Archiv der Kategorie: Aktivismus

Das größte Tabu unserer Zeit

Die Abwesenheit von Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Verhältnissen kommt dem eigenen Suizid gleich und doch ist es gelebte Praxis von den aller meisten Menschen. Es ist als ob einem die eigene inhaltliche Substanz des Lebens gleichgültig wäre. In dem Moment, wo Politik, Ökonomie, Psychologie, Sexualität, ja überhaupt jeder elementare Bestandteil unserer Existenz mit Distanz behandelt wird, z.B. durch Unschärfe im Begriff oder in der Untersuchungsmethode, scheint die Fäulnis des Ablebens auf. Wer den Dingen nicht auf den Grund geht, der erstickt sein Verhältnis zur sozialen, generellen Umwelt und zu sich selbst. Es sind kleine Tode, wenn der Hunger, der Krieg, die Lohnarbeit, der Staat, das Kapital, der Rassismus, Faschismus usw. usf. ignoriert wird. Und diese Ignoranz wird täglich praktiziert.

Es gibt diese unheilvolle Hoffnung in den allermeisten Menschen, sie könnten über die alltäglichen Katastrophen mit Ideologie, Verklärung, Ignoranz oder Naivität hinwegsehen. Aber die Ausblendung und Verdrängung ist Verantwortungslosigkeit. Letztere feiert nicht das Leben, es wird dem Leben nicht gerecht, es zertrümmert das Glück, welches möglich wäre. Wer das Leben liebt, muss sich in die Katastrophen hineinknien und ihner Logik nachspüren, um sie endgültig zu bezwingen. Und das bedeutet den Schmerz sowie die Einsamkeit von Erkenntnis. Hier ist keine Starrsinnigkeit oder Ängstlichkeit gefragt, sondern reflexive, dialektische Theoriearbeit, die zugleich mutig und intelligent in ihrer Analyse und Kritik auftritt. Nur in dieser radikalen, widerständigen Lebensweise kann dem Leben nähergekommen werden, kann das bewahrt werden, was wir Menschlichkeit nennen. Wenn wir lernen uns selbst zu heilen, kommen wir im Leben an und die Katastrophen werden austrocknen.

Die Bildung und Aufklärung muss erweitert und radikalisiert werden. Es ist ein Skandal, dass hier gespart wird und die Bildung ausschliesslich als Profitmaxierer dient. Jene millionenfache Teilnahmslosigkeit, die regelrecht automatisch in Besinnungslosigkeit mündet, kann nur in größeren Katastrophen münden, denn sie ist genau das, was unsere gegenwärtige Politik in Ökonomie und Wissenschaft ausmacht. Niemand kann es ertragen, wenn ihnen die alltägliche Praxis als Teil einer totalen Falschheit um die Ohren geworfen wird, aber es ist notwendig, weil nur so das Paradies auf Erden möglich sein wird. Es muss solange ausgesprochen werden, was ist, bis sich endlich die Verhältnisse dem Willen der Menschen beugen. Die Herrschaft des Menschen über den Menschen muss auf den Haufen der Geschichte geworfen werden.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Aktivismus

Wie könnte eine bessere Welt aussehen?

Es gibt nicht zu Unrecht eine Art Bilderverbot bzgl. des Kommunismus, weil eine Ausmalung einer Utopie bloss dazu führt, dass man sich nicht mit der Kritik der Verhältnisse abgibt und dabei davon absieht, warum bestimmte Bedürfnis- und Gesellschaftsstrukturen zu der desolaten Gesamtsituation beitragen, sie ermöglichen und fortsetzen.

Aber wie könnte Utopie aussehen, wenn man das mal ignoriert? Was wäre, wenn die halbe Welt im Generalstreik stünde und kurz davor steht, die kapitalistische Produktionsweise zu stoppen?  Die Streikenden müssten ziemlich schnell eine Produktionsweise etablieren, die auf Bedürfnissen und Gebrauchswerten beruht. In der alle Bedürfnisse, die niemanden (ungewollt) verletzen. Wenn man Lust auf einen Schokoriegel hat, dann  müsste in der kommenden Gesellschaft nicht Geld, Kapital, Staat, Wert, Tauschwert, verschiedene Fetschismen wie Arbeitsfetischismus daran maßgeblich beteiligt sein, wie dieser zustande kommt und zur Befriedigung des Konsumenten führt. Die Zeit, Arbeitsteilung und Qualifikation müsste genauso eine bedeutende Rolle spielen, wie die neue Operationalisierung der Verteilung und Produktion von Waren. Die Menschheit müsste zum ersten Mal bewusst ihre Gesellschaft gestalten: Dies setzt voraus, dass jeden Tag geprüft wird, ob man die Bedürfnisse genug befriedigt und die Gebrauchswerte genug Qualität und Quantität besitzen. Das wäre also so eine Art alternativer Prüfung der eigenen betrieblichen Tauglichkeit: Schmecken die Schokoriegel und bilden sie die gesamte Palette von Geschmäckern ab, die niemanden in einer Art und Weise schädigen, wie es gut für ihn oder sie ist.

Man müsste ebenso schauen wieviel Arbeitszeit braucht man in der neuen Gesellschaft und den neuen Bedingungen von Produktivität, die sich nicht mehr dem Konkurrenzkampf, Leistungsdruck unterwerfen, wie es unter dem Kapitalprinzip wäre, sondern unter dem Diktat der Bedürfnisse. Zugleich beruht die Befriedigung der Bedürfnisse und die Ausbildung der Gebrauchswerte nicht mehr auf Gewalt, sondern auf Vertrauen und Solidarität. Wir waren schon immer aufeinander angewiesen, haben das aber in den aller seltensten Fällen gelebt. In dieser neuen Epoche wäre genau das nun aber bewusst zu leben. Wir alle wollen ein Höchstmaß an Befriedigung erfahren, dazu brauchen wir Gebrauchswerte und dazu ist die schnellsmögliche Abwicklung der notwendigen Arbeitszeit zur Reproduktion der Reichtümer offensichtlich. Unser neuer und zentraler Ansporn die Arbeit zu erledigen ist demnach nicht Zwang, sondern Genuss. Produktivität geschieht nur noch unter dem Maßstab des Lustgewinns. Wir verzichten also nur noch dann auf Lust, Freizeit usw., um mehr Lust und Freizeit zu produzieren, z.B. wenn wir Schokoriegel zu produzieren, die wir hinterher genüsslich verzehren oder Maschinen produzieren, die wir hinterher zur Reduktion der generellen Arbeitszeit einsetzen können.  Damit also das Leben generell immer besser werden kann, müssen wir aktiv daraufhin arbeiten und die gesamte Ordnung der Gesellschaft darauf ausrichten. Oberste Priorität für die Gesellschaft hat der Schutz von Kindern, Frauen, Älteren und Erkrankten. Ressentiments müssen sensibel beachtet und sinnvoll mit psychotherapeutischen Mitteln geheilt werden. Die Entfernung der Notwendigkeit von Profitabilität öffnet den Raum für bislang ungeahnte Zuwendungen gegenüber allen benachteiligten Gruppen, weil die Reichtümer und Produktivkräfte auch dorthin fliessen, wohin sie Aufgrund der Profitgrenze nicht gelangen durften.

Der Kapitalismus bietet einige Erfahrungswerte, die uns in der neuen Zeit nützlich sein werden. Empirische Methoden bieten die Möglichkeit neue Vertriebsmöglichkeiten zu entwickeln. Ein zentraler Punkt ist nämlich die Frage, wie wir Milliarden Güter mit Milliarden Konsumenten möglichst schnell, hochwertig und nachhaltig zusammenbringen können. Denkbar wäre soetwas wie eine globale Webseite mit gewaltigen Datenbanken, die die Bedürfnisse der Leute aufnimmt und an die Produzenten weiterleitet, sodass am Ende eine schnelle Lieferung erfolgt. Heute kennen wir das als Amazon.com nur eben mit den falschen Produktionsverhältnissen mit Gewalt, Zwang und Ausbeutung. Die Verbindungslinien der Datenbank könnten also global und lokal gleichermaßen dicht gesponnen sein, sodass nie eine Versorgungslücke entsteht, Planbarkeit für Produzenten und Konsumenten zu jeder Zeit existiert. Die neuen Geldscheine müssten Zahlen enthalten, die z.B. für den Zeitaufwand oder eine gewisse Kategorie von Zeitaufwänden sprechen. Jeder Mensch ist Anteilseigner an den Reichtümern der Welt. D.h. Ein Mensch erhält mit wachsendem Alter per se immer mehr Anteile am gesellschaftlichen Reichtum, weil wir generell davon ausgehen, dass er eine Bereicherung darstellt, sodass immer ein Minimum an Anteil vom Reichtum der Gesellschaft vorhanden ist, egal ob er nun arbeitet oder nicht.  Hungertod, Tod durch verdursten oder fehlender Medikamente ist damit abgeschafft. Für bestimmte notwendige Arbeiten, die z.B. keinen hohen Qualfifizierungsgrad erforden, wäre es denkbar, eine Art Lotterie einzuführen, sodass diese nach dem Zufallsprinzip bei täglichen oder wöchentlichen Wechsel vollzogen wird. Unangenehme Arbeiten könnten davon betroffen sein, die noch nicht von Maschinen geleistet werden können.

Das Prinzip der neuen Zeit sollte für jedes Kind verständlich sein. Wenn jemand etwas will, dann kriegt er es. Und er kriegt es deshalb, weil wir generell alles produzieren, was gewollt wird, solange es Umwelt, Tiere oder Menschen nicht schädigt. Assoziativ, netzwerkartig organisiert sich angesichts der angemeldeten Bedürfnisse eine neue Gesellschaft und Rationalität aus. Sowohl Grundbedürfnisse als auch Spezialbedürfnisse werden sowohl aufgrund ihrer Notwendigkeit als auch aufgrund ihres Lustgewinns Geltung erhalten. Dies ist das Geschenk der Produktivitätskraft, die Millionen von Menschen über Generationen hinweg hervorgebracht haben. Ihnen verdanken wir die Gelegenheit zur Realisierung des Pardieses. Ohne gelebte Empathie wird dieses System nicht möglich sein und es stellt sich die Frage, wie mit Mängeln, Gewalt und dergleichen umgegangen werden kann. Die Räte, die sowohl in Produktionsstätten, Gemeinden usw. existieren, müssten einerseits jederzeit abwählbar sein und andererseits eine Kontrollfunktion darstellen. Sie müssen sicherstellen, dass die Macht auf alle Individuen geteilt wird, sodass alle Individuen die Verantwortung übernehmen können, die ihnen von Geburt an zuteil wurde. Jeder Mensch hat sein Leben ganz zu leben. Kein Mensch darf über den anderen stehen. Es kann nur eine kurzfristige Autorität geben, die z.B. aufgrund von Qualifikation über dem anderen steht und in bestimmter Funktion eine Weisungsbefugnis hat. Ein Kind kann in der Regel nicht darüber befinden wie der Bau eines Wasserkraftwerkes modernisiert werden kann. Die Räte müssten sich also permanent selbst reflektieren, so wie die Menschen auch, sie müssten permanent überprüfen, ob der Aufbau und die Realität dem Wunsch entspricht, dass alle frei sind.  Die Menschen, die arbeiten, müssen die Gewissheit haben, die auch der Realität entspricht, dass sie andere Menschen mit ihrer Arbeit befriedigen und das diese Menschen ihrerseits wiederum daran arbeiten, sie zu befriedigen. Das klingt nach einer Orgie und so soll es auch sein. Natürlich hat jeder die Gelegenheit frei zu wählen, wo, wann, wie, was geschieht.

Es kommt darauf an den Gebrauchswerten und Bedürfnissen gerecht zu werden. Der Zeitaufwand zur Herstellung bestimmter Produkte dürfte eines der wichtigsten Kriterien werden, um die Gesellschaft sinnvoll zu strukturieren. Die Wachsamkeit der konkreten Produzenten wird dafür sorgen, dass die notwendige Arbeit verrichtet wird, damit die Gesellschaft sich derart reproduzieren kann, dass ihr Reichtum an Bedürfnisbefriedigung nicht geringer wird. Das Diktat der notwendigen Arbeit ist der wirkliche Ernst des Lebens vor dem wir uns alle beugen müssen. Das wäre sozusagen etwas für die neuen Schulen, sie sollen lehren, was logisch ist: Wir müssen bestimmte Strukturen aufbauen und pflegen, damit wir geniessen können. Die gute Nachricht ist, dass der Ernst des Lebens sehr viel geringer gehalten werden kann, wie gegenwärtig, denn die Produktion orientiert sich an uns und nicht an einem unersättlichen blinden Prinzip, an dem nur eine Minderheit profitiert. Die Bindungskraft an der neuen Produktionsweise wird von Generation zu Generation stärker sein und das noch Frische, Unvertraute zur Normalität machen. D.h. für uns wird es am schwierigsten die neue Zeit zu etablieren, weil wir die Verwerfungen der alten in uns tragen, und so stellen wir entsprechende Ruinen der Vergangenheit dar, die bald von den neuen Generationen mit saftigen Grün überwuchert werden. Möge unser grässliches Zeitalter in diesem neuen Licht in Vergessenheit geraten und sich nie wieder wiederholen.

Ergänzung – 10.07.16: Die Verdinglichung muss für die Menschen arbeiten. Es müssen Verwertungsschlüssel gefunden werden, die Zweckrationalität und materialistische Rationalität als Nervenpunkte inne haben. Dem gegenwärtigen kaufmännischen Minimal-Maximal-Prinzip müsste anstelle der reinen Zweckrationalität nach Profitmaximierung eine Neudefinition erfolgen, und zwar, dass das Handeln und Streben ausschliesslich zur Bedürfnisproduktion eingesetzt wird. D.h. Es wird nach dem minimalsten Aufwand in der Produktionssphäre gesucht, um maximal den eigenen Bedürfnissen bzw. der Befriedigung der Bedürfnisse nachgehen zu können. Um die Bedürfnisse also stärker befriedigen zu können, muss die Gesellschaft von einer Rationalität durchzogen werden, die diesen Zweck assoziativ unterstützt, fordert und belohnt. Die Menschen müssten über die operative Reproduktionsarbeit zwischen erster und zweiter Natur darauf hinarbeiten, dass sie immer weniger arbeiten müssen, um mehr Reichtum zu geniessen. Entscheidend ist der Verteilungsschlüssel. Er muss den Anteil eines Individuums an der Produktion enthalten, die aktuelle Produktivkraft der Gattung und die gegenwärtigen Bedürfnisse der Individuen transparent kommunizieren und operationalisieren.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Aktivismus

Sprengt die Lohnarbeit!

Arbeiten bedeutet Gewalt erfahren. Die Zurichtung der eigenen Persönlichkeit geschieht über den Inhalt der Tätigkeit. Der Diebstahl von Lebenszeit, die Entfernung jeglicher Kontrolle über das eigene Leben, die Verewigung der Abhängigkeit von einem Prinzip, dass man automatisch und blind bestätigt, wohnt jeder Arbeitsstelle inne. Was getan werden soll bestimmt der Chef und was der denkt bestimmt der Markt und was der denkt ist die Kapitalverwertung und die hat nur sich selbst im Sinn, aber nicht die Menschen samt ihrer Bedürfnisse. Das Skandalöse an unserer Wirtschaftsform besteht also in der Abgabe von Leben für ein selbstreferentielles, anonymes und abstraktes Herrschaftsystem, welches niemand steuert. Lediglich die wenigen Eigentümer von hohen Mengen von Kapital oder Firmen können in die Nähe von Nutznießern dieser prekären Lage gerückt werden, aber auch sie müssen sich permanent der Profitabilität gewahr sein, sofern sie mit ihren Vermögen nicht in Frührente gegangen sind.

Die Lohnarbeit übt eine strukturelle Gewalt auf jeden Menschen aus. Sie zerstört die Fantasie, sie macht krank, sie raubt einem die Zeit, die Nerven, die Gesundheit und sie hört niemals auf. Sie ragt in alle Lebensphären hinein und katalogisiert, kategorisiert, verwertet alles. Die Schönheitsideale rühren daher genauso wie die vollen Fitnesscenter oder Universitäten. Die arbeitsgeile Welt vergisst sich selbst im Schweisse ihres Angesichts. Dass die Menschen sich mit ihrer täglichen Lohnarbeit ins eigene Fleisch schneiden, verdrängen sie mit größter Hingabe. Das Hangeln von einer zur anderen Freizeitbeschäftigung, soll die Reproduktion der eigenen Arbeitskraft sichern, sodass es für ein weiteres Quartal reichen möge. Die apathischer Warterei auf den großen Knall, dass man sich vor der Massenvernichtung vielleicht noch hinwegducken kann, macht die totale Teilnahmslosigkeit gegenüber das eigene Leben, aber auch das der anderen aus. Der Lebensinhalt wird bestimmt von der Verwertbarkeit der eigenen Tätigkeiten und Gedanken. Die Menschen sind nicht geboren. Sie sind nur Zuchtmeister, Arbeitskraftbehälter, zerrissene, zerschlissene, erstarrte Drohnen deren Programmierung das Kapital vorgenommen hat.

Die gesamte Gesellschaft ist trotz ihres betriebsamen Lärms von einer Friedhofstille eingenommen, die nach Tod riecht. Unsere Weltordnung beruht auf Leichenschmaus und Kannibalismus, der Konkurrenzkampf und Leistungsdruck ist der direkte Ausdruck davon. Wer nicht arbeitet stirbt. Wer arbeitet stirbt, – aber etwas später. Und die Angst, dass es sie früher erwischen wird, wenn sie Widerstand leisten, lässt die Menschen mitmachen. Das ist kein Ausdruck einer lebendigen Welt, die sich ihren Ängsten, Verdrängungen und Verwerfungen stellt. Es ist eine verlogene Welt, die dringend zugrunde gehen will bevor irgendjemand ihr den Spiegel vorhält. Und jener, der versucht diesen Spiegel zu halten wird eilig bestürmt und zunichte gemacht. Die Feldherren des Kapitals werfen schnell ihr Napalm auf Dich, damit ihre Autorität nicht untergraben wird. Die Maschinen müssen laufen, die Menschen müssen darin zugrunde gehen, etwas anderes hat diese Gesellschaft nicht als Substanz.

Und doch bringt sie das Potential mit, was ihre Produktivität angeht, dass sie die Grundlage für eine bessere Gesellschaft bietet, in der der Mensch angstfrei verschieden sein kann und dem Müßiggang nach gehen kann. Dieses gilt es zu betonen, auch wenn das bedeutet, dass die Lohnarbeit zu meiden ist, um die eigene Fantasie und Intellektualität zu bewahren, Armut und sozialen Abstieg, Peinigung, Ausgrenzung, Einsamkeit et cetera zur größeren Alltagserfahrung werden als ohnehin schon. Die Unerträglichkeit der Welt muss zu einer unerträglichen Kritik führen, die diejenigen, die diese Welt unerträglich machen, ihrer eigenen Unerträglichkeit überdrüssig werden lässt. Die Selbstreflexion muss gegenüber der Resignation angespornt werden. Die Menschen müssen verstehen, dass sie die Welt bereits aktiv gestalten nur eben nicht so wie sie sie gerne hätten. Die Bewusstlosigkeit gegenüber den konstitutiven Momenten der Gesellschaft, muss der bewussten Gestaltung der Gesellschaft weichen. Ein erster Schritt wäre die Einsicht, dass die Lohnarbeit eine Katastrophe gegen die Menschheit ist, die sie sich selbst angetan hat.

Es wird unerbittliche Kämpfe gegen die Interessenten an diesen Zuständen geben müssen. Das Interesse der Lohnarbeiter liegt unbestritten in der Abschaffung der Lohnarbeit, weil sie ihrer Entfaltung im Wege steht. Die Kapitalverwertung zerstört uns alle. Sie zerstört die Umwelt und die Tierwelt. Sie fördert nur Kapitalverwertung und sonst nichts. Aber wir müssen uns selbst fördern, wir müssen uns entfalten können und uns selbst genügen. Wenn jeder gegen den anderen konkurriert, wird jeder blockiert und das Recht des Stärken und der Gewalt herrscht. Daher ist dieser Zwangszusammenhang zu durchbrechen zugunsten einer möglichst geteilten Machtstruktur, die die Verantwortung allen Menschen in individueller Form zukommen lässt. Die einzige Perspektive liegt in einer selbstorganisierten polit-ökonomischen Bedürfnisstruktur, die sich auf Gebrauchswerte und die Menschen konzentriert. Das oberste Diktat ist also die Befriedigung von Bedürfnissen und nichts anderes. Das Ziel muss die Reduktion von notwendiger Arbeit sein, damit maximal gelebt werden kann.

Hierzu müssen wir radikale Räte bilden, die die Lohnarbeiter entsprechend auf die Umstände ihrer Unfreiheit solange hinweisen bis sie die Lage verstehen. Der Generalstreik vollzieht dann das endgültige Ende der bisherigen Eigentumsverhältnisse. Der Staat wird etwas dagegen haben, aber auch der kann schnell aufgelöst werden, wenn jeder einsieht, dass dieser nur eine Clique aus Schlägertrupps enthält, die das Falsche stützt. Eine besondere Frage wird sein, wie die Gewaltenteilung fortgesetzt werden kann, wie gegenwärtige sinnvolle Rechte bewahrt und durchgesetzt werden können, obwohl die Angst vor der staatlichen Autorität fehlt. Bevor also praktisch etwas bewältigt wird, muss die Gewaltfrage simultan zur Eigentumsfrage gestellt werden. Außerdem: Wie können die Güter fair, effizient ohne den Zwang der Kapitalverwertung an jene gelangen, die ihrer am dringensten bedürfen?

Ungeachtet dieser schwierigen Fragen, die unbedingt vorher genau diskutiert werden müssen, ist es unabdingbar, dass die Menschen sich ihren Ängsten stellen. Nur wenn sie die Ursachen der Angst kennen, können sie die Angst loswerden und endlich das Leben angehen, ohne stets eingeschränkgt, gehemmt, geängstigt, niedergehalten, zerstört zu werden. Wer die Lohnarbeit nicht bekämpft verewigt sein Elend, versteinert überhaupt jeden Wahnsinn, der momentan für absolute Normalität und Notwendigkeit gehalten wird, obwohl sich dieser nur durchhält, weil die Menschen sich aus Angst und Identifikation mit dem Aggressor, dem Falschen nicht um die Ursachen ihres Leidens kümmern.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Aktivismus, Gesellschaft

Alle sind willkommen

Tausende flüchten, ersaufen vor Europas Küsten oder vegetieren und sterben in Lagersystemen. Sie sind lediglich Objekte und Bedrohung, statt Subjekte und Bereicherung. Jene die den Horrortrip durch Stacheldraht und Kontrollen überstanden haben erhalten vom Staat zuviel zum Sterben und zuwenig zum Leben. Das ist beabsichtigt und das ist inakzeptabel!

Am 03.09.2013 versammelten sich ein paar hundert Leute in der Münchner Innenstadt um sich solidarisch mit jenen Staatenlosen zu erklären. Für einen kurzen Moment wurde der Normalbetrieb für eben jene Non-Citizens unterbrochen, denen man sonst lieber das Leben und die Beine bricht. Wir können über alles streiten, aber in diesem Punkt dürfte Einigkeit herrschen: Jeder Mensch soll frei von Hunger, Repression und Perspektivlosigkeit sein.

Ja, diese Demonstration hat keine Revolution ausgelöst. Wie auch, wenn Millionen Menschen dem Zauber falscher Verhältnisse erliegen. Aber sie gab jenen Hoffnungslosen eine geringe Hoffnung, dass sie hierzulande einmal willkommen sein und leben könnten wie wir Europäer. Besser so als das was in Rostock-Lichtenhagen geschah und sich in Hellersdorf zu formieren scheint! Besser Bürger Europas als zu hungern und eingesperrt zu sein!

Ihrem Wunsch nach Leben sollte Unterstützung folgen und nicht Glotzerei oder Lamentiererei. Es geht um konkrete Aktivität und das Einstehen für die Bedürfnisse jener denen man aus ökonomischen Kalkülen nichts zubilligen will. Jenen Verhältnissen, die dem entgegenstehen muss Einhalt geboten werden, über die Herangehensweise werden wir weiter streiten, aber auch deren alltägliche Opfer müssen unmittelbar geschützt und unterstützt werden!

Insofern gilt was die streikenden Non-Citizens, fordern:

Die bedingungslose Anerkennung unserer Asylanträge

Stopp aller Abschiebungen

Abschaffung der Residenzpflicht

Schließung aller Asylsuchenden-Lager

(Mehr auf: http://refugeestruggle.org/de )

2 Kommentare

Eingeordnet unter Aktivismus

Anschlag auf Berliner S-Bahn

Ich weiß nicht wann es zuletzt soviele Kommentare unter einem Artikel bei Indymedia gab. Man sieht das diese Aktion etliche Leute gepackt hat und somit zu Reflexionen geführt hat. Leider sind viele Kommentare extrem undifferenziert. Natürlich ist es nicht schön, wenn Krankenhäuser ihre Arbeit nicht tun können, Menschen durch das erhöhte Verkehrsaufkommen verletzt werden oder sogar gestorben sind. Nur sterben jeden Tag tausende Menschen an Hunger, tausende an fehlenden Medikamenten oder frischem Wasser. Wieviele Millionen Menschen leben in totaler Armut? 800? 900 Millionen? Wieviele Menschen sind in Lohnarbeit und können ihre persönlichen Bedürfnisse und Träume nicht entfalten oder gar erkennen? Seht ihr denn nicht in was für einer Welt wir leben? Deutschland ist privilegiert, aber nur auf dem Rücken von Millionen armer Menschen. In Deutschland gibt es den größten Niedriglohnsektor, er setzt nicht nur die Lohnabhängigen in Deutschland unter Druck, sondern Millionen von Lohnabhängige in ganz Europa. Warum wohl wird Griechenland von Merkel als faul beschimpft? Es herrscht Krieg auf diesem Planeten, nur findet dieser Krieg nicht unbedingt nur auf Schlachtfeldern wie in Lybien oder Afghanistan statt, sondern vor allem in den Fabriken und Bürogebäuden dieser Welt. Es geht darum wer die höchsten Profite erstreitet und wer sich langfristig gegen andere Nationen durchsetzen wird. Macht die Augen auf, wir haben nicht die Kontrolle über unser Leben. Die Wahlen sind seit Jahrzehnten, wahrscheinlich sogar seit der Ermordung von Liebknecht und Luxemburg, eine einzige Enttäuschung und Alibiveranstaltung. Die Konzerne beuten seit Jahrzehnten ungehindert ihre Angestellten aus, und die freuen sich auch noch darüber oder lassen sich zumindest willig auspressen. Echte Streiks sind hierzulande verboten, fragt Euch warum. Warum wird das Bildungssystem immer stärker auf Konzerne abgestimmt? Warum lässt man tausende Flüchtlinge vor den Mauern Europas ersaufen, anstatt ihnen zu helfen ihr Leben zu entfalten? Wieso stellt ihr Euch nicht die berechtigten Fragen, die auch in diesem, angeblich so naiven, Bekennerschreiben angesprochen werden? Wieso seht ihr nur das was die Politiker und Medien Euch diktieren?! Was muss denn noch passieren damit ihr es passiert? Die Kinderarmut, Altersarmut wächst weltweit, nicht nur in Deutschland. Während auch die Vermögen einzelner Familien ins unermessliche wachsen. Es wird früher oder später zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen kommen, wenn wir als Bevölkerung nicht endlich die richtigen Fragen stellen. Warum sind wir nicht glücklich im Beruf? Warum gibt es seit Jahrzehnten Millionen von Menschen, die in Arbeitslosigkeit ein Schattendasein führen müssen? Warum ähneln sich die Parteien immer mehr? Warum akzeptieren wir die korrupten Politiker und Bosse? Warum akzeptieren wir die Lobbys, die Ohnmacht, Apathie und Lethargie in unseren Köpfen und Reihen? Natürlich ist es leicht etwas zu zerstören, anstatt etwas zu schaffen. Aber diese Aktion hat zumindest mal ein paar Lohnabhängige aufhorchen lassen. Auch wenn diese Aktion destruktiv ist, weil sie immer von den falschen Mächten instrumentalisiert und definiert wird, sollte es doch einige Menschen inspirieren zu den richtigen Büchern zu greifen und friedlichen, konsequenten Widerstand zu leisten.

2 Kommentare

Eingeordnet unter Aktivismus

Ein ungerechtes Gesetz ist überhaupt kein Gesetz

Es gibt in mehreren Bereichen unserer Gesellschaft allgemeinbekanntes Unrecht welches stillschweigend akzeptiert wird. In der Schule, an der Universität, in der Arbeit sind wir vor dem Hintergrund der Profitmaximierung dazu gezwungen, gegeneinander zu konkurrieren und die meiste Zeit und Kraft unseres Lebens in Tätigkeiten zu investieren die sich nur in ökonomischen Kategorien bewerten lassen. Dieses Verhaltensideal erzeugte schon als wir Kinder waren Schmerz, Wut und Verzweiflung. Sei es weil die Noten nicht so waren wie sie sollten oder weil die Eltern aufgrund ihrer Arbeit selten daheim waren. Wir haben gelernt uns mit dieser Situation zu arrangieren, denn schliesslich war das die einzig vernünftige Option in der besten aller Welten und so verstanden wir unser Gewissen zu ignorieren, jedes rebellische Verhalten als jugendlichen Leichtsinn abzutun und alle alternativen Ansätze als ketzerische Utopien abzulehnen.

Wir haben innerhalb der kapitalistischen Verwertungsmaschinerie gelernt wie Zahnräder aus Fleisch zu funktionieren und wollen den Glauben an die Richtigkeit dieser Lebensweise nicht mehr ablegen, weil dies das einzige ist was uns noch geblieben ist. Wir haben unsere Kindheit, unsere Familie, unsere Heimat, unsere Ruhe, unsere Lebensfreude und unsere Entfaltungsmöglichkeiten verloren, also klammern wir uns an dem Grund dieses Verlusts, an dem modernen Schrott den wir für die Profite produziert haben. Unsere innere Leere, Zerissenheit und Unruhe versuchen wir mit allen erdenklichen und erfühlbaren Mitteln zu stopfen und zu ersticken. Aber egal ob wir zuviel oder zu wenig essen, zuviel oder zuwenig Drogen nehmen, egal ob wir Fußballern oder Filmstars zujubeln, unsere Hoffnungen in eine Partei oder die Nichtwahl setzen, nichts wird uns das verlorene wiedergeben können, solange wir die Quelle dieses Elends nicht erkennen.

Stirbt ein Mensch, so stirbt die gesamte Menschheit. Täglich verhungern tausende Menschen während hierzulande tausende Menschen unter Fettleibigkeit leiden und tausende Tonnen frischer Lebensmittel weggeworfen werden. Innerhalb unserer parlamentarischen Demokratie sorgen wir mit der alljährlichen Abgabe unserer Stimme für gelebte Machtlosigkeit, erleben ohnmächtig die einschneidenden Entscheidungen fremder Politiker und jaulen nur selten schamhaft auf. In den Büros herrscht täglich Weltkrieg um die besten Zahlen. Depressionen und Suizide steigen wie der Blutdruck und die Herzanfälle. Die Politik verwaltet das Chaos und das Elend, hilft nur jenen mit dem größten Einfluss. In unserer Gesellschaft sind nicht die Krankenschwestern und Lehrer die reichsten Menschen, sondern Bankiers und Ölmultis. Ab und zu schrecken wir auf, wenn die Massenmedien hysterisch kreischend von Lebensmittelskandalen in der Fleischindustrie, Spendenskandalen in den Volksparteien, Ölkatastrophen im Meer, den Verlust von Milliarden Geldern und tausenden Arbeitsplätzen in sämtlichen Bereichen berichten. Aber seltsam schnell schlafen wir wieder ein und bringen uns wieder in Position um als Zahnrad aus Fleisch weiter zu funktionieren, statt uns zu organisieren und zu protestieren zerstören wir lieber uns, unsere Kinder, die Tier- und Umwelt.

Statt herauszufinden wie unsere Bedürfnisse tatsächlich lauten und diese durchzusetzen, lassen wir sie uns ständig als utopisch herausreden. Wer bestimmt denn wie unser Leben sein soll, außer uns? Keine Regierung, keine Ideologie, kein Unrecht dieser Welt kann uns davon abhalten das Leben zu genießen und so zu entfalten wie wir uns das vorstellen. Alles hängt davon ab inwieweit wir uns erheben! Wollen wir die Zerstörung unserer Umwelt? Wollen wir kooperieren statt zu konkurrieren? Wollen wir Liebe statt Leistung? Die Entscheidung liegt in unserem Gewissen. Es geht nicht darum zu gewinnen, nicht für eine bestimmte Seite zu sein, es geht darum das Leben als solches zu verteidigen und das Paradies auf Erden für alle Lebewesen zu ermöglichen. Lasst uns mutig, sachlich und respektvoll darüber streiten welche Wege für die Realisierung dieser neuen Verhältnisse möglich sind! Entgegen allen Regeln und Gesetzen die uns dieses Hundeleben auf Kosten unserer Brüder und Schwestern bescherrt haben!

Oder wie Augustinius bereits sagte: Ein unrechtes Gesetz ist überhaupt kein Gesetz! Wir rufen Euch als Eure Mitmenschen dazu auf, endlich zivilen Ungehorsam auszuüben, egal ob offen oder subversiv! Es ist Zeit den Hunger in der Welt genauso zu stoppen wie die sinnlose Quälerei an den Schulen, Universitäten und Arbeitsplätzen! Weg mit den Chefs, weg mit den Regierungen, weg mit den Ideologien! Wir brauchen Demokratie von unten, demokratisch von den Arbeitern organisierte und geführte Unternehmen die als allererstes die Bedürfnisse der Menschen und der Umwelt als erstes und wichtigstes Ziel haben! Informiert Euch! Organisiert Euch! Und lasst Euch nicht länger verarschen!

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Aktivismus

Null Toleranz gegenüber Andersdenkenden

Flashmob einiger Polizisten vor der Brunnenstrasse 183

Die Brunnenstrasse 183 wurde vor einigen Tagen von einigen hundert Polizeibeamten der Bundesrepublik Deutschland geräumt. Der Staat handelte im Auftrag des Kapitals, im Auftrag des Arztes der offizieller Eigentümer des Gebäudes ist und zersägte nicht nur die Haupteingangstüre des alternativen Wohnprojektes sondern auch die Träume aller darin befindlichen Bewohner und aller anonymen Sympathisanten in Berlin, Deutschland und der Welt. Diese Aktion war aus Sicht des Eigentümers und einiger anderer Hardliner bestimmt überfällig und nicht wenige dieser Leute werden vor Glück in die Hände geklatscht haben als die letzten „radikalen Krawallmacher“ endlich vom Gelände entfernt wurden.

Ich dagegen bin sehr traurig über den Zustand dieser Gesellschaft der sich in dieser Aktion ganz klar wiedereinmal zum Ausdruck bringt. Wir, also die Gesellschaft hier in Deutschland, sieht offenbar noch immer keinen Grund warum man Andersdenkenden einen Platz auf diesem Planeten geben sollte. Es gibt für die meisten Menschen offenbar nur die von der Wirtschaft diktierte Arbeit, darin hat man dann seine Karriere zu machen, sich seine Befriedigung der vorliegenden Bedürfnisse zu verdienen. Alternativen gibt es nicht und soll es auch nie geben, deswegen ist hartes Vorgehen insbesondere gegen die sogenannten Linksradikalen unbedingt erforderlich um die momentan dominierende gesellschaftliche Ordnung nicht zu gefährden. Die Gewalt, die dabei verbal wie auch körperlich ausgeübt wird, ist dabei ein notwendiges Übel, auch wenn diese jegliche Lebensfreude und Lebensqualität erwürgt.

Gebäude können ausgeräumt werden aber gewisse Vorstellungen, Überzeugungen und Prinzipien nicht. Projekte wie die Brunnenstrasse 183 eines war sind Ergebnisse dieser Vorstellungen, Überzeugungen und Prinzipien, welche wiederum das Ergebnis eines Unrechtssystem sind, wie die jetzige Gesellschaft nunmal organisiert ist. Klar war es vor Jahrhunderten irgendwie noch schlimmer, aber gilt es deshalb weniger die Grundrechte in diesem Land wie auch in allen anderen durchzusetzen und zu leben? Wofür hat man diese Grundrechte formuliert wenn sie nur als Zierde für das Museum gelten sollen? Die Wirtschaft soll für die Menschen da sein, sie soll die Menschen genausowenig ausbeuten, versklaven und zerstören wie die Politik oder der Bildungssektor. Die Proteste im Bildungssektor zeigen wie schon vor 40 Jahren das sich mit Gewalt, Ignoranz und Geld die wahren Bedürfnisse der Menschen nicht entfernen oder zerstören lassen.

Solange die berechtigten Prostete, Zweifel und Argumente der Aktivisten aus allen Ländern und Bereichen der Gesellschaft nicht ernstgenommen werden, wird es auch weiterhin Krisen, Kriege und Konflikte geben die weitaus höhere Opfer fordern als der Sprung über den eigenen Schatten. Wir sind lernfähige, einzigartige und unheimlich wertvolle Lebewesen, wir sollten das endlich realisieren und uns nicht von kleinkarierten Leistungs- und Wettbewerbsprinzipien spalten und auseinander treiben lassen. Wir müssen gemeinsam lernen miteinander zu verstehen, zu lieben und zu leben.

http://brunnen183.blogsport.de/
http://wba.blogsport.de

2 Kommentare

Eingeordnet unter Aktivismus, Berlin