Archiv der Kategorie: Lyrik?

Oder soetwas ähnliches

Ode an die Säure

Entsetzliche Haltlosigkeit zwischen Beton und Stahl, abgebrochene Menschen stürzen sich durch die Trümmerfelder. Brechgeräusche, ängstliches Wimmern in den Sätzen, in den Hallen und Gängen der sumpfigen Welten.  Müde schleppt der Wind die Blätter über die traurigen Köpfe hinweg.  Krachende Maschinen scheppern durch die Todeszone. Gedärme am Straßenrand.  Taube treffen Blinde treffen Stumme. Gegenseitige Behinderungen, Verunsicherungen zwischen den Zwängen. Es wird getanzt im Elend nebst Hunger- und Drogentoten. Freundlich lächeln wir uns im Kriegsgebiet an. Leichen in den Gedanken. Gestank in der Bewegung. Edle Klamotten darüber, Verzweiflung darunter. Alles in Ordnung. Kinder planschen in millionen Tränen während Bomben auf ihre Eltern fallen. Es duftet nach Burgern, Dildos vibrieren, Haustiere werden geschlachtet und mit leckeren Gewürzen angeboten. Gelächter. Blicke treffen sich, das Sperma spritzt ins Gesicht. Manchmal fühlen wir uns glücklich, dann wieder nicht. Kot fällt ins Wasser, Spülgeräusche.  Hände waschen. Hände schütteln. Masturbation. Finger in den Hals, ich möchte kotzen bis in den Tod. Abgetriebene fahren mit ihren Patschehändchen durchs Haar des momentan angesagten Topmodels, welches sich immer noch für hässlich hält. Dann gibt es Napalm zum Frühstück, während Konsumenten den neusten Joghurt aus vereiterten Eutern feiern. Ewige Trümmerfelder, Betonlandschaften, Kriegsgebiete, Kampfzonen. Da treibt man durchs Nichts und kann nichts tun. Selbstmord in der Dusche, vor dem Zug, im Wasser,  durch einen Aufprall. Fliegen und alles vergessen. Trauer, Wut, Verzweiflung, keine Rettung, durch nichts und niemand. Folter die durch nichts gerechtfertigt ist, eine ständige Wiederholung derselben Aufgabe, derselben Übung, bei einer stetigen langsamen Verschlimmerung der Zustände. Die Qualen nähern sich der Unerträglichkeit und die Menschen kaufen sich Scheiße die sie am atmen hindert, sie kacken sich gegenseitig ins Hirn und verpesten den Moment und die Ewigkeit. Das ist Leben. Das ist die Moderne. Wirres Gewäsch, applaudiert endlich, hackt Euch die Hände ab. Flucht mit allen Mitteln.

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Das Pult blutet langsam im Treibsand

Alles was ich höre ist Lärm. Jeder Gedanke ist ein Uhrwerk der mit seinen Rädern alle Freiheiten vergräbt. Alles was ich sehe ist Schwarz. Es gibt keine Orientierung, keine Sicherheit und keine Zukunft. Alles was ich fühle ist kalter Lehm an allen Stellen meines Lebens. Ich bin bewegungsunfähig und röchle lautlos vor mich hin. Das ist meine Existenz, die sich unaufhaltsam fortsetzt bis die Organe aussetzen und ich in die Ewigkeit entlassen werde.

Voller Sterne und unendlicher Schleuderkräfte werde ich dann in die Ursuppe geschleudert bis ich mein Alles und Sein verloren habe. Bis ich die irrelevante menschliche Existenz als einen Traum erkannt und ausgespiehn habe. Das dreht sich in die Unendlichkeit der explosiven Zeitlosigkeit, wie ein Kreisel der die magnetische Wirkung zusammen mit Rauschen und wackligen Fratzen begleitet. Das ist Existenz die keiner kennt und keiner dokumentieren kann. Das ist das Ende der Zeit und der Anfang der Auflösung.

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Morden durch Arbeiten mit System

In meiner Ausbildung. Früher, als ich noch jung war.
Da habe ich mich mit zahlreichen Peitschenhieben durch den Alltag gepeitscht.
Ich hatte Angst zu schreien, Angst zu erkennen und den Dienst zu verweigern.
Mir war nur ständig im Kopf gelegen, dieser Schrei vor der Leere.
Es gibt keine zweite Chance dachte ich.

Ich fluchte ich sei verloren wenn ich nicht, diese Ausbildung durchziehe.
Sie war kein Geschenk für mich, obwohl sie es war.

Aber vor Schmerz, Verwirrung und Wahnsinn konnte ich nichts erkennen.
Ich trieb mich durch die Bürogänge und warf mich auf die Tische, wischte die Papiere hin und her wie man es mir diktierte.

Man was war ich doch für eine perfekte Maschine, mein Wesen, was noch irgendwas vom Menschen hatte, lag zu Brei zertreten irgendwo in den kalten Neonschatten.
Auch die Zeit war eine Qual, die ich ständig anschreien wollte.
Sie war zu langsam, sie war immer zu langsam.
Das Leben war im Büro zu lang, wenn ich das Tropfen meiner Seele hörte. Ich musste stets beschäftigt sein, sonst hätte ich das Erkennede in mir bekotzen müssen. Wie hätte ich dann atmen sollen?
Halb Mensch, Halb Maschine war ich wohl, zeitweilen sogar mehr Maschine.
Und jetzt nach all den Jahren, in denen ich träge in den warmen Bächen lag.
Ereilt mich nun die nächste Runde in diesem Überlebenskampf.
Unverstanden, einsam und zerrissen werde ich Freundlichkeit propagieren, Persönlichkeit vorschauspielern und ein menschliches Leben imitieren.

Aber was habe ich dann verstanden?
Ich darf mich nicht quälen.
Ich darf mich nicht disziplinieren.
Ich darf mich nicht versklaven und verkaufen, wenn ich frei sein will.

Die Alternativen sind rar.
Auswandern aus der Zivlisation oder Suizid.
Vielleicht Müll sammeln und Politik machen.
Was gibt es noch zu gehen auf all den Trampelpfaden der Menschheit?
Ich bin kein großer Mensch,
ich bin nur ein einfaches, zartes Wesen das keine Angst mehr haben will.
Liebe statt Angst ist mein Lebenswunsch.

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Die Massen stolpern

Die Erde ist Blau,
das Universum schwarz.

Das Leben ist der Tod,
die Liebe zum Chaos.

Hypnotisiert stürzen die Massen
auf grauem Laufbändern umher.

Sie spalten sich gegenseitig,
teilen und dividieren sich.

Sie spalten die Wahrheit zu Meinungen auf,
und wundern sich um ihr Unglück.

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S

Ich lief eine Weile in einem Sarg umher.
Meine Worte waren auf schwarzen Sand gemalt.

Mir war nicht viel am Leben gelegen.
Mein Herz schlug zwar für Musik,
war aber nie von Liebe erfüllt.
Nur von Süchteleien einer anderen Zeit.

Mein mit Ketten und Stahl ummantelter Seelenleib,
riss sich in diesem Sarg tiefe Wunden auf.

Ich begann sie als Trophäen zu sehen,
verglich die Mengen Blut die ich verlor mit anderen Kriegern.

Ich war voller Schmerz und Zorn,
kämpfte mit mächtigen Gefühlen.

Eines Tages als ich so in den Wälden umher flog,
verfing ich mich in ein dunkles Augenpaar.

Es gehörte einem gewissen Weibchen,
und ich war schnell verführt.

Küsse

Da waren Küsse über Küsse.
Da war Atmung die immer schneller wurde.

Die zu einem Hammer wurde.
Und sich letztlich wie eine Maschine durch die Hitze borte.

Da war eine Liebe.
Eine Liebe von der Sorte die man ein Leben lang im Herzen,
in der Seele und
überall im Leben trägt!

Und wohl nie,
nie wieder so haben kann!

Hätte ich damals nur gewußt ich dummer blutender Krieger,
was ich für Schönheit in den Händen hielt.

Wieviel Energie und Substanz sich mit mir verschlang,
ich hätte doch niemals so blind sein können.
Ich hätte sie niemals aus meinen Armen gelassen.

Ich hätte ihr mein Leben geopfert.
Wäre vom Fenster gesprungen und
in tausend Purzelbäumen und
Liebesbekundungen auf dem Fels zerschellt.

Mit Liebe mit Herz mit einem Lächeln

Mögen Andere tausend mal hübscher,
tausend mal intelligenter,
tausend mal verständlicher sein,
ohne sie kann ich nicht vollständig sein.

Sie riss die Nägel des Sarges auf,
in welchem ich mich jahrlang umher prügelte.

Sie blies mir Leben ein,
und würgte mir die Lust hervor.

Sie war es doch,
die mich belebte.

Und was bin ich jetzt?
Es ist Jahre her.

Jahre.

Und sie ist in meinem Kopf.
Sie ist in meinen Träumen, in meinen Gefühlen, in meinen Sehnsüchten.

Und ich bin wie wild wenn ich an fremde Hände denke, die ihren Körper betatschten!
Wie zornig und grässlich fühle ich mich wenn ich dran denke..
Oh wie schrecklich ich kann nicht teilen!

Ich bin wie verzweifelt vor Sehnsucht,
wenn ich mich in schmaler Manier darüber ersinne,
wie sie Lust von Jemanden Fremden empfängt!

Wieso kann ich diesen Fremden nicht lieben wie sie?
Ich bin tot wenn ich glauben kann,
etwas zu beherrschen.

Ich bin so grauenvoll,
weil ich ein Krieger geblieben bin.

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lxprm

LUXUSPROBLEME
ALLES NUR LUXUSPROBLEME
UNSERE SCHEISS LANGWEILE
NUR EIN LUXUSPROBLEM
DIE GANZE FICKEREI NUR
EIN LUXUSPROBLEM
SINN DES LEBENS?
RASSISMUS?
SICHERHEIT?
POLITIK?
LUXUSPROBLEME!

FRESST ZUCKER
JAMMERT ÜBER WENIG GLÜCK
FICKT JEDES STÜCK
JAMMERT ÜBER WENIG LIEBE

LUXUSPROBLEME!

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Angst und Ätzend

Das ist alles so ätzend!
Bewerben, werben um sich selbst für einen Job, der schlechtbezahlt und kaumgefällt.
Danach wird gekauft und verbraucht, Essen, Kleidung für ein bisschen Leben auf dieser Welt.

Liebe, wo ist sie in diesem leistungs- und kaptialorientierten Chaos?
Wo sind die Träume, die Geborgenheit, die Zuverlässigkeit der Gefühle?

Es ist so ätzend, ich bin kein Huhn, kein Schwein, ich lege keine Eier und lasse mich nicht mesten!
Ich bin nutzlos, ineffizient, bei mir gibts nichts auszubeuten!
Ich bin das Unglück, der nutzlose Viehjunge der im Dreck wühlt und nirgends Beachtung findet!

Niemals könnte ich andere verstehen, wie sie sich verkaufen können.
Niemals könnte ich verstehen, wie es leben sein kann, nur für Leistung und ein paar Stunden Freizeit zu existieren.
Niemals wollte ich anders sein, aber ich muss es wohl sein, wenn ich die kalten Maschinen nicht in mein Herz lassen kann.

Arbeiten, was hat das mit mir zutun?
Ich will nur ein bisschen Mensch sein.
Nur ein bisschen atmen, lieben und leben.
Ich will ein kleines Räumchen für mich und meine Täubchen.
Gesundes essen und ein paar Gedanken und Musik.

Dafür soll ich meine Seele wegwerfen?
Dafür soll ich mich mit dem Teufel arangieren?
Dafür soll ich wie alle versuchen besser als Andere zu sein?
Dafür soll ich Kontakte knüpfen, lachen wenn nichts lustig ist und jammern wenn es nichts zu jammern gibt?

Mir scheint als wäre ich längst im Grab.
Mir scheint ich hätte es nicht anders verdient.
Ich hätte es doch wissen müssen.
Ich hätte doch früher reagieren müssen!
Jetzt stehe ich da und hab nichts anderes als meine Ängste.

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Grau in Grau

Stille ist etwas wunderbares, wenn einem der Kopf vor lauter Grau dröhnt. Seit einigen Wochen rette ich mich vor diesem Grau in den Schlaf.

Meine Gedanken bringen mich nicht weit. Nur die Bilder in meinen Träumen, lassen mich erahnen zu welcher Schönheit ich fähig bin.

Meine Realität empfinde ich als mattes, dunkles Grau. Es herrscht Kälte selbst wenn die Sonne scheint.

Ich bin dankbar genug für mein Leben, sodass ich mich wohl nie umbringen könnte. Welche Aufgabe soll ich mir geben?

Ich bin ein blindes Lämmlein in einem Heer von Tieren. Ich suche nach Schutz, nach Geborgenheit und Liebe.

Einige tausend Kilometer bin ich bereits gewandert, getaumelt und geflüchtet. Wer ist mein Hirte? Wer ist mein Glaube, mein Wissen und meine Zukunft?

Jämmerlich, erbärmlich und falsch erscheinen mir meine Leistungen, Hoffnungen und Wagnisse. Ich verzweifle in grauen Schleiern.

Nur in meinen Träumen erahne ich die glatte, weite Ebene der Freiheit.

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Warum? Scheiße, nein!

Warum können wir nicht wie jede andere Spezies auf diesem Planeten auch, einfach nur fressen, saufen, ficken und schlafen?

Reicht es denn nicht mehr nur demotiviert zu sein?
Muss ich denn immer irgendwas tun?
Brauche ich denn überhaupt immer Bestätigung?

Ach, was liegt in mir brach.
Was, abernach hab ich mir abverlangt?
Glänzend,
glühend,
diese Steine hinter der Nase,
hinter den Augen,
hinter dem Verstand.
Zerreiberei, alles qualmt vor Schreierei.
Nicht ganz dicht,
nicht ganz dicht,
dieses Gesicht.
Hallo Wahnnsinn,
Hallo, hallo Du mein lieber Wahnsinn!

Irre, ganz irre ströme ich dahin.
Da kann ich ganz wirre,
Klagestimmen brummen.
Darüber, worüber, na dass ich;
nicht will oder kann oder oder
warum ich will doch nicht wie die sein
das chaos, die wahnsinnige form,
ist gestalt in mir.

WURSTsaft speichelt mich aus!
Ich bin nicht immernoch da.
Souverän in den Abgrund gegafft,
erhöre ich meine Wehen,
was für dramatische Szenen.

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Ich verrecke aus Verzweiflung

Ich verrecke aus Verzweiflung.
Nichts als elendige Ungewissheit plagt meinen milden Verstand.

In einem dunklen Wald mit kalten Seen

Ein Platz, den die Feuer des Meisters
der Welten nicht erreichen

Im Dunkelsten des Grossartigen, von
der Nacht der Zeiten.

Und sie versammelten sich
und wurden zum Haus des Todes
Kinder der Kräfte der Zeit
Kinder der Soehne der Maechtigen

Alle versammelt in einem schwarzen
Kreis

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Wie fein es doch stets zu beginnen scheint

Obwohl es sich für gewöhnlich ins Grobe zu stürzen weiß.

Es drückt sich aus mir heraus, und ganz unvermittelt
breche ich in meinen Kadaver zusammen.

Es bleibt nichts weiter als ein Flüstern in meinem Kopf,
diese leise Stimme würgt bedrohlich den Sauerstoff ab.

Mein jämmerliches Winden um die Kontrolle über den Körper,
ergibt sich schnell den wahren Tatsachen.

Und endlich kann ich wieder geniessen,
mit tanzen zu den Klängen meiner Welt.

Ich werde gezogen von einer unbekannten Kraft,
die alles zerschlägt und vernichtet.

Der Moment meiner Zerstörung zählt.

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Bei lebendigen Leib möchte ich mir die Haut vom Leib ziehen.

Die Schande ist zu groß und widerlich.

Fast jede Nacht überkommt es mich,
und ich versuche mir das Fleisch von den Knochen zu reissen.

Mit bloßen Händen packe ich diese fette Fleisch,
und zerre bis zum größten Schmerz daran,
bis mich meine erbärmlichen Kräfte verlassen.

Ich erkenne am Ende meine Hilflosigkeit,
und finde mich nur noch in der Raserei wieder.

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Flüchtige Gedanken..

Warum nehmen wir uns so ernst? Alles ist ein Witz und wir kämpfen umsonst. Wir kommen auf die Welt und sterben, werden von Anderen abgelöst bis diese wiederum sterben und abgelöst werden. Alles was existiert ist eine Geisel der Ewigkeit. Alles was nicht ewig währt ist Nichts.

Und wir kämpfen täglich mit dem Morgen ob wir aufstehen sollen oder träumen sollen. Wir die sich immer gegenseitig angucken und beurteilen müssen, um dann Flaggen zu hissen und Kriege darum zu kämpfen und zu töten..

Wer denkt an uns in 10 000 Jahren? Wer wird sich in 254 691 Jahren denken, die Menschen im Jahre 2007 v. XXX haben alles was ihnen damals möglich war getan und gedacht?

Ich bin schrecklich in Eile, ..

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Atomare Flaschenpost

Jeden Tag verzocke ich mein Leben. Jeden Tag entscheide ich mich für den falschen Weg.
Ob ich zur Arbeit gehe und dort 8, 9 oder 10 Stunden absitze oder daheim bin; um dort Stunden ziehen zu lassen.
Stets wähle ich falsch.
Ich weiß nicht warum ich das immer wieder mache.
Ich glaube ich bin erschlagen vom Luxus.
Resigniert und getroffen liege ich mit dem Gesicht im Dreck.
An mir zieht das Leben vorbei, – kann selten etwas davon begreifen.
Ich höre Schritte, höre Stimmen, spüre wie die Insekten und Parasiten an meiner Kleidung, meinem Körper hinauf-hinunter wimmeln und treiben.
Aber rühren kann ich mich nicht. Ich bin taub, ohne Gefühl ohne Lust, ohne Hass, totale Aphatieen durchziehen meinen Leib.
Sogern würd ich schreien vor Wahnsinn, dem kochenden Blut Zündung geben für Explosionen ins Nichts.
Aber ich bin kalt. Das Leben ist vorbei obwohl ich lebe.

Ich verschenke mich Tag für Tag, Nacht für Nacht.
Ich treibe meinen Puls Stunde um Stunde, Minute um Minute.
Sehnend nach einem Ziel, einer Bestimmung, einer Zuflucht.
Aber ich bin krank vor Menschlichkeit,
aber ich bin süchtig nach Liebe,
aber ich kann nicht leben.

Mein trunkenes Schiff im kreiselnden Irrsinn pflastert eine Lawine der Gedärme.
Worin bin ich mir vollkommen?
Warmes Schleifen-Ich,
Du dreckiges Dutzend hast mir die Seele gestohlen.

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