Oktoberfestung

Das ist kritisch-investigativer Journalismus: Leuten beim Saufen helfen. Da hat sich das Studium ja gelohnt. Rätselhaft wie man zu so einer Massenveranstaltung gehen kann, wo einem allerlei Körperflüssigkeiten von Wildfremden ins Gesicht spritzen, überteuerte Preise üblich sind und zugleich die Volksgemeinschaft mit Trachten aus NS-Köpfen glorifiziert wird. Mal abgesehen davon, dass man sich bei dem Gedränge, Lärm und Gestank nicht unterhalten kann, muss man sehen, wie sich Leute massenhaft Nervengift einflössen und dafür bejubelt werden. Die Kultivierung völliger Blindheit und Belieibigkeit, gefangen im Zentrum eines Verblendungszusammenhangs.

„Suche Millionär“-Button tragen, für Geld eine Rolle spielen, die eigentlich nichts mit einem zutun hat, eine „Stück Fleisch“ sein, welches Bier bringt und dann die Massen an Leute, die sich bis zur Besinnungslosigkeit betrinken, weil sie sich selbst nicht anders aushalten können: Elend wo man nur hinblickt. Für das größte Drogenfestival der Welt seine Gesundheit riskieren, ohne irgendeinen Lustgewinn, nur weil es die Masse macht. Das erscheint mir ziemlich typisch deutsch, trotz aller Touristen dort. Dass bei all dem die CSU mitmacht und gleichzeitig Cannabiskonsument wie Schwerverbrecher jagen lässt, ist nur der vorläufige Schlußpunkt.

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Gesellschaft

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s