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Anschlag auf Berliner S-Bahn

Ich weiß nicht wann es zuletzt soviele Kommentare unter einem Artikel bei Indymedia gab. Man sieht das diese Aktion etliche Leute gepackt hat und somit zu Reflexionen geführt hat. Leider sind viele Kommentare extrem undifferenziert. Natürlich ist es nicht schön, wenn Krankenhäuser ihre Arbeit nicht tun können, Menschen durch das erhöhte Verkehrsaufkommen verletzt werden oder sogar gestorben sind. Nur sterben jeden Tag tausende Menschen an Hunger, tausende an fehlenden Medikamenten oder frischem Wasser. Wieviele Millionen Menschen leben in totaler Armut? 800? 900 Millionen? Wieviele Menschen sind in Lohnarbeit und können ihre persönlichen Bedürfnisse und Träume nicht entfalten oder gar erkennen? Seht ihr denn nicht in was für einer Welt wir leben? Deutschland ist privilegiert, aber nur auf dem Rücken von Millionen armer Menschen. In Deutschland gibt es den größten Niedriglohnsektor, er setzt nicht nur die Lohnabhängigen in Deutschland unter Druck, sondern Millionen von Lohnabhängige in ganz Europa. Warum wohl wird Griechenland von Merkel als faul beschimpft? Es herrscht Krieg auf diesem Planeten, nur findet dieser Krieg nicht unbedingt nur auf Schlachtfeldern wie in Lybien oder Afghanistan statt, sondern vor allem in den Fabriken und Bürogebäuden dieser Welt. Es geht darum wer die höchsten Profite erstreitet und wer sich langfristig gegen andere Nationen durchsetzen wird. Macht die Augen auf, wir haben nicht die Kontrolle über unser Leben. Die Wahlen sind seit Jahrzehnten, wahrscheinlich sogar seit der Ermordung von Liebknecht und Luxemburg, eine einzige Enttäuschung und Alibiveranstaltung. Die Konzerne beuten seit Jahrzehnten ungehindert ihre Angestellten aus, und die freuen sich auch noch darüber oder lassen sich zumindest willig auspressen. Echte Streiks sind hierzulande verboten, fragt Euch warum. Warum wird das Bildungssystem immer stärker auf Konzerne abgestimmt? Warum lässt man tausende Flüchtlinge vor den Mauern Europas ersaufen, anstatt ihnen zu helfen ihr Leben zu entfalten? Wieso stellt ihr Euch nicht die berechtigten Fragen, die auch in diesem, angeblich so naiven, Bekennerschreiben angesprochen werden? Wieso seht ihr nur das was die Politiker und Medien Euch diktieren?! Was muss denn noch passieren damit ihr es passiert? Die Kinderarmut, Altersarmut wächst weltweit, nicht nur in Deutschland. Während auch die Vermögen einzelner Familien ins unermessliche wachsen. Es wird früher oder später zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen kommen, wenn wir als Bevölkerung nicht endlich die richtigen Fragen stellen. Warum sind wir nicht glücklich im Beruf? Warum gibt es seit Jahrzehnten Millionen von Menschen, die in Arbeitslosigkeit ein Schattendasein führen müssen? Warum ähneln sich die Parteien immer mehr? Warum akzeptieren wir die korrupten Politiker und Bosse? Warum akzeptieren wir die Lobbys, die Ohnmacht, Apathie und Lethargie in unseren Köpfen und Reihen? Natürlich ist es leicht etwas zu zerstören, anstatt etwas zu schaffen. Aber diese Aktion hat zumindest mal ein paar Lohnabhängige aufhorchen lassen. Auch wenn diese Aktion destruktiv ist, weil sie immer von den falschen Mächten instrumentalisiert und definiert wird, sollte es doch einige Menschen inspirieren zu den richtigen Büchern zu greifen und friedlichen, konsequenten Widerstand zu leisten.

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Buchprojekt gestartet

Ich habe letzte Woche konkret angefangen an meinem ersten Buch zu schreiben. Thematisch bezieht es sich vorallem auf meine Zeit in Berlin. Es geht um die alternative Szene, Hausbesetzungen, Hausbesetzer an sich, die Probleme der Selbstorganisation und die Probleme unserer Gesellschaft allgemein.

Mir liegt viel daran möglichst nah an meinen Erlebnissen dran zu bleiben, ehrlich und ohne großartige Umschweife darüber zu berichten was aus meiner Sicht in Berlin stattfand und wie ich überhaupt dazu kam nach Berlin zu gehen, welche Geschichte meine Überlegungen haben, was mich antreibt die Dinge nicht so zu akzeptieren wie sie sind usw.

Natürlich habe ich keine Ahnung ob es jemals einen Verlag finden wird, aber in erster Linie dient mir dieses Projekt dazu meine Erinnerungen festzuhalten, Erkenntnisse zu fokusieren und entsprechend an Interessierte weiterzugeben. Es war eine wichtige Zeit für mich in Berlin und mit diesem Projekt möchte ich dem einfach ein Denkmal setzen.

Es gibt in diesem Blog zwar schon eine Rubrik bzgl. eigenes Buch. Aber da ist der Fokus auf eine frühere Phase meines Lebens. Das Buch wird hier erst veröffentlicht, wenn ich es als vollständig betrachte.

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Eingeordnet unter Berlin, Eigenes Buch

3000 Jahre ohne Liebe

Politiker sind nichts besonderes, sie sind ähnlich wie die sogenannten „Reichen“ und Besserverdienenden nichts weiter als gewöhnliche Menschen. Und obwohl sie völlig gewöhnliche Menschen sind bestimmen sie über das Leben anderer Menschen. Mit welchem Recht tun sie das? Sie sagen sie wären die Vertreter anderer Menschen, die keine Zeit oder Lust haben ihre Bedürfnisse zu hinterfragen, zu erkennen, zu organisieren und zu befriedigen. Ich frage mich wie irgendein Mensch wissen kann was der andere Mensch braucht, obwohl er sich niemals mit ihm persönlich auseinandergesetzt hat? Wie kann ein Politiker, eine politische Partei, Angestellte in Konzerne, deren Bosse wissen was irgendein anderer Mensch wirklich braucht, wenn sie permanent nur über ihn reden aber niemals mit ihm? Sie können es nicht wissen, vorallem weil sie nicht einmal wissen was sie selbst wollen und genau hier beginnt der Selbst- und Massenbetrug!

Die Menschen betrügen sich und andere Menschen sobald sie die jetzigen politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse akzeptieren. Jeder treibt Tag für Tag, Euro für Euro die Zerstörung überlebensnotwendiger Grundlagen voran, solange er nicht die Verhältnisse, Vorstellungen und Verbote hinterfragt hat und aktiv bekämpft! Es ist dringend notwendig mit diesem vielseitigen Betrug aufzuhören, denn er tötet Menschen, Tiere, Umwelt, er zerfrisst sämtliche Gefühle, Hoffnungen und vernichtet deren Grundlagen! Jeder Mensch weiß selbst was für ihn am besten ist, dies kann niemand für ihn übernehmen. Bedürfnisse, Vorstellungen jedes einzelnen Menschen können sich jederzeit ändern. Das Leben an sich ändert sich ständig. Das politische und wirtschaftliche System ist unfähig diesen engen Kontakt in dieser hohen Geschwindigkeit zu halten und muss daher immer Millionen von Menschen ignorieren, zerstören und Konflikte produzieren.

Unsere Parteien sind nichts weiter als riesige gedankliche Fressmaschinen die alles für ihre Machtpolitik in sich hineinschlingen und nach einer Weile einen riesigen Haufen Scheiße namens Parteiprogramm ausdrücken. Wie sollen individuelle Bedürfnisse die sich ständig verändern mit einem Einheitsbrei der alle paar Wochen ausgeschissen wird schön und gut befriedigt werden? Es kann nicht funktionieren. Es ist ein Naturgesetz. Schon unsere körperlichen Sinne verhindern das unser jetziges politisches und wirtschaftliches System funktionieren kann. Schliesslich nehmen wir alles mit Verzug wahr, unsere Bedürfnisse und das Denken kommen danach, und erst spät können wir Muster, also Vorstellungen, Ideologien usw. entwickeln denen wir wie „Gewohnheitstiere“ folgen obwohl sie meist nicht notwendig sind. Es muss also Unterdrückung, Ausbeutung, Zerstörung, Ignoranz, Arroganz, Chaos und so weiter geben, weil dies die logische Folgen unseres Systems ist.

Wer braucht den Staat außer die Herrschenden? Wer braucht den Kapitalismus außer die Bonzen? Wer braucht die Kontrolle über die Massen? Es ist offensichtlich das wir von Geburt an ins Hirn gefickt werden, von Leuten die nicht wollen das wir eigenständige freie Menschen sind die selbstbestimmt und stolz täglich ihr Leben spontan mit einzigartigen Eigenschaften erfüllen. Wir sind Opfer der mehr als 300 jährigen Ideologie des Liberalismus. Wir – das sind die Hauptschüler, Realschüler, jene die die Schulen abgebrochen haben, auf der Strasse, in Squads leben oder in wirtschaftlicher Knechtschaft versklavt sind. Wir – das sind jene Menschen denen ständig eingeredet wird sie wären faul, dumm, primitiv, unbrauchbar, wertlos, schwierig, laut, unbequem, asozial und so weiter! Wer hat zu bestimmen wie man ist? Es gibt nur eine Person und das ist jeder für sich selbst! Was nicht heißen muss dass das im Chaos endet. Eine Abschaffung des Staats und der jetzigen wirtschaftlichen Verhältnisse mitsamt der Herrschercliquen führt zu einer freieren Menschheit im Sinne der Anarchie, also einer Ordnung ohne Herrschaft.

Die Menschen in den Schulen, in den Konzernen, in der Politik und auf den Strassen sind in den meisten Fällen unbewusste traumatisierte Wesen die darum ringen geliebt, akzeptiert und gestärkt zu werden. Die Menschheitsgeschichte war schon immer eine traurige, zerrissene, voller Kämpfe, Blut und Wut, aber wer sagt dass dies immer so weiter gehen muss? Wir bestimmen wie es weitergeht, wir bestimmen was man uns antut und was man uns nicht antut. Wir können uns organisieren, wir können unser Bewusstsein schärfen, wir dürfen das Leben genießen und müssen uns von niemanden sagen lassen es wäre falsch, egoistisch oder krank! Das jetzige System hat keine Berechtigung es ist gebaut aus Blut und Knochen, auf dem Rücken bewusstloser Sklaven die glauben sie seien glücklich, weil sie nie etwas anderes erfahren haben. Befreit Euch endlich aus Eurer Gedankenlosigkeit oder wollt ihr immer Sklaven bleiben?!

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Über die Unfähigkeit zu lieben und zu leben

Die herrschende Meinung der letzten Jahrzehnte sorgte für die heutigen Generationen von Menschen, die kaum in der Lage sind sich selbst zu organisieren, ohne dabei anderen Menschen Schaden zu zufügen. Wir leben in einer Zeit, in der wir keine Zeit mehr für uns selbst und die Menschen um uns herum haben, denn alles was wir tun ist darauf ausgelegt ein sicheres Einkommen zu erzielen. Über die Jahrzehnte sind immer mehr Menschen diesem Lebensstil gefolgt, und verschärfen damit den Wettbewerb auf den Märkten nur noch mehr und müssen folglich noch mehr Zeit in die Arbeit, Karriere, Kontakte und so weiter investieren als zuvorige Generationen. Wenn wir also die Situation weiterhin wie bisher akzeptieren indem wir sie mit unserer üblich autoritär-ausbeuterisch-strukturierten beruflichen, schulischen Tätigkeit mit Leben erfüllen, tragen wir genau wie unsere Eltern und Großeltern dazu bei, dass sich alles weiterhin verschärft und irgendwann Konflikte zu heftigen Kriegen werden.

Nun ist es so das einige Menschen teilweise die grundsätzlichen Schwierigkeiten des gesellschaftlichen Zusammenlebens erkannt haben, aber sich selbst dabei völlig ausklammern, so als wären sie niemals teil davon gewesen. Wir Menschen hier in Europa und ganz besonders in Deutschland sind große Profiteure innerhalb der Weltwirtschaft, wir verdienen am Leiden und an den Qualen anderer Menschen und je länger diese Menschen in den „ärmeren“ Ländern in dieses Massaker gedrängt werden, desto länger bleibt bei uns auch der zweifelhafte Wohlstand erhalten. Viele Länder besitzen unmengen an Rohstoffen, doch ihre Bevölkerung ist arm weil entsprechende politische und wirtschaftliche Organistationen und Strukturen dies so wollten. Fragt Euch wie der Zigarettenpreis oder Bananenpreis zustande kommt. Ihr habt täglich mit bestimmt 50 Ländern zutun, die an der Produktion von irgendwelchen Produkten beteiligt sind, die ihr tragt, esst, oder in irgendeiner Form nutzt. Seid dankbar und es sollte Euch ein Bedürfniss werden fair mit allen Menschen umzugehen.

Wir haben in Berlin einige sogenannte besetzte Häuser, jedoch sind die meisten davon äußerst destruktiv und weitesgehend unpolitisch. Es gibt spießige Punks die ihre Sozialhilfe vom Staat gesponsort bekommen und sich damit tagtäglich abfüllen, mit lauten Protesten gegen die achso dekadente ignorante Gesellschaft. Selbst die sogenannten Radikalen sind derart verwöhnt, sie würden keine einzige Debatte mit irgendeinen Politiker führen können, weil sie sich mit oberflächlichen Phrasen und ihrem Mitläufertum zufrieden geben! Die meisten der besagten Häuser sind lediglich Plätze um zu kiffen, zu trinken, zu essen, Filme zu sehen, ein bisschen zu Quatschen, aber die Partylaune dominiert über allem enorm stark. Bildung ist genauso giftig wie Politik und wird entsprechend abfällig behandelt. Ganz normal scheint für die meisten auch der unheimlich verdreckte und versiffte Zustand der Häuser zu sein. Die radikale Szene dieser „politischen Richtung“ ist also tot, sie ist ein Schatten ihrer selbst.

Und dies hat ihre Ursache auch in der vorherrschenden Vorstellungen der vorherigen und jetzigen Generationen. Die meisten Leute sind schlicht und einfach in gewissen Graden traumatisiert. Entweder weil sie in der Kindheit oder im späteren Leben geschlagen, (ungewollt) gefickt, benutzt, verarscht oder sonst irgendwie (ihrer Ansicht nach) minderwertig behandelt wurden. Und dieses Trauma oder diese Traumatas sind ihnen meistens auch mehr oder weniger bewusst, nutzen dann diese Realität als Begründung für all ihre miesen Taten, für ihr Nichts-tun, für ihren Alkoholismus, Drogenkonsum jedweder Art, für ihre unberechenbaren Aggressionen und Ausbrüche, für ihre Unfähigkeit Probleme zu diskutieren und so weiter. Sie alle bewegen sich mit ihrem Verhalten in einem ständigen Kreislauf der nichts weiter ist als Stillstand. Sie schlagen wie die Fliege immer und immer wieder mit dem Kopf und voller Wucht gegen die Fensterscheibe und dabei werden sie immer und immer wütender. Sie sind hilflos und sie wollen scheiße sein.

Sie sehen keinen Ausweg und deshalb machen sie aus ihrem Leiden eine Religion. Das was diese Häuser machen ist nichts weiter als das, was die gesamte Gesellschaft ebenfalls macht: Sie fängt an Gewalt zu lieben und zu perfektionieren. Und Gewalt hat soviele Gesichter wie Lebewesen auf der Erde. Es macht also keinen Sinn einzelne Aspekte davon als isolierte Fälle zu behandeln. Jeder Mensch nimmt an diesem Drama teil, meistens ohne großartige Bewusstheit darüber. So nimmt das Leiden, die Verwirrung und Wut immer weiter zu. Es ist eine Spirale die sich immer mehr zu spitzt und am Ende explodieren muss. Wenn die Menschen nicht schnellst möglich mutig werden und sich organisieren, wird es definitiv dazu kommen. Es muss eine permanente Revolution dahin geben, sonst ist Krieg das einzige was kommen wird. Wollen wir wie die Jahrhunderte zuvor wie die Barbaren aufeinander losgehen? Wollen wir ständig gierig, neidisch und so weiter sein? Ist das nicht alles völlig langweilig, ermüdend, erniedrigend, vernichtend?

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Ernüchternde Realität

Es ist schon eine Quälerei in dieser Stadt. Ich sehe auf den Strassen täglich Nutten, Touristen, Polizisten, Fußballfans, Mütter, Punks und alle stolpern sie durch das Leben ohne nach Links und Rechts zu schauen.

Die Nutten können nicht locker lassen, sie stehen illegal auf den Strassen, rennen Dir auch nach dem dritten „Nein, danke“ hinterher, stellen sich Dir in den Weg, heucheln, schmeicheln, sind schlagfertig um sich gewissen Umsatz in dunklen Gassen, Parks und Zimmern zu erblasen. Mich widert das an, es ist intim und gleichzeitig oberflächlich. Alle Menschen sind käuflich, jeder hat seinen Preis, es gibt keine Liebe, diese Sachen denke ich mir wenn ich diese Frauen sehe.

Die Touristen staunen über Bauwerke, kaufen unmengen dekorativen Schrott, fressen unmengen ungesunden Schrott, torkeln betrunken durch die Strassen, lassen sich beklauen und manchmal auch von anderen durchreisenden Idioten oder Immigranten, frustrierten Deutschen durchvögeln. Sie widern mich an, weil sie die Stadt nur als Attraktion betrachten, selten als den Platz welcher er ist: Ein Platz voller gnadenloser Überlebenskämpfe. Sie gehen lachend, grinsend, mit ihren fetten Geldbeuteln durch die Strassen, stellen ihre Dekadenz, ihren maßlosen Überfluss wie die grunzenden Schweine zur Schau! Diese Gesichter müsste ich täglich tausendfach eintreten, auch wenn das gar nichts in den Köpfen ändert!

Die Polizisten sitzen in ihren Autos, kurven durch die Strassen und glotzen gelangweilt aus dem Auto. Sie bewachen jüdische und staatliche Einrichtungen neben etlichen Kameras und meterhohen Zäunen, werden dabei von Touristen belächelt und fotografiert. Sie sind für mich wohl soetwas wie die ausführende Bürokratie im Land, die selten den Menschen nützlich sein kann sondern im Gegenteil die Menschen voneinander abschirmt. Sie sind nicht da wenn Frauen mit K.O.-Tropfen in fremde Wohnungen geführt und missbraucht werden. Sie stehen auf der falschen Seite wenn es um die Durchsetzung der Grundrechte geht, Stichwort: „Freiheit statt Angst“-Demo.

Die Fußballfans wie ich sie neulich traf, sassen mit mir in einer Trambahn und unterhielten sich über die kommenden Wahlen. Sie sagten sie würden NPD wählen, denn nur diese Partei könne überhaupt noch irgendetwas bewegen in „diesem Scheiß System“. Die Piraten würden sie nicht wählen, sie wären „totaler Scheiß“. Sie gröhlen ihre Fangesänge, weil sie es schon als Kinder lieben gelernt haben. Und sie feiern auch wenn ihr Verein verliert oder die Spieler arrogant und distanziert sind. Ihre Energie geht hier drauf, das Fußballstadion ist ihre Partymeile, ihr Ventil für ihre Frustrationen.

Die Mütter die alleine in den Strassen Berlins unterwegs sind, sie tun mir teilweise leid, teilweise erschrecken sie mich wie sie mit ihren Kindern umgehen. Da wird ein Kind zum Hund, wird mit zischenden genervten Kommentaren auf den Sitz gedrückt oder in eine Ecke geschubst. Nur wenigen Müttern sehe ich ihre Liebe zu ihrem Kind an, viele sind einfach nur zerfallen, traurig und wirken zertreten wie soviele Menschen in Berlin. Sie kämpfen sich mit ihren Kindern durch das Leben und irgendwie habe ich die Befürchtung das die Kinder ebenfalls um jede Kleinigkeit werden kämpfen müssen. Was natürlich Frustration, Wut und Depression erzeugen wird.

Die Punks , wenn ich sie denn wirklich als solche so definieren kann, sind meistens relativ unpolitische (Party-)Leute. Sie haben nicht selten eine Bierflasche in der Hand, einen Hund neben sich und lachen entspannt vor sich hin. Wobei das Lachen auch durch einen merkwürdig abwesenden Gesichtsausdruck ausgetauscht werden kann. Sie schnorren oft an Touristenmekkas um sich Tabak, Alkohol oder soetwas kaufen zu können. Echte Strassenkinder könnten bei den zahlreichen Sozialprojekten in Berlin unterkommen, was aber oft unterlassen wird, aus sagen wir mal psychischen Gründen. Die Punks sind leider nicht mehr so politisch wie es vielleicht einmal war, sie sind Schatten ihrer selbst und verrotten vor sich hin. Ohne jegliche visionäre Perspektive.

Sie alle deprimieren mich zutiefst, weil sie sich von primitiven Ideologien instrumentalisieren, missbrauchen, verarschen und verblenden lassen. Ist das alles was Du zu bieten hast Berlin?

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Die Qual der Wahl

Was ist an Berlin so besonders? Vermutlich gar nichts. Die Menschen hier sind aggressiv, neidisch, gierig, notgeil, verzweifelt, ängstlich oder orientierungslos obwohl sie gleichzeitig soviele wunderschöne Facetten entfalten können. Einige von ihnen wissen: So kann es nicht weiter gehen. Doch am nächsten Tag vernichtet die Realität hoffnungsvolle Gefühle und Gedanken mit harten ätzenden Schlägen. Einige Menschen ertragen das nur mit viel Ablenkung und Ablenkung hat viele Gesichter. Jedes Wochenende gibt es bspw. bundesweit Party mit vielen Drogen, sinnfreien Gesprächen und Spielchen. Millionen Menschen aus allen Klassen und allen Alters schreien, prügeln, saufen, kiffen als gäbe es kein Morgen. Einige von ihnen versinken nicht nur in ihrer verzweifelten traurigen Gefühls- und Gedankenwelt, mit ein paar Schimmern Hoffnung, sondern baden und reiben sich auch noch darin bis zur Bewusstlosigkeit oder bis zum Tod auf. Die Drogen werden von ihnen nicht als Bewusstseinserweiterung genommen, sondern um diese Welt und/oder sich Selbst zu ertragen.

Berlin ist ein hartes Pflaster. Die Menschen versuchen sich an dem zu klammern worin sie Liebe, Wärme, Inspiration, Schutz, Halt oder Vertrauen zu finden meinen. Sie versuchen etwas zu finden oder zu halten, was abgesehen von ihnen selbst, besonders von einer riesigen, um sie herum existierenden Masse an Menschen und deren ignoranten, dekadenten Lebensstillen ständig gestört, zerrissen und zerstört wird. Die sogenannten Aussteiger, Punks, Linksradikale, Asoziale etc. auf den Strassen Berlins leben eine sehr individuelle antiautoritäre antihierarchische gesellschaftliche Alternative die von der gegenwärtig dominierenden Lebensweise der gesellschaftlichen Mehrheit zutiefst missverstanden, abgelehnt und auf brutalste Art und Weise bekämpft wird.

Die etablierten Ansichten, Lebensweisen fürchten, spalten und bekämpfen Punks usw. weil sie auf Unterdrückung und Ausbeutung basieren. Würden sie sich den Zweifeln, Ängsten und Gedanken stellen die die Menschen auf der Strasse teilweise erkannt haben und sogar leben, würde sich alle fundamentalen Schwierigkeiten auflösen. Kapitalismus ist bspw. eine Krise, die viele bestraft und wenige bevorzugt. Demokratie ist ferner die Diktatur der Mehrheit über Minderheiten. Die Mehrheit hat immer Recht auch wenn sie falsch liegt. Die Punks auf den Strassen Berlins mögen mit ihren Ansichten teilweise korrekt liegen, aber durch unser System werden sich die korrekten Ansichten niemals oder nur sehr langsam verbreiten und durchsetzen können. Unsere Demokratie erlaubt keine grundsätzlichen Änderungen bis hin zur Anarchie, sondern nur minimale Änderungen durch die gewählten Parteien innerhalb des Ausbeutersystems. Das Ausbeutersystem besteht weiterhin, egal was gewählt wird. Die Parteien legen nur fest WIE ausgebeutet wird und die Bürger geben ihren Willen bei den alljährlichen Wahlen bereitwillig ab, um sich weiter mit grosser Lust und Ausdauer in ihren Depressionen zu wälzen.

Die deutsche Bevölkerung scheint nicht fit zu sein, für ein Leben ohne Herren. Vorallem weil sie sich selbst nicht erkennen will im globalen, nationalen oder lokalen Zusammenhang. Der gesellschaftlich organisierte Mix aus Arbeit, Freizeit und persönlicher Rückzugsraum (Wohnung) sorgt dafür das die bisherigen Vorurteile, Dummheiten und Illusionen weiterhin als Gesetze, Gebote oder als „normal“ und unveränderlich betrachtet und gelebt werden. Die Menschen die auf der Strasse leben, leben der ignoranten Menge mutig vor wie schnell und simpel Alternativen gebildet werden können. Würde die Menschenmenge nicht mithilfe ihrer verlogenen Politik, ihrer Polizei und so weiter diese Alternativen boykottieren und schlecht machen, sondern sich diesen Alternativen, Zweifeln, Forderungen usw. öffnen, sich damit konstruktiv gemeinschaftlich auseinandersetzen usw. wäre alles besser. Aber soweit kommt es nicht solange sich die Menschen ablenken und nicht ehrlich und freundlich miteinander und vorallem auch mit sich selbst kommunizieren.

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Berlin – Du bist so wunderbar

Vor ein paar Monaten sass ich noch leicht bis völlig verzweifelt in irgendeinem verschlafenem Kaff, voller Menschen die nichts anderes taten und tun als arbeiten, arbeiten, arbeiten.  Ich hatte die letzten Monate, ja – sogar Jahre, vorallem damit zugebracht diese Gesellschaft und ihre Probleme, Konflikte und Sorgen zu sichten, zu begreifen und träumte teilweise kurzweilig  auch davon Lösungen diesbezüglich zu finden. Mein Engagement, welches ich nachwievor auch als Arbeit betrachte, war und ist gesellschaftlich nicht anerkannt. Ich bekam  für meinen Aktivismus, meine Gedankengänge und Recherchen keinen Lohn, keinen Job, keine Perspektive innerhalb des Systems. Meine Zweifel, meine Fragen waren für die meisten Arbeitgeber und Arbeitskollegen, für die Ämter, sogar für meine Familie, Freunde und Bekannte lediglich lästig, naiv und unproduktiv. Und darüber war ich lange Zeit mehr als ratlos und fragte mich langsam ob ich selbst das Problem sei. Dann endlich, nach langem zögern entschied ich mich eines Tages völlig aus dem Moment heraus spontan nach Berlin zu ziehen. Ich kaufte ein Ticket und flog mit kaum Gepäck am selben Tag weg.

Seit Anfang August 2009 bin ich nun hier in Berlin, in einer riesigen Stadt, mit einer riesigen Geschichte und beeindruckender sozialer, kultureller und künstlericher Vielfalt, welche auch unzählige hässliche wie schöne Gegensätze beherbergt. Viele Menschen in München hatten mich vor Berlin gewarnt, der soziale Abstieg wäre dort ganz besonders schnell und brutal. Die Arbeitslosigkeit in Berlin ist hoch, keine Frage, die Frustration, Wut, Perspektivlosigkeit ist daher natürlich viel stärker konzentriert als im verwöhnten überschaubaren München. Mich packte Berlin aber vom ersten Moment an, auch wenn sehr viele Menschen in der U-Bahn, auf der Strasse betteln, singen, Texte aufsagen, Flaschen sammeln um sich etwas zu „verdienen“. Mich packte Berlin besonders schnell weil die Probleme nicht mehr versteckt werden können und sich daher immer wieder eine gewisse kritische Masse an Menschen bilden und reproduzieren konnte. Die Touristen können genausowenig wegsehen wie die eigentliche Bevölkerung oder die Politik und Wirtschaft, daher bietet Berlin den idealen Nährboden für Bewegungen und wesentliche Veränderungen.

Obwohl die Zustände den meisten Menschen bekannt sind, sind diese Zustände kaum verändert worden, was mich besonders am Beispiel des Kinderstrichs bzw. Babystrichs schockiert. Vielleicht berührt mich dieses Thema deshalb so besonders, weil ich doch eine sehr idealisierte, romantische Ansicht zu Frauen, Sexualität und Beziehungen habe. Dennoch kann keiner ignorieren das Menschen unter 18 ihren Körper nicht verkaufen sollten und das Prostitution im allgemeinen genausowenig wie Drogen länger kriminalisiert werden sollte. Aus meiner Sicht ist die Prostitution nicht nur das „älteste Gewerbe der Welt“ sondern auch das ehrlichste, weil hier offensichtlich ist was getan wird und warum es getan wird. Es geht um gut bezahlte oberflächliche Befriedigung von Geilheit und in einigen Fällen bestimmt auch um Phantasien die von „gewöhnlichen“ Partnern nicht befriedigt werden können.

In Wahrheit verkaufen wir uns alle im kapitalistischen System wie die Prostituierten auf der Strasse, nur heißt unser Strich Arbeitsamt oder Arbeitsmarkt, Stellenanzeiger usw. und das Anquatschen von Freiern ist bei uns die Bewerbung bzw. das Bewerbungsgespräch. Die Menschen die sich auf dem Strich verkaufen sind also Unternehmer mit Gewinnen und Verlusten, mit der ständigen Bestrebung möglichst hohe Profite zu erzielen. Die Prostituierten sind lupenreine Kapitalisten und sie sind sowohl Sklaven wie auch Sklavenwärter, die Arbeit fungiert hier als Polizei wie auch bei all den anderen Berufen, Branchen innerhalb dieses Systems. Und das interessante an Berlin ist, viele Menschen wissen von diesem Zustand. Sie begreifen bspw. den vom System organisierten Arbeitszwang und kämpfen mit ihren Mitteln mehr oder weniger intensiv dagegen an. Einige sind als Hausbesetzer aktiv, andere gehen auf Demos, wieder andere machen Kunst, malen, zeichnen, schreiben, es gibt Musiker unzähliger Richtungen und überhaupt endlos viele Menschen deren Protest sich unheimlich individuell äußert.

Und diese Leute spüre ich in dieser Stadt obwohl ich sie noch nicht alle kennengelernt habe. Vielleicht spüre ich auch die berühmte Mauer die mal in der Stadt stand. Ich bilde mir ein diese Mauer hat sichtbar gemacht wie es in den Köpfen der Menschen in den letzten Jahrhunderten aussah. Auch die chinesische Mauer ist dafür ein gutes Beispiel, aber diese Berliner Mauer ist natürlich unser ganz persönliches deutsches Ding.  Das Zitat: Die Mauer verläuft nicht zwischen Arm und Reich, sondern zwischen Dir und mir. Beschreibt ganz gut was ich meine. Wir haben einen permanenten Kampf und Wettbewerb um Ansichten, Ideologien, Positionen egal um welchen Aspekt der Realität es geht. Wir versuchen mithilfe der Sprache und der Kommunikation und jede Menge Engagement für eine bestimmte Partei, Ansicht usw. irgendwie einen „Sieger“ zu ermitteln, um uns endgültig darauf bzw. danach ausrichten zu können. Dieser individuelle wie kollektiv gelebte Versuch ist eine Illusion und er muss kontinuierlich scheitern. Jeder Mensch und alles was er tut oder denkt ist einzigartig, daher ist es unmöglich einen bestimmten Gedanken oder ein bestimmtes Gefühl einem anderen Menschen aufzwingen zu wollen. Sobald versucht wird per Zwang etwas bestimmtes anderen Menschen aufdrücken zu wollen, entsteht automatisch Widerstand und damit ist auch der erste Schritt hin zum Konflikt und Scheitern getan.

Das Leben ändert sich ständig. Alle unsere Urteile hängen naturgemäß der Realität immer hinterher und obwohl wir das täglich individuell wie auch kollektiv spüren entspannen wir uns nicht, sondern steigern sogar unsere Anstrengungen unsere Ideologien, Gedanken, Urteile an die Realität anzupassen. Lernen wir nicht uns zu entspannen und geben wir diesen Wettbewerb bzw. Wettlauf nicht auf, werden wir immer und immer wieder Konflikte jedweder Art produzieren. Wir müssen erkennen das jeder Mensch seine einzigartige Sichtweise auf das Leben und alle darin befindlichen Aspekte hat. Jeder hat seine einzigartigen Erfahrungen gemacht, verbindet seine einzigartigen Gefühle damit und wird sich auch entsprechend einzigartig dazu verhalten. Es macht daher keinen Sinn pauschal irgendetwas in irgendwelche Schubladen zu sortieren, es sei denn man tut dies um sich zu orientieren was es so gibt. Es ist notwendig daraus keine Gesetzmäßigkeiten, Zwänge usw. zu entwickeln in dieser Welt ist überhaupt nichts sicher, nichts hat Bestand alles unterliegt der ständigen Veränderung. Nichts ist beständiger als die Veränderung!

In Berlin hat man meiner Ansicht nach diesen extrem wichtigen Aspekt auf sehr unterschiedliche Art und Weise verstanden oder verinnerlicht. Viele Leute haben es mal freiwillig mal gezwungen aufgegeben, dem permanenten Wettlauf um Resourcen, Arbeitsplätze, Anerkennung usw. flexibel und unermüdlich zu folgen. Sie haben verstanden das es eine Ideologie ist unter dem scheinbar edlen Dogma des „lebenslangen Lernens“ die „Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt“ aufrecht zu erhalten. Diese Ideologie ist wie jede andere zum scheitern verurteilt, nicht nur weil sie begrenzt ist, sondern auch weil sie sehr vielen Menschen auferzwungen wird, sobald diese auf die Erde geboren werden. Die wenigsten Menschen entscheiden sich tatsächlich freiwillig dafür in jedem Menschen einen potentiellen Konkurrenten zu sehen, vorallem in Deutschland, einem Land welches voller Überflüss existiert. Dennoch haben wir erstaunlicherweise mehr als 30 Millionen Menschen die tagtäglich  zur Arbeit fahren und stundenlang ihren Körper hinhalten. Sie arbeiten zuviel, bekommen zu wenig und lernen daraus überhaupt nichts. Sie verkaufen zum Vorteil einer Minderheit ihre Eigenschaften und ihre Lebenszeit und sehen darin überhaupt kein Problem solange sie „genug“ bezahlt bekommen. Sie sind Opfer einer Ideologie die behauptet Arbeit sei ein Naturgesetz welches dem Menschen von Geburt an mitgegeben wird. Und diese Ideologie stammt, wen wunderts, von der Minderheit für die permanent geschuftet wird.

In Berlin gibt es Menschen die sich einen Kopf um dieses System machen, vorallem weil sie u.a. aufgrund ihrer Arbeitslosigkeit Zeit haben sich intensiver mit den Problemen des menschlichen Zusammenlebens auseinanderzusetzen. Sie streben danach etwas Neues auszuprobieren was natürlich nicht immer wie gewünscht oder sonderlich erfolgreich verläuft. Sozialismus, Kommunismus, Anarchismus, sind wunderbare Ansätze wie sich die Menschen einmal organisieren könnten, aber sie werden wie schon erwähnt alle komplett individuell eingeschätzt, beurteilt und behandelt. Dies trifft natürlich auch auf den Kapitalismus, die Soziale Marktwirtschaft, den Neoliberalismus und so weiter zu. Es ist nur natürlich das jeder Mensch seine eigene Sicht auf irgendeinen Aspekt des Lebens hat. Wir haben genau genommen mehr als 6 Milliarden verschiedene Ansichten auf der Welt. Wie sollen wir damit umgehen? Ich spüre das in Berlin diese Frage insgeheim immer und immer wieder aufkommt, nur scheint sie keiner wirklich auszusprechen. Eher verfallen die Menschen immer und immer wieder in einzelne Aspekte gewisser Umstände des Lebens, ertrinken gewissermaßen darin, bekämpfen eventuelle Feinde, greifen nach eventuellen Rettern oder Ästen und kommen nie wieder an die Oberfläche, verlieren die Übersicht und das wars dann. Es ist dramatisch was hier passiert, aber zugleich auch umfassend spannend. Sind wir Menschen als reflektierende Masse irgendwann oder vielleicht sogar möglichst bald in der Lage das Paradies auf Erden zu organisieren?

Ich glaube Berlin ist eher bereit sich diesen teilweise sehr harten Ansichten, Widersprüchen und so weiter zu stellen. Die Berliner Bevölkerung hat in der Vergangenheit sehr viel mehr erlebt und durchmachen müssen als andere Menschen in Deutschland. Es war und ist eine besondere Verkettung von Traumatas die permanent auf die Menschen einzuwirken scheint und sich immer weiter entfaltet. Ich bin absolut sicher, wir werden immer stärker dazu in der Lage sein unsere eigenen Dummheiten erkennen. Es gibt keine andere Alternative als das Paradies! Und deshalb bin ich glücklich hier in Berlin zu leben, denn hier wird es definitiv aufkeimen.

 Ich werde ab sofort in dieser Rubrik mehr oder weniger oft berichten was ich erlebe, vielleicht auch Teile einzelner Diskussionen mit den vielen Aktivisten die ich so treffe verbreiten. Ich bin wirklich froh darüber was für Menschen ich bereits getroffen habe. Egal ob es sich um die Leute der Offenen Universität Berlin (OUBS), um die Leute hinter der Überpartei Deutschland (ÜPD) oder um nicht-organisierte Individuen handelt! Es gibt Menschen die sich die Lebenslust und vorallem Lebensfreude trotz der autoritären, brutalen Menschheitsgeschichte nicht nehmen lassen! Es gibt ohne Zweifel viel zu verstehen, vieles zu diskutieren und es wird viele erschütternde Rückschläge geben, aber was haben wir anderes zu verlieren außer unsere Ketten und Illusionen? 🙂

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