nicht mehr getoppt werden kann. Es gibt immer neue Möglichkeiten, neue Aufgaben und neue Prüfungen die uns das Leben stellt bzw. die wir uns ausdenken. Insofern macht die Suche und das Streben nach Perfektion nicht automatisch ein besseres Leben. Eher ist es so, dass wir Gefahr laufen die wesentlichen Dinge des Lebens zu vergessen. Denn wenn wir derart beschäftigt sind Ideale zu erfüllen, wie es an den Schulen und Betrieben zu sehen ist, verlieren wir vor allem die Zeit das Leben zu genießen.

Ich kann sagen alle Menschen verloren zu haben die mir jemals etwas bedeutet haben. Nicht einmal meine Eltern verstehen mich, kennen mich und umgekehrt. Es ist ein absolutes Armutszeugnis. Wir waren die letzten 10 Jahre damit beschäftigt Ideale zu erfüllen, um Rechnungen bezahlen zu können. Vielen anderen Familien ergeht es nicht anders. Es gibt Streit um Nichtigkeiten, es gibt nur noch sporadisch an gewissen Tagen des Jahres, wie Weihnachten, Ostern und Geburtstagen, Treffen an denen man sich wenig zu sagen hat und Liebe ist wie das Gefühl von Geborgenheit vergilbt und fast zu einem Fremdwort verkommen. Wir haben viele Familiendramen, es gibt Gewalt, mit oder ohne Einfluss von Drogen, es gibt dieses wortlose nebeneinander Leben ohne sich zu küssen, leidenschaftliche Gespräche und Diskussionen zu führen. Diese Tage an denen man Fertigprodukte aus dem Discounter in die Mikrowelle schmeißt um möglichst wenig Zeit mit scheinbar unnützer Hausarbeit verschwenden zu müssen. Schnell wird Ablenkung gesucht im spielen von Computer- und Videospielen, dem sehen von Hollywood- und/oder Pornofilmen, dem lesen von spannenden Fantasyromanen, dem stemmen von Gewichten in Fitnesscentern oder massiven Drogenkonsum auf Partys und dem lecken von Mösen und Schwänzen deren Träger man oftmals noch weniger mag als sich selbst.

Wo führt es uns hin wenn wir so weiter machen? Es wird sich zuspitzen, ganz klar. Vielleicht in einem Bürgerkrieg, vielleicht auch nicht. Vielleicht wollen wir weiter diese verdeckten Kriege mit unsichtbaren Waffen kämpfen. Wir betrügen uns selbst wenn wir uns weiterhin an dieser Jagd und Hetze beteiligen. Wir können damit aufhören indem wir verstehen was wir wirklich brauchen. Es sind ganz einfache Stichworte die ich hier beispielhaft nennen will: Liebe, Geborgenheit, Ruhe und Humor. Was kann es denn wichtigeres und schöneres geben? Warum wollen wir das nicht vermehren? Warum lassen wir diese Zahlenspielereien nicht einfach los? Ist es nur die Angst Ablehnung und Isolation zu erfahren? Wir haben doch längst ein einsames und trauriges Leben durch die Jagd nach Schul- und Banknoten. Müssen wir uns denn erst wieder bis aufs Blut bekämpfen bis wir wenigstens ein bisschen umdenken? Lernt der Mensch nur wenn er in den Abgrund fällt? Wir geben die Antwort mit unserem täglichen Verhalten.

Es ist nicht leicht neben der Schule und neben dem Job neue Menschen und Lebensweisen kennen zu lernen. Lebenszeit ist wohl das höchste Gut was es überhaupt gibt, gerade dann wenn wir wie besinnungslose Zombies durch die Welt steuern. Es gibt wenig Raum für Alternativen. Eine der wichtigsten Fragen wird also sein, wie kann man mehr Zeit gewinnen für die wirklich relevanten Dinge des Lebens? Generalstreik an allen Schulen und Betrieben erscheint unrealistisch, weil niemand in der Lage ist so viele Menschen zu erreichen, auch wenn es durch das Internet theoretisch möglich wäre, wenn sich eine klare Agenda finden ließe die alle Menschen überzeugt. Ist es also die Aufgabe von uns, die einiges erkannt haben, diese Agenda zu formulieren? Oder führt das nur zu einer Diskussion die niemals enden wird? Vielleicht sollte hier gleich ein Ansatz einfließen, nämlich ein sehr wichtiger: Wir können Perfektion nicht erdenken, weil Denken und Wissen immer unvollständig bleiben wird. Wir können keine perfekte Agenda formulieren, die die Dinge sachlich richtig auf den Punkt bringt, weil es zu viele Faktoren zu berücksichtigen gilt. Offenbar ist das auch der Grund warum Parteien wie die Grünen und die Linke scheitern, – sie hatten gute Ideen, wollten grundlegendes reformieren, haben sich mit ihren Ansprüchen unheimlich viel auferlegt und sind kläglich darunter zusammengebrochen.

Wer also etwas verändern will muss verstehen das man die Menschen nicht überreden kann das Leben anders zu betrachten. Die Menschen müssen von sich aus lernen was ihr Leben so traurig und leer macht. Jeder einzelne Mensch muss seine eigenen Erfahrungen machen und daraus seine eigenen Bedürfnisse schöpfen und realisieren. Kein Staat, kein Betrieb und keine Schule kann das den Menschen abnehmen. Eine Pauschalisierung birgt den alten Geist der Idealisierung und damit der Sucht nach Perfektion in sich. Es darf also keine Agenda geben, es darf keine Parteien geben, es darf keine Schulklassen oder Betriebe geben die gegeneinander konkurrieren, sie haben alle ihre Berechtigung, sie alle sind irgendwie richtig aber auch irgendwie falsch. Wir sollten uns fragen wie wir die Gesellschaft in einen offenen Kreislauf bringen können, denn täglich kommen neue Menschen, also neue Möglichkeiten ins Leben und diese waren wir auch einmal, nur haben wir uns zu Betonköpfen entwickelt, die Aberglauben nachplappern, als wäre das die Wahrheit. Dabei gibt es keine Wahrheit, genauso wie es keine gerechten Kriege oder gerechte Politik oder Löhne gibt.

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Schulnoten und Banknoten sind Symbole unserer Bewusstlosigkeit

Es ist erstaunlich wie viel man innerhalb von wenigen 24 Stunden erleben kann, wenn man nicht den ganzen Tag damit verbringt Profite für einen Arbeitgeber zu erwirtschaften. Für Menschen die ihre Arbeit an dem immer selben Arbeitsplatz verrichten müssen, im Büro oder an der Kasse, bleibt wenig Raum für neue Perspektiven auf das Leben und vor allem für ihre eigenen Möglichkeiten ihr Leben zu gestalten. Genauso trifft das auf Schüler zu, sie sitzen ähnlich wie die Angestellten in den immer selben Gebäuden und Gegenden, wo eben der Schulbetrieb durchgezogen wird. Klar, man nennt das Heimat oder Standort, Industriegebiet, usw. Aber die Welt ist groß und weit, wir wissen das und langweilen uns schnell wenn sich immer wieder ähnliche Muster auftun.

Der Schulweg, der Arbeitsweg ändert sich oft über Monate und Jahre so gut wie gar nicht. Folglich hat man es mit den immer selben Schwierigkeiten und Besonderheiten zutun. Manche lieben das, es gibt ihnen Sicherheit, sie können sich klar daran orientieren, ihr Leben um diesen Mittelpunkt herumbauen und zementieren. Auch wenn sie dann schnell in Panik geraten wenn sich ein paar Kleinigkeiten ändern, beispielsweise die Wetterverhältnisse, oder schlimmer, wenn der Arbeitgeber sich einen günstigeren Standort für die Profitsteigerung sucht. Man hat Familie, Mietwohnung, Freunde und Bekannte, die man nicht missen möchte. Über die Jahre gewöhnt man sich an die immer selben Muster, stumpft ab, degeneriert, weil man die Isolation als Normalität verstanden hat. Dabei spricht eigentlich nichts dagegen gemeinsam mit seinen Freunden, der Familie durch Länder zu reisen, hier und dort zu leben. Wäre da nicht die Sache mit der Sicherheit. Wir sind Sicherheitsfanatiker, wir lernen schnell das wir Leistung bringen müssen um Geld zu erhalten, Miete bezahlen, Haus ab bezahlen, Urlaub und auch gewöhnliche Lebenshaltungskosten finanzieren zu können.

Wie kommen wir also zu Geld? Nur indem wir uns für die Arbeitgeber flexibel machen. Wir erklären uns bereit möglichst langfristig unser gesamtes Leben dem Betrieb zu verschreiben. Natürlich wollen wir nicht allzu viele Überstunden machen, aber das passiert allzu oft, wenn man mal länger dabei ist und verstanden hat wie ersetzbar man ist. Man fürchtet sich davor die regelmäßigen Einnahmen zu verlieren und damit auch die Sicherheit, die in Wahrheit ja gar keine ist. Die Schule ist hier nur so eine Art Vorreiter. Die Lehrer sind wie die Chefs in den Betrieben, sie sagen uns was es zu tun gilt, und wenn wir es nicht erfüllen, bekommen wir nach einigen Ermahnungen, gut zu reden, Fristen und danach eben entsprechend härtere Strafen, die letztlich in Kündigung, also Versetzung in andere Schulen, Sonderschulen usw. münden können. Im Kern bereitet die Schule uns nur darauf vor, was das Leben für uns insgesamt sein wird, ein permanentes Hetzen nach Leistungserfolgen und Resultaten mit denen wir uns schließlich ein Einkommen/eine Belohnung „verdienen“.

Dies ist kein Zeichen einer freien harmonischen Gesellschaft. Viele Menschen wissen das, egal wie alt sie sind, aber ihre Folgerungen daraus sind sehr unterschiedlich. Einige kämpfen offen gegen die Verhältnisse an bis sie hart bestraft und zerstört werden, andere agieren eher im stillen, betreiben subversive Aktionen, sabotieren Betrieb und Lehrbetrieb, indem sie die innere Kündigung vollziehen, langsamer arbeiten oder ständig schwätzen, dem Unterricht ferne Tätigkeiten betreiben wie zeichnen, träumen und Musik hören usw. All das sind verzweifelte Versuche eine kollektive Ohnmacht und Besinnungslosigkeit zu ertragen bzw. zu überwinden. Aber allein sind wir ohne Chance hier etwas langfristig funktionierendes zu ermöglichen. Wir können weglaufen, wir können zerstören, wir können schreien, uns mit Lärm und Rausch ablenken, es wird nur ein paar Momente helfen, weil wir Geld brauchen um unsere Bedürfnisse zu bezahlen. Das macht uns traurig und es saugt uns die Lebenslust aus. Wir schöpfen ständig Dinge deren Zweck wir nicht erkennen können, an dem wir uns nicht bereichern können. Wer sieht denn schon das Ergebnis seiner Arbeit? Wer sieht denn schon den Wert einer Schulnote? Zahlen die sich unterscheiden, warum sollte man daran seine Gefühle, sein ganzes Leben fixieren und ausrichten? Was soll das? Ist das nicht eine große Dummheit die nur in Verzweiflung, Krankheit und Krieg münden kann? Das Leben ist viel zu bedeutend und vielseitig, als es an diese dogmatischen Ideologien zu fixieren, die hinter diesen Zahlenspinnereien stecken.

Egal ob Schulnoten oder Banknoten, es geht um Zahlenspinnerei die uns die Lebenslust nimmt. Daher will ich alles tun um uns davon zu befreien. Die Lebenslust muss frei sein von zementierten Lebensvorstellungen. In allererster Linie so wie wir es erleben wenn wir lieben und uns verlieben. Wir lieben doch bestimmte Dinge, bestimmte Menschen, bestimmte Situationen, die uns bereichern. Es gibt überall Muster in der Welt, wir können sie gar nicht alle wahr nehmen, aber es macht definitiv krank immer nur einem Muster zu folgen. Muster wie die Leistungs- und Wettbewerbsprinzipien die in unserer Politik und Wirtschaft seit vielen Jahrtausenden als Normalität vorgegaukelt werden. Es ist eine Frage der Erziehung, eine Frage der Kommunikation, der Vorstellungen der jetzigen Generation der Menschheit, inwieweit wir das fortsetzen wollen. Wollen wir unseren Kindern denselben Unsinn antun, den wir selbst Jahre und Jahrzehnte erleiden mussten? Ist es denn zwingend notwendig, für ein schönes Leben, was auch immer man darunter versteht, ständig gegen andere Menschen und ihre Bedürfnisse anzukämpfen? Gibt es keine Möglichkeit Arbeit anders zu organisieren? Ohne Chef und demokratisch? Warum sollte es nicht möglich sein Mieten abzuschaffen? Grundsätze wie Eigentum, Staat und Kapital zu hinterfragen?

Wir müssen schon etwas riskieren um diese Fragen zu beantworten. Wir sollten uns von zweifelhaften Sicherheiten befreien, die nichts anderes sind als Ketten, die uns lang genug gehindert haben das Leben zu erleben, wirklich frei durch die Welt zu gehen und sie mit unseren Liebsten zu entdecken.

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Ausbeutung & Unterdrückung ist nur durch Deine Bewusstlosigkeit möglich

Es herrscht immer noch Krieg zwischen den Menschen, egal ob als Nationen, Konzerne, Klassen, Gruppen zusammenfasst oder als Individuen innerhalb dieser Gruppierungen. Alle haben sich gewissen Plänen verschrieben. Es geht ihnen um Erfolg, Anerkennung und Fortschritt. Doch egal was erreicht wird oder nicht erreicht wird, generell sind die Menschen damit unzufrieden. Also folgen sie immer weiter Plänen die sie sich mit ihrem Verstand bzw. ihrem Ego erdacht haben oder die sie von jemand anderen eingeredet bekommen haben.

In der Schule wird damit angefangen den Menschen zu erzählen wie das Leben zu laufen hat. Es gibt keine Alternative und man darf als Schüler auch nicht einfach weggehen. Man muss zuhören, man muss mitmachen, man muss den Prinzipien und Vorstellungen der Lehrer, des Lehrplanes, der Eltern, der herrschenden Meinung gehorchen und sich dieser unterwerfen. Denn tut man dies nicht, wird man entsprechend bestraft, je besser man folgt, je mehr man aktuell geltende Ansichten des Zeitgeistes verinnerlicht und fehlerfrei widergibt, desto mehr Erfolg in Form von Noten, sozialen Aufstieg gibt es dann auch.

Diese Form des Forderns, Belohnens und Strafen, ist quasi überall Realität. Egal ob als Hartz IV Empfänger, Manager oder US-Präsident, Du hast Regeln zu folgen, Regeln denen wir uns unterworfen fühlen, Regeln die wir nicht selbst beeinflussen können. So hat man uns das immer eingeredet und entsprechend funktioniert die Welt. Tagtäglich herrscht Krieg zwischen den Menschen, sie kämpfen in Konzernen um Profite, um ihre Arbeitsplätze, um ihren Lebensstandard und am Ende des Tages gibt es immer einen Gewinner und einen Verlierer. Meistens sind es die Menschen die in den letzten Jahrhunderten generell die Verlierer waren. Die Menschen in der Dritten Welt haben schlechte Karten, weil bei ihnen Kapitalismus nie Sinn gemacht hat und sie ihn auch niemals praktiziert haben.

Man sagt die Afrikaner sind faul und selbst schuld an ihrem Leid, sie könnten sich ja etwas aufbauen und so weiter. Aber wären sie dann glücklicher? Sind wir denn glücklicher mit unserer „Zivilisation“? Was haben wir denn schon? Atomkraft, Waffen, Tiefkühlpizza, DSDS, Parteien die niemals das tun was ihre Wähler wollen, immer mehr Niedriglohnjobs, ich weiß nicht ob das alles Ausdruck von Fortschritt sein soll. Es gab wohl nie geistigen Fortschritt, nie Weisheit in der Schule, Politik oder Wirtschaft. Ich habe schon den Eindruck, dass man Konsumzombies braucht um Arbeitsplätze zu sichern, die Bevölkerung leichter kontrollieren zu können, damit der Status Quo weiterhin so bleiben kann wie er seit Jahrzehnten ist.

Während Milliarden Menschen verlieren, sich mit weniger bis gar nichts zufrieden geben müssen, bzw. es in vielen Fällen einfach zu lassen, weil sie sich nicht für die Probleme ihres Lebens interessieren und sich lieber mit Konsum und Vergnügen ablenken lassen, gibt es die berühmten „Oberen“ 10 000 die die Politik, Wirtschaft, Medien, Bildung etc. dominieren und maßgeblich beeinflussen. Soll das Demokratie sein? Soll das zum Glück aller beitragen? Wird das die Konflikte und die Kriege zwischen den Menschen, Nationen und Konzernen lösen? Bestimmt nicht und das ist sicher auch nicht das Ziel der Herrschenden. Teile und herrsche ist deren Motto.

Und solange die Menschen nicht ihre Bedürfnisse, ihr Verhalten hinterfragen, solange sie nicht hinterfragen warum sie soviel arbeiten müssen und immer weniger verdienen, während sie gleichzeitig immer mehr bezahlen müssen, wird sich alles nur noch mehr verschlimmern. Die Leute müssen an die Quelle der Probleme herantreten. Es ist der Verstand welcher nach Konflikten giert, welcher nach Erfolg und Anerkennung giert. Die meisten leben von uns in der Vergangenheit oder Zukunft, obwohl nur ein Moment zählt; nämlich die Gegenwart, das hier und jetzt. Wir könnten von einem Tag auf den anderen alle Probleme lösen, wäre das der Mehrheit der Menschheit bewusst. Wir könnten die Militärs auflösen, die Vermögen der Reichen nutzen, um den Hungernden Nahrung zu schenken, den Kranken Medizin zu schenken usw.

Diese Möglichkeiten werden natürlich in den Massenmedien, in der Schule usw. nicht angesprochen, denn das würde den Status Quo gefährden.

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Eingeordnet unter Gesellschaft

Schmerzhafter Neubeginn

Für mich beginnt heute eine neue Etappe im Leben. Ich beginne heute eine neue Tätigkeit in meinem alten Ausbildungsberuf, einem Beruf in dem ich eigentlich nie glücklich war. Natürlich bin ich etwas angespannt, vorallem weil ich mit alten Kollegen zusammenarbeiten werde und schon länger nicht mehr in diesem Bereich tätig war. Ich muss alle Zweifel und Unsicherheit hinwegschieben, so tun als wäre das alles kein Problem und ab sofort wieder vollen Einsatz zeigen. Inwieweit ich das durchhalten werde, inwieweit ich damit durchkommen werde, wird sich wohl in den kommenden Stunden, Tagen, Wochen und Monaten zeigen. Es wird eine Zeit der Entbehrungen, eine Art Durststrecke die ich möglichst solide aushalten muss. Wer weiß, vielleicht bin ich schon heute Abend nicht mehr im Geschäft. Vielleicht wird alles zur unerträglichen Qual und ich fliehe nach ein paar Minuten. Vielleicht stehe ich es aber auch unfassbar locker durch und lerne sogar Spaß zu haben. Wer weiß, ich kenne das Unternehmen kaum, noch weniger das Arbeitsklima, die alltägliche Arbeit usw.

Ich bin nicht wirklich glücklich darüber, diesen Weg zu gehen, aber ich hatte keine andere Möglichkeit. Diese Tätigkeit ist mein Wiedereinstieg in das bürgerliche Leben, welches eben geprägt ist von Leistungsdruck und jedes Detail wird überbewertet. Mir wird es an Zeit und Muse für meine Projekte, Bücher usw. fehlen. Ich muss an meiner beruflichen Karriere schrauben, wenn ich mehr finanzielle Mittel für eben diese Projekte, Bücher usw. haben möchte. Es ist so eine Art Deal, hoffentlich kann ich meine Vorstellungen verwirklichen, hoffentlich wird es nicht so schlimm wie es mal war. Auf der anderen Seite habe ich die schlimmen früheren Zeiten auch irgendwie durchgestanden und das obwohl ich jünger war und weniger Erfahrung hatte. Jetzt nehme ich viel mehr in diese Tätigkeit mit und sollte deshalb eigentlich auch gelassener sein. Trotzdem fühle ich mich unwohl, denn ich habe in den letzten Jahren in dieser Branche nichts aufbauen können. Ich habe mich im Gegenteil ziemlich fallen gelassen und werde dementsprechend kritisch betrachtet.

Man wird mir einiges abverlangen, Überstunden, Mehrarbeit, ich muss jeden Tag alle Informationen die ich kriegen kann einsaugen und innerhalb kürzester Zeit wissen. Tue ich das nicht, bin ich extrem schnell draußen. Es gibt hunderte die meinen neuen Job machen würden. Ich muss 100% voll da sein. Fehler egal wie sie zustande kommen muss ich minimieren, wenn ich im Geschäft bleiben will. Es ist ein trauriger Zustand, aber um das zu erreichen was mir wichtig ist, muss ich diesen engstirnigen Regeln, die ja eigentlich vom Markt diktiert werden, nachkommen. Mich ängstigt diese Situation. Natürlich ist es nur ein Job, natürlich ist es gesetzlich begrenzt und mir kann eigentlich gar nichts schlimmes passieren und trotzdem fühle ich mich sehr unwohl. Irgendwie bin ich auch heiß auf diesen Job, ich kann beweisen das ich etwas kann, aber andererseits bin ich es leid es immer wieder beweisen zu müssen. Die ständige Wiederholung geht mir auf die Nerven, was letztlich auch der Grund meines Ausstiegs war. Aber es gibt keine andere Möglichkeit sich unabhängig zu machen.

Natürlich kann ich von Harz4 leben, aber dann könnte ich mich nicht mehr im Spiegel ansehen. Es funktioniert einfach nicht Selbstständigkeit zu predigen und selbst nicht selbstständig zu sein. Also muss ich in den sauren Apfel beissen und das nehmen was ich kriegen kann. Vielleicht habe ich in ein paar Jahren die verlorene Zeit gut gemacht, habe Weiterbildungen wahrgenommen und einen besseren Platz im Berufsleben, an diese Hoffnungen sollte ich mich besser klammern, als immer nur an die Zweifel. Letztlich ist das alles aber nicht so einfach. Die täglichen Anforderungen die nun auf mich zukommen verlangen Aufopferung, verlangen überdurchschnittlichen Einsatz, es braucht schon eine gewisse Überzeugung, sonst endet man in irgendwelchen Krankheiten. Vorrübergehend soll das alles für mich nun Alltag sein. Ich weiß keine andere Lösung. Meine Möglichkeiten bleiben beschränkt und eindimensional. Hilfe habe ich keine zu erwarten, die muss ich mir schon selbst erarbeiten. Ständiger Kampf, ständiges konkurrieren mit alles und jedem, was für ein sinnloser Zeitvertreib.

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Eingeordnet unter Arbeitertagebuch

Mal laut und naiv gedacht

Ich kann schmecken, riechen, atmen, fühlen, sehen, hören, denken, gehen, springen, schlafen, essen, lachen, weinen, lieben und hassen. Es gibt unwahrscheinlich viele Dinge die ich sofort tun kann und die derart unermesslich wertvoll sind. Allein wenn ich mir eine meine zwei Hände ansehe, bin ich von deren Komplexität fasziniert. Es ist mir ein Rätsel wie mein kompletter Körper seit Jahren entgegen allen Wahrscheinlichkeitsrechnungen des menschlichen Verstandes vor Leben nur so bebt! Ich selbst habe mich gedanklich bestimmt schon hunderte Male umbringen wollen, einfach weil zuvieles, welches völliger Blödsinn ist, mein Leben einschränkt und in dessen Vielfalt zerstört. Das waren dumme Gedanken, ich besitze seit ich lebe den wertvollsten Schatz den sich ein Lebewesen nur vorstellen kann, nämlich einen funktionierenden Körper mit allen Sinnen um die Welt wahrzunehmen. Und ich glaube man kann diesen Schatz niemals bezahlen,- müsste man ihn kaufen.

Aber andere Dinge muss man sich (noch) kaufen: Lebensmittel, Medizin, Lebensraum, Bildung und solche Dinge. Ich frage mich warum man diese lebensnotwendigen Bedürfnisse nicht genauso geschenkt bekommt wie diesen wunderbaren Körper? Wenn man das wertvollste geschenkt bekommen hat, dann sollte man vor den Bedingungen für eine überlebensnotwendige Grundlage nicht zurückschrecken, und eben diese selbstverständlich für möglichst alle Lebewesen erfüllen! Solange nicht daran gearbeitet wird diese Bedürfnisse bei allen Menschen selbstverständlich von Geburt bis zum Tod zu erfüllen, – wird es weiterhin Konflikte geben, – weil jeder glaubt er würde zu kurz kommen, sei minderwertig und müsse deshalb kämpfen, lügen, betrügen, Schmerz zufügen. Und ich glaube es ist nicht so schwer das zu schenken, jeder von uns braucht das.

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Eingeordnet unter Emotionales

Ganz gefährlicher Bildungsstreik

Es gibt mal wieder Bildungsproteste im Land. Ein klitzekleines Bisschen wagen also ein paar lose Grüppchen den Papst, also die Regierung, anzupupsen während sie eigentlich versuchen ihre eigene Stimme und ihre Rechte zu finden.

Ja, das Studium ist hart, zeitaufwändig, nervenzerreissend, ein vampirartiges Biest welches einen aussaugt und am Ende weiß man als braver strebsamer Karrierist, äh, Student nicht einmal ob es sich überhaupt lohnt. Frechheit! Der Hammer! Da müssen wir was tun! Oder? Oder vielleicht doch nicht? Kostet doch alles Geld am Ende. Wer immer gegen den Strom schwimmt, – kommt nicht weiter.

Die Revolution in Deutschland wird nicht stattfinden,
weil man dazu den Rasen betreten müsste.

War das Studium nicht einmal soetwas wie die Zeit für die Entwicklung des Charakters? Die Zeit in der man die Welt, das Leben, die Menschen, Tiere und eigentlich alles was wahrnehmbar ist, – näher kennenlernt? Nein? War es schon immer geprägt von Leistungsdruck und Wettbewerb? Ging es grundsätzlich immer darum „Bulimie Learning“ zu betreiben? Hmm, muss verdammt lange her sein als es einmal anders zuging.

Tja, jedenfalls empfinde ich die Bildungsproteste als süss. Nicht mehr als süss, weil sie nicht tief genug gehen. Sie hinterfragen nicht genug. In unserem wirtschaftlichen System geht es nicht darum die Menschen charakterlich reifen zu lassen, ihnen Zeit zu lassen gewisse Zusammenhänge, auch in unvorstellbaren Größenordnungen, nachvollziehen zu lassen, – es geht darum fähige Fachidioten für die Industrie zu schaffen.

Dazu wird keine finanzielle Unabhängigkeit der Studenten gebraucht, das wäre viel zu teuer, dazu wird das Turbostudium gebraucht, damit es schneller Menschenmaterial für die Maschinerie gibt. Damit aber nicht jeder Idiot zum Fachidioten mit akademischen Hintergrund werden kann, diese Ausbildung ist schliesslich auch horrend-teuer, gibt es nunmal Zugangsbeschränkungen die allerorts als unheimlich sinnvoll bezeichnet werden. Am Ende hätten wir ja sonst sogar noch mündige Bürger die die Mächtigen und Herrschenden abschaffen, so gehts aber nun wirklich nicht!

Ihr wollt eine „Demokratisierung des Bildungssystems“ habt aber noch nicht einmal an eine „Demokratisierung“ der Politik, Wirtschaft usw. gedacht, – warum nur? Könnte das irgendwie mit dem Satz über die Mächtigen und Herrschenden zusammenhängen? Was hat uns Dutschke da vor 40 Jahren erzählt? Naja, scheißdrauf wir tun mal so als würden wir was gegen irgendwelche arg-lästigen Sachen machen, yeah! Man sind wir coole Bildungspiraten!

Menschenrecht auf Bildung? Ich kriegs kotzen alter! Es gibt auch ein Menschenrecht auf Nahrung, trotzdem verhungern täglich tausende Menschen, – scheint auch keinen zu interessieren. Wieso sollte dann also Bildung interessieren? Wieso sollte Bildung mit derart verblendeten Aktionen funktionieren, wenn sie nicht einmal zu reflektieren vermag, wessen Kind sie ist?! Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing! Ja, so ist das und keinen störts.

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Freiheit hat einen Namen: Anarchie

FREIHEIT – das ist ein viel benutztes und mißbrauchtes Wort. Alle nehmen es in Anspruch, sogar Nazis und StalinistInnen. Wirkliche Freiheit kann es aber nur da geben, wo es keine Herrschaft von Menschen über Menschen gibt. Das bedeutet also auch die Abwesenheit von Staat, Kapital, Geschlechterherrschaft (Patriarchat), Rassismus und Imperialismus in jeder Form. Frei ist nur, wer über sich selbst: sein Leben, seinen Körper und Denken, unbevormundet selber entscheiden kann. Dazu bedarf es des Wohlstands für alle: guter Kleidung, menschenwürdiger Wohnverhältnisse, ausreichend gesunder Nahrung, und des Endes des Zwangs zur Arbeit. Heute stehen wir zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit an der Schwelle eines Zeitalters, das diesen alten Traum möglich machen könnte. Ja schon heute bräuchte es keine Hungerkatastrophen und kein individuelles Elend auf Grund von Mangel mehr zu geben. Statt dessen leben wir in einer Welt, die schamlos von den Herrschenden aller Couleur ausgebeutet, zerstört und der Vernichtung anheimgegeben wird. Große Probleme unserer Zeit wie Umweltzerstörung, Hochrüstung und Kriegsgefahr, (Aus-)Bildungsnotstand, Arbeitslosigkeit und Hungersnöte, immer perfektere soziale Kontrolle, neuer nationaler Größenwahn allenthalben und rabiate Machtausübung, Frauenunterdrückung, Sexismus, Vergewaltigung und Massenmord, sprechen eine beredte Sprache.

Die „Freiheit der Menschen“ ist nicht zu verwechseln mit „der Freiheit der Männer“, als die auch manche Anarchisten ihre Lehre einseitig verstanden zu haben scheinen. Wir leben nach wie vor in einer patriarchalisch organisierten und beHERRschten Gesellschaft und Welt, in der die brutale Unterdrückung und Ausbeutung von Frauen (und andersgesinnten Männern) die Regel darstellt.
Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, daß Anarchist(Inn)en sich an vorderster Stelle gegen die patriarchale Hierarchie auflehnen, die das stärkste und über die ganze Welt verbreitete System der Herrschaft ist. Wir alle haben es tief verinnerlicht. Männer und Frauen stehen ihren „Mann“ in der hierarchischen Pyramide und bewahren sie vor dem Einsturz. In den reichen Ländern, in denen wir leben, profitieren Männer und Frauen (in dieser Reihenfolge) vom Patriarchat. Viele Frauen ziehen jedoch auch in dieser Gesellschaft in der Regel den kürzeren, und werden zur ökonomischen Ausbeutung zusätzlich sexuell ausgebeutet und mißhandelt. Das trifft in doppelter Hinsicht auf ausländische Frauen zu, die darüber hinaus noch Opfer des allgegenwärtigen AusländerInnenhasses und Rassismus sind. Eine Reihe Berührungspunkte zwischen Feminismus und Anarchismus liegen somit auf der Hand. Es kann aber auch nicht der Sinn von befreiender Gleichberechtigung sein, wenn (Alibi)Frauen vom Typ Thatcher, Merkel, Breuel, Ciller etc. die Plätze der Macht einnehmen, die Geschlechterrollen einfach umgetauscht werden. Wir AnarchistInnen wollen den gänzlich freien Menschen, ohne Wenn und Aber, gleichberechtigt in jeder Beziehung, und das hört nicht beim sog. „Privaten“ auf, sondern gilt gerade und insbesondere da.

ANARCHIE IST OHNE DIE FREIHEIT DER FRAUEN
NICHT DENKBAR, schon gar nicht „machbar“, (Herr Nachbar …) !

Anarchie heißt auch nicht „Freiheit der Erwachsenen“. Kinder sind in dieser Gesellschaft als schwächstes Glied der Willkürherrschaft der Familien und ErzieherInnen ausgesetzt. Weltweit sind Kinder als Spielball ihrer Eltern und als Opfer verfehlter Erwachsenenmachtpolitik die Leidtragenden einer autoritären und ausbeuterischen Gesellschaft. Das gipfelt in Sklaverei, Vergewaltigung, Folter und Mord. Anarchie verwirklichen bedeutet vor allem, eine Zukunft für Kinder zu schaffen, die befreit ist von autoritärer Unterdrückung und Manipulation. Kinder sollen frei von Angst und Benachteiligung als kleine, ernstzunehmende Menschen aufwachsen und sich entfalten können. Für sie haben wir zwar Sorge zu tragen und ihnen auf Grund unserer größeren Erfahrung, Körperkraft und unserer materiellen Möglichkeiten unsere Förderung, Schutz und Hilfe zukommen zu lassen. Aber deshalb gibt es keinerlei „Besitzrechte“ an ihnen. Es sind nicht unsere Kinder, sondern zu allererst frei geborene und gleichberechtigte Menschenwesen, die ein Recht auf persönliche Freiheit, Unversehrtheit und das Erbe einer intakten (Um)Welt haben.

Unserem Selbstverständnis gemäß sind wir natürliche GegnerInnen jedes Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus. FREIHEIT HAT KEIN VATERLAND und niemand ist berechtigt, sich wegen seiner Herkunft oder Abstammung über andere zu stellen.
Von Religionen halten wir ebenfalls herzlich wenig, auch wenn wir sie als Privatangelegenheit tolerieren. Sie vernebeln die Hirne und machen die Menschen in Erwartung eines „besseren Jenseits“ regierbar. Autoritäre Pfaffenbonzokratien jeder Art „Religion“, mit ihrer in der politischen Machtentfaltung nur allzu sehr „weltlichen“ Geistlichkeit, bekämpfen wir ebenso wie jeden Staat. Kapital und Staat versklaven den Körper, „Kirchen“ – wie immer sie sich auch nennen – den Geist. Und wie wir sehen, gehen beide in Form der „Gottesstaaten“ die verderblichste Symbiose ein (Herrschaft „von Gottes Gnaden“, , Inquisition, „heilige“ Kriege, Scharia).

Wir setzen gegen Herrschaft und Unterdrückung uns selbst, das Individuum (das unteilbare Selbst) mit dem revolutionären Bewußt-Sein, die Welt ändern zu wollen und zu müssen. Wir setzen dagegen die Selbstorganisation aller freiheitlich denkenden Menschen und unser Eintreten für unsere eigenen Belange und Bedürfnisse, ohne sie auf Kosten anderer Menschen durchsetzen zu wollen. Wir setzen dagegen die alltägliche DIREKTE AKTION als subjektive und objektive Veränderung unseres Lebens im Großen und Kleinen, ohne institutionelle Umwege. Wir tun das Machbare. Wir versuchen das „Unmögliche“. Wir setzen gegen das verherrschte Jetzt den Willen jedes einzelnen Menschen zur größtmöglichen FREIHEIT.

WIR BRAUCHEN KEINE ANDEREN HERREN,
SONDERN KEINE ! (Bert Brecht)

Es gibt keine Patentrezepte, deshalb kann es bei uns auch keine perfekten Programme, keine FührerInnen, Dogmen und VorbeterInnen geben. Die Selbstorganisation ist nur möglich durch die weitestgehende Entfaltung, Mitarbeit und Selbstverantwortlichkeit der Einzelnen zusammen mit anderen, und ihren Willen, zu handeln.

Parlamentarismus in jeder Form ist im geringsten Fall die ständige Unterdrückung von Minderheiten durch die etablierte (teils äußerst geringe) Mehrheit. Darum lehnen wir auch diese Form der Oberherrschaft ab. Es gibt kaum ein Verbrechen, das noch nicht von sogenannten demokratischen Regierungen im Namen von „Demokratie“ und „Freiheit“ begangen worden wäre. Mensch denke nur an die „Vorzeigedemokratie“ USA. Sogar Hitlers NSDAP (nur ca. 30% WählerInnen 1933) ist von den (konservativen) Weimarer Demokraten 1933 ohne Not die Macht übergeben worden !!!
Wir wollen die Kompetenzen für uns behalten, die andere allzu bereitwillig weggeben und in die Hände derer legen, die sie schändlichst mißbrauchen. Ein ausgeklügeltes System von Gesetzen und Verordnungen sorgt dafür, daß hierzulande und anderswo die ehrlich revolutionärste Partei innerhalb kürzester Zeit zum Polster wird, auf dem die Mächtigen komfortabel ruhen. Selbstbestimmung jedoch gibt der Korruption keine Chance, denn wer bescheißt schon sich selbst ?!

Noch etwas zum guten Schluß: Wir haben keine Lobby und kochen auch nur mit Wasser. Freiheit ist auch nicht bequem und ungefährlich. Es liegt in der Natur der Sache, daß du dich schon selber aufraffen mußt, etwas zu tun, etwas in Bewegung zu bringen. Du kannst es! Wenn du also von jemand etwas erwartest, dann erwarte es am besten erstmal von dir selbst. Das ist ein guter Weg zu gemeinsamer Stärke und Vielfalt.

(Quelle: http://www.a-laden.org/anarchie.htm)

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Eingeordnet unter Fremde Texte

Leistung, Kampf, Revolution! Aber wofür?

In der Politik geht es um Mehrheiten.
In der Wirtschaft geht es um Profit.
In der Bildung geht es um Leistung.

Unsere gesamte Gesellschaft inbesondere die westliche Hemisphäre basiert auf Wettbewerb und darin spalten und reiben sich die Menschen von Geburt bis zum Tode auf. Was in der Familie zuerst durch die Eltern vorgelebt wird, wird in der Schule gelehrt, gefordert, geprüft, mit dem Abschluss und der weiteren Ausbildung im Beruf od. Universität permanent reproduziert und perfektioniert.

Der Wettbewerb ist etwas was uns Menschen nur allzu bekannt ist. Unsere Vorfahren mussten sich immer wieder über die Jahrhunderte und Jahrtausende gegenüber anderen Menschen, Lebewesen, natürlichen Verhältnissen (Wind und Wetter) durchsetzen. Im Zuge dessen entwickelte sich eine Mentalität die ich als ängstlich begreife. Diese Angst, Jemand oder irgendetwas will mir etwas wegnehmen, mich zerstören, will mich herabsetzen oder der Eindruck man sei nicht gut genug für irgendetwas usw., ist aus meiner Erfahrung immer noch überall stark bis extrem heftig in den Menschen vorhanden. Und obwohl diese Ängste so präsent sind, werden sie erstaunlicherweise kaum oder nur isoliert angesprochen.

Stattdessen steigern die Menschen ihre Anstrengungen um Ihre Illusionen, von denen sie sich Entspannung, Anerkennung, Frieden, Glück usw. erhoffen, irgendwie zu realisieren. Die Menschen versuchen also mithilfe von Selbstbetrug sich Selbst zu finden. Dabei betrügen sie nicht nur sich selbst, sondern natürlich auch alle anderen Menschen, besonders jene die sie lieben. Manchmal ist ihnen das bewusst und sie versuchen aus diesem Sumpf zu entkommen, da aber diese Angst-Mentalität derart weit und unerkannt bzw. kaum erkannt verbreitet ist, müssen sich die „Erwachenden“ alleine aus dem Sumpf ziehen, was natürlich extrem schwierig ist.

So sind all die Revolutionen oder die Versuche auf revolutionäre Veränderung der Verhältnisse, der zivile Ungehorsam, die Proteste, Streiks jeglicher Art nur oberflächliche Hilfeschreie und Forderungen die überhaupt gar nichts grundlegendes verändern. Vorallem auch weil die „Erwachenden“ oder „Erwachten“ damit nur ihresgleichen erreichen, jene aber die noch mitten im Sumpf umher tauchen, hören und sehen in ihrer dunklen Existenz kaum bis gar nichts davon, können selbst wenn sie etwas mitbekommen nicht nachempfinden warum überhaupt protestiert wird, weil ihre Perspektive und Erfahrung völlig anders ist. Desweiteren sind die plakativen Schreie nach Veränderung und die dahinterstehenden Hierachien der Ideologien, NGOs, Verbände usw. etwas, womit sich nur ein paar Leute identifizieren können, denn jeder Mensch hat seine Vorstellungen, seinen Geschmack usw. Es muss also immer zu Spaltungen, Konflikten, Missverständnissen kommen, weil wir alle einzigartig sind und ein Stückweit unterschiedlich traumatisiert sind von einer Mentalität die schlicht primitiv ist und längst therapiert, verarbeitet und abgelegt gehört. Abgesehen davon reproduzieren die „revolutionären Kräfte“ mit ihren Hierachien/plakativen Labels usw. alte Dummheiten bzw. Ungerechtigkeiten die sie eigentlich abschaffen wollen.

Die Menschen die ein paar Sachen erkannt haben müssen auch auf die Psychologie der Menschen eingehen, wenn sie langfristig und konstruktiv eine wirksame Veränderung in irgendeinem Bereich der gesellschaftlichen Welt erreichen wollen. Es gibt schlicht keinen Grund sich und andere schlecht zu machen. Es gib keinen Grund zu konkurrieren, es sei denn aus Spaß oder um Menschen zu retten, wobei ich letzteres ersteinmal wirklich nur auf die Medizin beziehe.

Alle Parteien in diesem Land glauben immer noch sie hätten zum Ziel den Menschen zu helfen bzw. sie zu retten, dabei machen sie nichts anderes als zur allgemeinen Verwirrung und zur Vertiefung der Konflikte und Traumatas beizutragen. Denn sie alle übersehen die vorherrschende Angst-Mentalität! Diese haben wir ersteinmal zu überwinden, dann müssen wir neue Organisationsformen für Milliarden von Menschen finden. So wie bisher, im Streit der Ansichten Klarheit zu schaffen, wird das nicht funktionieren, weil der menschliche Verstand kein letzte Wahrheit oder Klarheit finden wird, sich selbst nicht hinterfragen wird, genausowenig wie sich der Egoist seine egoistischen Verhaltensweisen vorwerfen wird. Die Organisation, Kommunikation, Interpretation und Psyche sind die einzigen wirklich relevanten Themen mit denen wir uns viel viel intensiver auseinandersetzen sollten.

Es gibt keinen Grund auf Wettbewerb, Leistung, Macht usw. zu setzen. Denn wir brauchen keine Angst zu haben. Es gibt genug zu Essen, genug Lebensraum, Klamotten, Bildung, Drogen, Sex, Schlaf, Ruhe und schlicht LEBEN FÜR ALLE!

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Eingeordnet unter Gesellschaft

Kampfzwang

Wir sind gezwungen uns durch die Welt zu schlagen. Die gesellschaftlichen Forderungen sind eindeutig: Arbeite, verdiene mit irgendetwas Geld oder geh sterben. Das soziale Netz hat seine Grenzen, seit neueren Reformen hat es größere Löcher und Begrenzungen bekommen. Wer sich nicht durch den Arbeitsmarktdschungel kämpft oder gar einfach nicht stark genug ist sich im Wettbewerb gegen die Konkurrenz durchzusetzen, hat nicht mehr viel vom Leben zu erwarten. Die Freiheit des Egoismus ist das höchste Gut in dieser Welt. Es gibt keinen Zusammenhalt, keine Perspektiven und schon gar nicht so etwas wie Ruhe. Stets sind wir gezwungen uns beruflich weiterzuentwickeln, in den seltensten Fällen machen wir das freiwillig. Wir sind gezwungen flexibel zu sein, wir haben uns den Regeln des Marktes zu beugen, wir sind die Marionetten der Konzerne, wir folgen dem Diktat der Bilanzen. Gibt es schlechte Zahlen braucht es bessere humane Ressourcen, wir können nur die Besten brauchen!

Die jungen Schulabgänger mit dem besten Notenschnitt sind gerade gut genug! Deren Naivität muss vollends in das Unternehmen integriert und investiert werden, diese junge Kraft muss benutzt und gebraucht werden bis der Mensch dahinter daran zugrunde geht. Die Menschen sind die Batterien, die Brennstoffzellen des Unternehmens und werden beliebig ausgetauscht, vorallem wenn sie nicht mehr funktionieren. Es gibt keine Gerechtigkeit. Derjenige mit dem größten Ego gewinnt. Wer kann am meisten vorweisen, sich am stärksten hervortun? Dieser Jemand gewinnt, wird hochbezahlt. Welche Perspektiven haben wir schon? Es geht darum einen Job zu erhalten, sein Leben finanzieren zu können, wir sind wie Junkies die jede Woche ihren Schuss brauchen. Wir müssen uns verkaufen wie Huren und von jedem anficken lassen der genug bezahlt. Wir sind in völliger Abhängigkeit zum Beruf groß geworden. Alles ist darauf ausgerichtet für den Beruf zu leben, wer sich nicht über den Beruf definiert oder nicht arbeitet existiert für diese Gesellschaft nicht. Wer nicht arbeitet, wer nichts einzahlt ist ein reiner Kostenfaktor und muss entsprechend gezwungen werden sich wieder in Reih und Glied zu begeben. Wer das nicht macht, wird weiter bestraft, finanziell, wird isoliert und gezwungen miese Jobs zu machen.

Kritik und Zweifel werden nicht gehört oder nicht ernstgenommen, denn keiner kann diesen Wahnsinn stoppen. Was wäre denn wenn man die Hungertoten überall in der Welt beachten würde? Was wäre wenn man die Millionen Arbeitslose nicht mehr wie Asoziale behandelt? Da würden sich Unruhen im ganzen Land ausbreiten, keine Sau würde mehr fleissig produzieren, alles würde plötzlich in Frage gestellt. Da gibt es keine Rekordgewinne mehr, keine Export oder Importrekorde mehr. Die Gesellschaft wäre mit ihren habgierigen Vorstellungen in einer Sinnkrise, müsste sich völlig auflösen und neuorientieren. Wir müssten erkennen, dass wir die Menschen- und Grundrechte umsetzen müssen und das dies unser einziges gemeinsames Ziel sein sollte. Aber warum passiert das nicht? Wieso kämpfen die Menschen allein? Wieso fühlen sie sich alle verlassen, gespalten, zerstört, getrieben, gezwungen, hilflos, traurig, ohne Mut und Kraft? Ich denke wir haben alle von Geburt an unmengen an Manipulation, Missbrauch und Zerstörung erfahren. Wir wurden benutzt, genauso wie unsere Eltern und werden wie sie unser ganzes Leben ausgenutzt.

Es fängt in der Schule an, wer in der Schule gute Noten schreibt, hat tatsächlich die Chance glücklich zu werden, auch wenn dieses Glück oberflächlich ist, weil es nur auf das eigene Leben und eigene Leistungen zurückgeführt wird. Unser Schulsystem ist darauf ausgerichtet Gewinner und Verlierer zu produzieren. Es ist absichtlich so ausgerichtet Konflikte und Probleme zu erzeugen, die jungen Menschen zu zwingen gewisse gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Normen zu akzeptieren und nicht zu hinterfragen. Der Leistungsdruck wird von Klasse zu Klasse erhöht, es wird immer mehr Lehrstoff pro Tag und Stunde verbreitet. Jene die die Leistung nicht erbringen können oder wollen, gelten als dumm, beschränkt oder sogar lästig. Es gibt zwar Lehrer die ihr bestes geben um die Schüler zu motivieren möglichst gute Leistungen zu bringen, abr nur weil ihnen völlig klar ist: leisten die Schüler nicht viel, werden sie später zu Verlierern abgestempelt sein und ihr ganzes Leben darum kämpfen als etwas Besseres zu gelten. Von Anfang an werden wir in diese Strukturen hineingeworfen und mit egoistischen Ideen manipuliert.

Es muss Arbeiter geben und es muss Menschen geben die diese Arbeiter kontrollieren und steuern. Es muss Menschen geben die nicht hinterfragen und all das kaufen was produziert wird. Ohne diese Menschen würde das System zusammenbrechen und die Menschen liesen sich nicht korrumpieren, kontrollieren und ausbeuten. Daher müsste nicht nur das Bildungssystem völlig neu ausgerichtet werden, sondern auch die Wirtschaft, die Politik und Wissenschaft. Leider sind diese Bereiche wie schon zu Zeiten der Nazis Teil des Problems. Es gibt zwar Menschen darin die aufrichtig sind und für gute Dinge kämpfen, aber die meisten Menschen akzeptieren die Verhältnisse oder erkennen sie nicht und unterstützen sie damit. Die Verhältnisse sind ungerecht, machen unheimlich viele Menschen zu minderwertigen Gestalten die jeden Job annehmen müssen.

Wir sind alle gezwungen mitzumachen wenn wir weiterhin künstlich voneinander getrennt und gespalten werden. Wir alle teilen ein gemeinsames Schicksal. Wir sind alle auf diesem Planeten, haben ähnliche Bedürfnisse, Vorstellungen vom Leben und Glück, sind gleichberechtigt und gleich wertvoll. Warum wir diese allgemein bekannte Tatsache nicht in die Realität umsetzen lässt, ist wohl ein absolutes Rätsel. Ich könnte darüber spekulieren, dass es wohl zu allen Zeiten Menschen gab, die ein Interesse daran hatten, dass sich die Menschen gegenseitig bekriegen, als Konkurrenten betrachten usw. Es gibt bestimmt Menschen die diese Verhältnisse erzeugt und gestärkt haben. Es wird kaum nachweisbar sein wer und warum dies alles gemacht wurde. Es ist extrem schwierig das nachzuvollziehen. Wer ist schon so elitär und  weg von der Realität um für Macht und Kontrolle soviele Menschen zu unterdrücken? Wer könnte so kaltblütig sein? Vermutlich werden wir diese Gestalten niemals erkennen und vor Gericht bringen können.

Uns gefällt es ja mittlerweile auch Leistung zu bringen, zu kämpfen und uns wie früher gegenseitig fertig zu machen. Scheinbar akzeptieren genug Menschen diese Realität als völlige Normalität. Die meisten glauben es ginge nicht anders, nur weil sie es selten oder gar nicht anders kennengelernt haben. Vielleicht haben die meisten Menschen den elitären Vorstellungen genauso nachgegeben wie ihre ursprünglichen und jetzigen Herrscher und Manipuleure. Das Opfer wird zum Täter, zum Komplizen und Helfers Helfer. Alle die von diesen hier und jetzt existierenden Verhältnissen profitieren und nichts tun um die Verhältnisse zu verändern, sind Teil des Problems, Teil des Etablisments und müssten eigentlich erstmal jahrelang therapiert werden. Wir kennen das.

Wir kaufen tolle Produkte, gehen toll Essen, nehmen Drogen und machen auch sonst all das was uns ablenkt. Wenn wir uns aber ablenken kommen wir den Ursachen unseres Wunsches sich abzulenken und gehen zu lassen nicht näher. Warum wollen wir denn frei sein? Weil wir uns nicht frei fühlen. Warum fühlen wir uns nicht frei? Weil wir seit unserer Geburt dazu gezwungen und dazu gebracht werden zu kämpfen, gegeneinander und gegen uns selbst. Für Geld würden wir sogar unsere Mutter oder unsere größte Liebe verkaufen, so gut funktioniert die Manipulation mittlerweile. Noch ein paar Jahrzehnte und Liebe wird verboten, weil sie keinen Profit abwirft.

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Wir wollen das Gute, schaffen aber das Böse.

Wir leben in einer von uns maßgeblich erschaffenen agressiven Welt. Vom ersten Herzschlag an dominiert der Wille zum Erfolg. Unser aller LEben ist gewinnorientiert und steht im Wettbewerb mit allen anderen Menschen. Wir spüren diesen Druck sehr früh.

Einige von uns wehren sich, Andere nehmen die Lage widerwillige an und Weitere lassen sich sofort davon begeistern. Über die Jahre wechseln einige Menschen je nach Erfahrungen und Erfolgen oder Misserfolgen die Sichtweisen, aber was bei allen immer klar scheint: Es gibt keine Alternative zu dieser jetzigen mechanisierten, industrialisierten Informationsgesellschaft.

Diese Grundhaltung sorgt für die allgemeine Akzeptanz der schwierigen, komplizierten, ungerechten und kalten Situation. Die Menschen konzentrieren sich auf ihr Leben, auf ihre Interessen, Aufgaben, Ziele und Vorstellungen und setzen damit die Abwärtsspirale des Nicht-Verstehens fort.

Das Leben wird durchorganisiert, nichts bleibt vor dem cleveren Intellekt verschont: Die Tierwelt, Umwelt, benachteiligte Menschen haben den Idealen und sonstigen Wertvorstellungen zu gehorchen, sich mit Leib und Seele zu unterwerfen.

Die Bilder und Geschichten sind bekannt. Sie sind Routine. Außer Spenden kann sowieso Nichts getan werden, so der übliche Tenor der Massen. Menschen die erkennen das nicht nur die Systeme und Einzelpersonen verantwortlich für die massiven Probleme der Menschheit sind, werden mit Argumente nauseinandergenommen, von Experten vernommen, ignoriert, belächelt und isoliert.

Es existiert bei vielen Menschen der Wunsch nach Sicherheit. Diese ersehnen sie sich in Karrieren, Beziehungen, hohen Beträgen auf Konten, entsprechenden Ideologien und Glaubensvorstellungen. Doch das Leben ist unsicher. Das Leben ist deshalb so fantastisch und bietet soviel unermessliche Freiheit.

Wir Menschen verfolgen mit dem gewinnorientierten Wettbewerb, welcher unser Leben ausmacht, eine begrenze, verkrüppelte Freiheit, die uns tagtäglich kurzfristiges Vergnügen und Unmengen an Zweifel und Leid beschert. Diese Krisen und Leiden die wir im Kleinen wie im Großen durchleben, beweisen in einer unendlichen Beständigkeit die Wahrheit.

Keiner unserer Plänge, keines unserer Argumente wird jemals sicher sein. Es ist immer nur eine Frage der Zeit wann ein Plan oder Argument scheitern wird. Denn der Intellekt ist durch Wissen und Information begrenzt. Er wird uns niemals zur vollen Wahrheit und Freiheit führen, sondern immer wieder neues Leid und kurzfristige Erfolge produzieren, die aber natürlich nutzlos sind.

Dies mag sich nun unheimlich deprimierend anhören. Die Wahrheit ist aber, es ist unendlich befreiend. Denn sobald wir unsere Pläne, Ziele, Sicherheiten aufgeben, entfällt der Wettbewerb, Leistungsdruck und damit Neid, Gier, die Kälte aus unser aller Leben.

Wenn wir nicht mehr lernen und verstehen, um uns von anderen abzugrenzen und durchzusetzen, ist das doch eine befreiende Lebensweise. Viele Menschen fürchten sich vor einer inneren Revolution, das Verstehen der eigenen inneren Leere, die eigentlich Liebe ist. Die meisten Menschen sind überladen und versunken in ihren Gedanken und Gefühlen.

Sie haben ganz unterschiedliche, vielschichtige Gründe für ihre Mutlosigkeit und Orientierungslosigkeit, für ihre Suche nach Autorität und Sicherheit. Oft ist es die Flucht, die Angst vor der Leere die sich scheinbar Klein und Hilflos werden lässt. Sie leben nur um nach einen fremden Willen zu funktionieren.

Seit sie leben kopieren und imitieren sie, weil sie es nie anders gesehen haben, nie anders verstanden haben. Die Welt ist herzlos, kalt und ungerecht weil die Mehrheit der Menschen das Leben nur oberflächlich begreifen und leben. Das selten die Absicht der Menschen, sie schaffen aber dennoch diese Realität, wohl weil sie keinem echten Verstehen nachgehen.

Es wird auch nirgends wirklich gelehrt. Wir haben Gewinnorientierung und Materialismus. Wir arbeiten und kämpfen für Dinge die bald wieder kaputt und zu Staub zerfallen sind. Wir trachten nach höchst oberflächlichen Zielen und verblenden damit nicht nur uns selbst, sondern auch künftige Generationen. Wie soll es so nur besser werden?

Es kann nicht besser werden, wenn nicht jeder Mensch anfängt sich und das Ganze zu hinterfragen und nicht nur kleine Teile davon oder gar nicht. Jeder kann jetzt damit anfangen, unabhängig vom Bildungsgrad, der Position in der Gesellschaft, Hautfarbe oder Rasse.

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