Monatsarchiv: Juni 2011

Nicht nur gegen S21, Kernenergie sondern gegen das System

Der Mensch ist unglücklich weil er nicht weiß, dass er glücklich ist. In unserer heutigen zivilisierten Welt, besteht das Unglück des Menschen in seiner Unkenntnis, in welchen Zuständen und Strukturen er sich befindet. Millionen Arbeitnehmer schuften allein in Deutschland an ihren Arbeitsplätzen, für ihr eigenes Glück, so glauben sie es zumindest. Aber sie dienen nur zuletzt sich selbst. Zu allererst dienen sie dem Unternehmen und dessen Profitstreben. Sie dienen dem Staat, in dem sie seine Autorität und Obrigkeit, mit Steuern und Einhaltung der Regeln stützen und schätzen. Der Großteil eines Menschenlebens wird damit verbracht, einer Ordnung zu dienen, eine Struktur auszubauen, die nicht den Bedürfnissen der Mehrheit innerhalb der Weltbevölkerung entspricht. Milliarden Menschen arbeiten, ein paar Millionen Menschen profitieren davon. Während der Arbeiter sich weiterhin mit seinem mickrigen Lohn abgibt, brav Überstunden schiebt, seinen Körper und Geist permanent im Dienste des Kapitals verausgabt, zählen die Eigentümer von Arbeitsplätzen eifrig Unsummen von Profiten. Die Arbeiter sind gesetzlich dazu verpflichtet so zu funktionieren, genauso sind die Eigentümer verpflichtet sie nicht zu sehr auszuquetschen. Aber das läuft nicht immer ganz sauber. Es gibt Discounter wie Netto oder FastFood Ketten wie Subway, die dann öffentlich angeklagt werden, für ihre „unmenschliche“ Handhabung der Ausbeutung von Arbeitskraft. Das dahinterstehende Prinzip selbst wird nie beklagt oder gar hinterfragt. Es gilt immer die Vorstellung, es ginge nicht anders und damit basta.

Wüssten also die Arbeitnehmer, die Lohnabhängigen weltweit, inwieweit sie tagtäglich von Staaten und Konzernen ausgebeutet werden und gegeneinander am Markt aufeinander losgelassen werden, würden sie vielleicht auch etwas daran ändern wollen. Und sie würden sich nicht damit zufrieden geben, dass bisherige Versuche es anders zu machen, brutal scheiterten, schliesslich war auch die französische Revolution der Aufklärung eine blutige, schliesslich ist die sogenannte soziale Marktwirtschaft, der Kapitalismus eine gesellschaftliche Grundordnung die tagtäglich tausende Menschen systematisch ermordet, indem sie sie verhungern lässt und indem sie sie anhand von heilbaren Krankheiten verenden lässt. Das heutige System wurde und wird mit Bomben, Waffen, Schlagstöcken und Pfefferspray verteidigt. Vietnam, Kuba, Venezuela, Irak, Afghanistan, die Liste der militärischen Auseinandersetzungen, im geheimen wie im offiziellen, ist lang, nur noch übertroffen durch die Liste der unschuldigen Opfer dieser Kriege und militärischen Konflikte für die freie Welt der Ausbeutung. Diese Ordnung ist keine Ordnung, sie ist entfesseltes Chaos. Sie mordet, sie unterlässt Hilfeleistung, sie erstickt Leben, Vision und Hoffnung. Überall gibt es Millionen Arbeitslose, deren Leben sich nicht entfalten kann. Es gibt hunderte Millionen die in Armut leben und ihr Leben nicht entfalten können. Es gibt Milliarden Menschen die ihr Dasein in Fabriken, Büros und auf Plantagen verbringen. All das ist nicht nötig. Keiner muss hungern, keiner muss leiden, keiner muss ausgebeutet werden oder für irgendeine Wirtschaftsordnung oder Ideologie oder Führerfigur sterben.

Würde man die Staaten, Militärs, Geheimdienste, den Kapitalismus, das Konkurrenzprinzip abschaffen, wären mit einem Schlag Unsummen von Arbeitskraft frei. Man könnte sich um die Hungernden kümmern, man könnte zerbombte Städte und Länder in Afrika und anderen Entwicklungsländern aufbauen. Die Hilfe wäre nicht mehr nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, wie die Spendenindustrie heutzutage. Wir würden Afrika nicht einen Tropfen Wasser geben und einen Bissen Brot, und gleichzeitig ihr Land mit unserer Industrie vergiften und zerstören. Wenn also erstmal die persönlichen Bedürfnisse der einzelnen Menschen auf dem Planeten wichtiger sind als das Kapital oder die staatliche Gewalt, die sogenannten Vertreter des Volkes. Dann kann sich auch unverzüglich und real um die Probleme dieser Welt gekümmert werden, ohne dass das Ergebnis ständig vernichtet wird. In Indonesien, Brasilien, China und Russland werden tausende Fußballfelder täglich abgeholzt, weil es profitabel ist. Es ist profitabel obwohl es unschätzbare Werte zerstört, nämlich die Artenvielfalt, uralte Stämme die in diesen Wäldern lebten und so weiter. Wer glaubt denn ernsthaft, das die NGOs die Staaten und Konzerne zur Vernunft bringen können? Dollar zählen mehr als vernünftige Appelle. Deshalb muss mit dem Prinzip Profitmaximierung und der staatlichen Autorität gebrochen werden, weil sonst niemals diese Erde und diese Menschheit zu retten ist.

Wenn sich die Menschen also sofort organisieren würden, wie in Spanien, Griechenland, Irland, Nordafrika und wie in vielen anderen Ländern in der Geschichte. Könnten sie, während sie streiken und protestieren, darüber verhandeln wie eine andere Gesellschaft zu machen ist. Wie eine Welt aussehen müsste, in der die Bedürfnisse der gesamten Menschheit anerkannt und befriedigt werden können. Es ist möglich ohne Kernkraft zu leben, es ist möglich alle Hungernden zu ernähren, alle heilbaren Krankheiten zu heilen, allen Menschen Wissen zu schenken, ihnen ein selbstbestimmtes Leben ohne Ausbeutung, Unterdrückung und Betrug zu ermöglichen. Dazu braucht es Strukturen mit möglichst flachen Hierarchien, mit viel Transparenz und basis-demokratische Mechanismen. Jeder Mensch sollte in seiner Kommune bestimmen dürfen, wofür gearbeitet wird, warum bestimmte Projekte initiiert werden sollten und so weiter. Das gegenwärtige System verprügelt alle Menschen die über Projekte mitbestimmen wollen. Man sieht das die heutigen Strukturen weder transparent, noch demokratisch genug sind. Sie sind von der Wirtschaft bestimmt, es geht z.B. bei Stuttgart 21 nur darum, den Wirtschaftsstandort Deutschland und Stuttgart für die Zukunft global attraktiv für Investoren zu machen. Wem die Umwelt und das alte Umfeld lieb ist, der hat eben Pech gehabt. So kann es nicht weitergehen. Es kann auch nicht sein, das trotz der Katastrophe in Fukushima, unsere Atomkraftwerke jahrelang weiterlaufen. Sie müssen sofort gestoppt werden, weil sie sonst noch mehr radioaktiven Müll produzieren.

Es muss zu einem Umsturz der Verhältnisse kommen. Die Rohstoffe, die für diese verschwenderische Ordnung überlebensnotwendig sind, gehen mehr und mehr zuneige. Es wird zu weiteren schweren militärischen Auseinandersetzungen kommen, wenn wir uns als Bevölkerung nicht organisieren und darüber reflektieren was real und täglich dagegen zu unternehmen ist. Es wird bald nicht mehr nur um Öl oder Metalle gekämpft, auch Wasser wird bald ein Kriegsgrund sein. Wenn wir die heutige parlamentarische Demokratie nicht in eine höher entwickelte Demokratie, freiere, transparentere und selbstbestimmtere Demokratie verändern können, wird das für viele Menschen, Tiere und Quadratkilometer Umwelt das sichere Ende mit den besagten Methoden und Umständen bedeuten. Die bekannten politischen Parteien im Parlamentarismus sind überfordert oder korrupt, sie können die Gefahren und Konflikte der Welt nicht umfassend erkennen und bewältigen. Auch die NGOs sind zu wenig gegen das Prinzip Profitmaximierung und Konkurrenzkampf. Es gilt Aufklärung zu betreiben, es muss gnadenlos der Zustand der Welt benannt und angeklagt werden. Es muss eine Offensive aller Menschen geben, die sich der katastrophalen Zustände bewusst sind. Sie müssen aktiv werden um mehr Menschen auf die Probleme aufmerksam zu machen. Es braucht mehr Menschen die sich ihrer unglücklichen Situation bewusst werden, damit sie selbst bestimmt ein Leben jenseits von Ausbeutung, Unterdrückung und Chaos führen können. Mit dem Kapital und dem Staat ist das nicht zu machen. Leere Versprechen sollten nicht länger ausreichen, um ein gedemütigtes und geschundenes Dasein zu fristen.

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Was tun gegen Unterdrückung, Ausbeutung und Zerstörung?

Wie kann man die Welt von Armut, Hunger, Umweltzerstörung, Knechtschaft, Ausbeutung und Unterdrückung befreien? Praktisch kann jeder sofort damit anfangen diesen Planeten zu einem besseren Ort für alle Lebewesen zu machen. Man braucht nicht auf den großen Knall, den großen Führer, die große Bewegung warten oder laufend herumjammern wie schlimm doch alles ist. Es ist auch nicht sonderlich kompliziert sofort aktiv zu werden. Alles was man braucht ist einen entsprechenden Willen dazu. Das Internet bietet uneingeschränkte Informations- und Kommunikationsfreiheit, man kann sich alles aneigenen was man meint zu brauchen, um die Probleme dieser Welt zu erkennen und Lösungsansätze zu finden, genauso wie man mit Milliarden von Menschen darüber kommunizieren kann. Bislang wird das Internet viel zu wenig in dieser Hinsicht genutzt!

Wenn erst einmal klar ist, inwieweit die Parteien sich gegenseitig blockieren und grundsätzlich nur den Staat bzw. den Kapitalismus erhalten können, und damit auch die Ausbeutung und Unterdrückung von Millionen legitimieren und aufrechterhalten, darf man sich nicht mehr für ihren Erfolg einsetzen. Parteien gehören zum Staat, gehören zum Kapitalismus, keine Partei die tatsächlich fähig wäre sie zu stürzen oder aufzulösen wäre genehmigt. Die letzte Partei der man unterstellte, sie könnte etwas ändern, wurde in den 1950ern verboten! Die derzeitigen Wahlen dienen bloss dazu den Leuten vorzumachen, sie hätten irgendetwas relevantes zu entscheiden. Man kann wählen zwischen Pest und Cholera und bis zur nächsten Wahl hat man die Klappe zu halten oder man kann sich bei Protesten von Polizisten die Augen wegspritzen lassen. Aber das Gewaltmonopol, den Staat oder den Kapitalismus kann man nicht abwählen. Deshalb hilft es nichts seine Appelle an die Regierung, an Parteien oder an Konzerne zu richten, sie alle haben Interessen, die mit denen der Bevölkerung absolut unvereinbar sind. Sie werden sich nicht durch nette Worte und den Druck der Straße davon abbringen lassen, es braucht mehr Bewusstsein, Struktur und zielgerichtetere Aktivitäten seitens der Benachteiligten dieser Welt.

Wie wir alle Wissen müssen alle Konzerne weltweit ihre Profite maximieren, um am Markt überleben zu können. Es ist auch gemeinhin bekannt, wer am meisten von diesen Erträgen profitiert. Die breite Bevölkerung schuftet ihr ganzes Leben, endet in Altersarmut, psychischen und physischen Krankheiten, hatte obendrein nie die Möglichkeit in irgendeiner Form relevante Dinge zu entscheiden. Man kann jammern, kündigen und bei anderen Ausbeutern anheuern, vereinzelt vor Gericht klagen, aber die eigentliche Grundlage der Ausbeutung bleibt unberührt. Damit die Macht der Parteien, der Regierungen, Staaten, Konzerne und Reichen dieser Welt über die Lohnabhängigen gebrochen werden kann, sollte man aufhören zur Wahl zu gehen, sollte man aufhören zur Arbeit zu gehen und sollte man aufhören Steuern zu zahlen. Die Wahlen legitimieren die Parteien neue erpresserische und verlogene Gesetze zu verabschieden, die ein „Weiter so!“ für die Konzerne und Behörden bedeuten. Die Arbeitskraft der Massen mehrt die Reichtümer von Minderheiten, die Überproduktion von unnützen Produkten und die Zerstörung der Umwelt und Lebewesen weltweit. Die Steuerabgaben finanzieren Behörden die Menschen autoritär, repressiv behandeln, finanzieren Polizei, Militär, Kriege und machen damit Missbrauch, Gewalt, Mord und Massenmord möglich.

Natürlich kann keiner von uns derart radikal sein und aufhören zu arbeiten und Steuern zu zahlen. Ersteres mag kein Problem darstellen, die Wahlbeteiligung sinkt bereits seit Jahren, aber nicht mehr zur Arbeit gehen? Der soziale Abstieg wäre sicher und er wäre umso rapider, je weniger Steuern gezahlt werden. Das ist jedoch der radikalste Ansatz und der sollte gesagt werden. Er muss nicht vollzogen werden, weil er die höchsten Opfer verlangt. Aber wer dazu in der Lage ist, sollte nicht zögern, schliesslich wird dadurch auch eine Menge Zeit für Aktivitäten gegen die Unterdrückung und Ausbeutung frei. Es gibt in allen großen Städten Deutschlands Strukturen die ein solches Leben erlauben. Eine etwas weichere Form des aktiven Verwandelns der Gesellschaft zu einer tatsächlich freien Gesellschaft durch individuelle Aktivitäten, ist der alltägliche permanente Aktivismus neben dem Beruf, der Schule, dem Studium, der Familie usw. Statt sich den Frust über den monotonen Arbeitsalltag, die Ausweglosigkeit der eigenen Situation und Verlogenheit der Politik usw. aus der Seele zu feiern, zu saufen, zu kotzen, sollten Bücher gewälzt, sollten Gruppen gebildet werden, beispielsweise aus Freundeskreisen oder aus der Familie, die die Basis für die künftigen Rätedemokratie und Gewerkschaften in der freien Welt darstellen sollen. Heutige Gewerkschaften haben sich längst dadurch ausgezeichnet, nicht mehr für die Arbeiter und deren Bedürfnisse und Ziele zu kämpfen, sondern für ihre Organisation und ihren Machterhalt. Das kann nur gestoppt werden, wenn eigene Gewerkschaften gebildet werden, die solch einen Verrat niemals begehen würden.

Räte sind seit den Thesen Lenins und der ersten bis vierten Internationale sicherlich auch keine überraschende Neuheit. Sie lassen sich überall bereits jetzt aufbauen. Egal ob in der Politik, in Konzernen oder bei Behörden. Es spielt keine Rolle. Überall kann man sich zusammenschliessen, dokumentieren was passiert, darüber diskutieren was man selbst entscheiden würde und für die Zukunft Thesen und Strategien im Umgang mit diesen Problemen entwickeln. Es wird keinen friedlichen Umsturz des Staates oder des Kapitalismus geben, wenn so eine aufreibende, komplizierte und ausdauernde revolutionäre Aktivität nicht ständig aufrechterhalten und praktiziert wird. Denn ohne ein entsprechendes antikapitalistisches, antiautoritäres Bewusstsein, kann es keine bessere Welt geben. Die bisherigen Errungenschaften sollten nicht durch Gewalt, Wut und destruktiven, übereilten Forderungen und Handlungen verspielt und zunichte gemacht werden. Das Ziel muss die reale Umsetzung der Menschenrechte weltweit sein. Für dieses Ziel braucht es ein offenes wirtschaftliches und politisches System, welches alle Meinungen und Ideen einschliesst, welches die gesamte Intelligenz der Menschheit einbezieht. Die Menschen sollten nicht mehr gegeneinander konkurrieren, sie sollten kooperieren um das beste für alle hervorzubringen.

Arbeitsgruppen können gegründet werden, die sich mit einzelnen Themen in der Gesellschaft auseinandersetzen und später dann in Räten eine Fortsetzung finden. Bereits jetzt gibt es unzählige Initiativen und Organisationen die sich mit Menschenrechten, Tierrechten, Umwelt, Wirtschaft und Politik beschäftigen. Amnesty International, Human Rights Watch, Greenpeace sind vielleicht nicht in jeder Hinsicht positive Organisationen, aber sie machen vor was möglich ist. Man sollte nicht über die fehlende Gerechtigkeit jammern, sondern sich für sie einsetzen und aktuelle Verstöße aufzeigen, anklagen und bekämpfen. Selbstverständlich fehlt Amnesty, Greenpeace, WWF usw. der revolutionäre Ansatz. Sie haben nicht das Ziel die Staaten oder den Kapitalismus abzuschaffen, ihnen scheint es auszureichen sich um die Symptome zu kümmern und richten unermüdlich Appelle an die Regierungen. Ich finde ihre Aktivitäten bewundernswert, aber eben leider unzureichend. Daher sollte es in Zukunft eine zunehmende Radikalisierung, d.h. eine stetigere Tendenz hin zu den Wurzeln der Probleme in allen Bereichen der bisherigen Aktivisten geben. Anders werden humanitäre Katastrophen und Umweltkatastrophen nicht aufzuhalten sein. Es muss sich etwas konkret im alltäglichen Handeln der Menschen ändern.

Nicht die Staaten und Konzerne sollten die alleinige Macht haben, den Planeten zu beherrschen. Grundsätzlich muss Herrschaft als solche aufgehoben werden. Die Ohnmacht der Menschen existiert nur, aufgrund der horrenden Macht der Konzerne und Staaten. Die Menschen haben lange Zeit den leeren Versprechen geglaubt, sich verführen lassen und mit den eigens produzierten Waren betäubt. Die Bewusstlosigkeit und Entfremdung der Massen speist sich aus dieser Ohnmacht. Der Planet ist unsere einzige Heimat. Niemand hat das Recht die Umwelt, Tierwelt oder Menschen zu verletzen, sie zu unterdrücken, auszubeuten oder zu zerstören. Dennoch wird es jeden Tag gemacht, aufgrund bestimmter Machtverhältnisse, Kapitalinteressen in Politik und Wirtschaft. Wenn die Macht der Staaten und anderer verschiedener Konzerne gebrochen und den Individuen zurückgegeben wird, durch die Weiterentwicklung des Bewusstseins der Massen, werden die Kapitalinteressen nicht mehr existieren, weil Profitmaximierung und kein Konkurrenzkampf als dummes Zeug verworfen werden. Dadurch können alle Lebewesen und der Planet aufatmen, sich regenerieren und endlich frei entfalten. Keiner muss dem Kapital, einer Partei, einer Organisation oder einem abstrakten Zweck dienen. Alle Menschen sind frei geboren, sind einzigartig und besitzen unveräußerbare Rechte. Darauf muss die künftige globale Rätenetzwerk aufbauen.

In den Betrieben wird basis-demokratisch in Verbindung mit den Bedürfnissen der Bevölkerung entschieden was, wieviel und in welcher Form produziert wird. Es wird grundsätzlich nur noch nach den individuellen Bedürfnissen produziert. Die Bedürfnisproduktion wird weltweit den Hunger abschaffen, bereits jetzt können wir ca. 12 Milliarden Menschen ernähren, bislang erhalten die Hungernden dieser Welt keinen Zugang zu diesen Lebensmitteln, die wir momentan tonnenweise tagtäglich wegwerfen, weil sie kein Geld besitzen. Gleiches gilt für fehlende Medikamente, fehlende Bildung, all das kann innerhalb weniger Wochen völlig verändert werden, wenn erst einmal die Macht der Konzerne und Staaten, durch die Interessen und Bedürfnisse der Bevölkerungsmassen ersetzt wurde. Alles was hierfür nötig ist, ist die ständige Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Problemen. Es muss uns interessieren was in der Politik und in der Wirtschaft schief läuft. Keiner von uns hat die Lösung parat, wie es laufen muss. Aber es gibt auch keine Strukturen in der Gesellschaft die breite gesellschaftliche Debatten, frei von Macht- und Kapitalinteressen ermöglichen. Der permanente Konkurrenzkampf hat uns geprägt. Wir können uns eine andere Welt kaum noch vorstellen, in der man den anderen nicht misstrauisch, neidisch, zornig gegenübersteht.

Diesen erbärmlichen und für alle erniedrigenden Zustand muss endlich Einhalt geboten werden, indem wir uns von allen Ideologien und Glaubensbekenntnissen der Parteien, der Staaten, der Konzerne, des Kapitals, der Religionen freisprechen. Weil keiner von uns jemals eine Lösung wissen kann, die auf alle Probleme der Menschheit einwirken kann, braucht es eine Gesellschaft die sich dessen bewusst ist. Die Politiker, Wissenschaftler, Kapitalisten sind so ahnungslos wie alle Menschen. Daher soll auch kein Mensch über den anderen Menschen herrschen oder entscheiden. Es gibt keine Legitimation für Herrschaft. Selbiges gilt auch für den Parlamentarismus. Künftige Rätesysteme müssen also frei und jederzeit wählen und abwählen können, was sie wollen oder nicht wollen. Im Grunde liegt also die derzeitige Gesellschaft gar nicht so weit Weg von der Möglichkeit eine freiere Gesellschaft zu schaffen. Es hängt vom Engagement der einzelnen Menschen an, wie lange noch Menschen verhungern müssen, für Staaten, Rohstoffe und Vormachtstellungen sterben müssen, für das Kapital ihre Leben verwerfen, vergiften und vernichten müssen. Wir alle sind gefordert die Zustände nicht länger hinzunehmen und permanent dagegen anzukämpfen. Wichtig ist dabei immer wieder der hohe Anspruch: Niemals etwas tun was die Ausbeutung, Unterdrückung und Zerstörung unterstützt. Ständige Selbstreflektion, Selbsthinterfragung, Respekt und Solidarität gegenüber allen Menschen sind notwendige Grundelemente hierfür.

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Willkommen im Kapitalismus: Wie ein Discounter seine Mitarbeiter ausbeutet

Der besagte Discounter ist nur die Spitze des Eisberges, die anderen Konkurrenten am Markt agieren nicht anders, genauso wie generell sämtliche Konzerne nach demselben Prinzip agieren und funktionieren. Es geht grundsätzlich nur um den Profit, danach wird sich vielleicht auch um alles andere wie Menschenrechte, Umwelt, Nachhaltigkeit und Sinn der Produktion gekümmert. Da der Druck am Markt aber immer heftiger wird, je näher man der Grenze, der möglichen Ausbeutung von Arbeitskraft und der möglichen Senkung von Kosten, angelangt ist, wachsen auch die Risiken und die Zerstörungen in jeder Hinsicht. Als Konzern geht man noch rigoroser gegen Mitarbeiter vor, die nicht alles geben, man fordert generell mehr von allen Mitarbeitern und gleichzeitig erwartet man das Lohnsenkungen ins Bodenlose akzeptiert werden. Bei Lidl wurden die Mitarbeiter jahrelang ausspioniert, Betriebsräte wurden verfolgt und rausgeworfen, Netto agiert hier kaum anders, will laut Frontal 21 sogar wissen was bei Ver.di so besprochen wird. Die Mitarbeiter arbeiten selbst bei Krankheit, bürden sich unheimliche Lasten auf, weil sie es als Mensch nie anders gelernt haben. Wer zuetwas kommen will, der muss auch ranklotzen, der muss auch zeigen das er will und kann, der muss das Jammern sein lassen und entsprechend wie gefordert funktionieren. Das ist aber grundsätzlich falsch! Die Mitarbeiter sollten nicht funktionieren, sie sollten streiken und protestieren. Dazu fehlt ihnen aber leider das entsprechende Bewusstsein, schliesslich haben sie ihr ganzes Leben nur gearbeitet und selbst in der Schule haben sie nur systemkonformes Zeug gehört und auswendig gelernt. Also wird alles nur noch schlimmer, auch weil die Manager es nicht anders kennen, die im Beitrag als die bösen Buben dargestellt werden. Diese versuchen doch bloss den eigenen Konzern an die Spitze zu bringen. Gesetze stören bei der Profitmaximierung natürlich nur, daher schreit dieser Frontal 21 Beitrag genauso wie die Mitarbeiter nach dem Staat: Er soll doch bitte diesen Konzern zähmen und zwingen die Regeln einzuhalten. Aber das löst nicht die Quelle der Probleme. Die Ahnungslosigkeit über die eigene Befindlichkeit, die eigene Rolle im globalen System könnte nicht größer sein.

Von systematischer Ausnutzung durch ihren Arbeitgeber berichten Mitarbeiter und Führungskräfte bei Netto Marken-Discount. Nach ihren Worten herrscht dort ein brutales Klima der Angst und Unterdrückung. Netto Marken-Discount – nicht zu verwechseln mit der dänisch-deutschen Firma NETTO – ist ein Tochterunternehmen der Edeka-Gruppe, der Marktführerin im deutschen Lebensmittelhandel. Die Expansion werde auf dem Rücken der Beschäftigten betrieben, so der Vorwurf der Gewerkschaft Verdi. (Text & Quelle: ZDF)

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Wir brauchen mehr Arbeitslose!

Die Finanzkrise hat bewiesen worauf es in dieser Gesellschaft wirklich ankommt und wofür sich die Menschen entscheiden wenn sie am Abgrund stehen. Man hat innerhalb kürzester Zeit, egal ob in Amerika oder in Europa, gigantische Summen in die Fortsetzung eines System gesteckt, welches weltweit Milliarden Menschen knechtet, entmündigt und verhungern lässt. Die Menschen haben Angst vor dem eigenen Abstieg, Angst vor der Zukunft, vor Veränderungen und vor Ablehnung, also gehen sie, und zu allererst die Politiker, diesen Weg der Zerstörung. Die Mehrheit weiß um den katastrophalen Zustand unseres Planeten und unserer Gesellschaft, aber was tut sie dagegen? Was tut sie gegen Hunger? Was tut sie gegen Krieg? Was tut sie gegen Aids, Krebs oder Depression? Sie bleibt hinter den Erwartungen und den eigenen Ansprüchen zurück. Aber wenn das System gefährdet ist, woraus Hunger, Krieg und Krankheiten entspringen, wird innerhalb kürzester Zeit alles getan um es aufrechtzuerhalten. Man spendet 2-3 Milliarden für die Armen, aber für die Ursache dieser Armut gibt man hunderte Milliarden und jammert obendrein wie schlecht die Welt doch ist, so als ob es nicht in unserer Macht läge daran etwas zu ändern. Tagtäglich gilt es als das Normalste der Welt, im permanenten Konkurrenzkampf gegen andere Mitmenschen, seine unendlich wertvolle Lebenszeit für die kapitalistische Produktionsweise zu verkaufen. Jeder Arbeitsplatz ist ein Schauplatz für Überlebenskämpfe. Ein Arbeitsplatz gilt als Lottogewinn unter den Lohnabhängigen, obwohl sie in diesem Spiel, mit oder ohne Arbeit, nicht gewinnen können. Jeder ist ersetzbar, jede Nachlässigkeit kann zur Kündigung führen und die Gehälter bleiben stets zu gering. Es scheint uns wichtiger unserer Arbeit nachzugehen, als nach den Quellen dieser Zerstörungen, der Krisen und den Toten zu fragen. Die steigenden Anforderungen, der Leistungs- und Zeitdruck lässt die Menschen einen Lebensstil entwickeln, welcher es für besser hält zu funktionieren anstatt zu reflektieren und zu rebellieren. Der Alltag ist schon genug mit Melancholie, Depression, mit Tragödien und anderen hässlichen und ekelhaften Situationen, Dingen und Personen befüllt, da will man als gequälter Mensch nicht auch noch die geringe Freizeit für tiefere Gedankengänge durch diese widerlichen Realitäten vollziehen. Es käme einer Wiederholung der Qualen gleich, einer Wiederholung, die man auch noch selbst veranstaltet hat. Eine Wiederholung, welche man hätte vermeiden können. Wegsehen, weghören, ausblenden, nicht aussprechen was einen bedrückt und peinigt, dies ist Ausdruck des Gefängniswärters in uns. Das ist die Selbstzensur, dies sind die Wände, Gitter und Stahltüren unseres selbstgeschaffenen Gefängnisses, dessen Schlüssel wir ständig in der Hand halten. Wir haben gelernt uns von der Kindheit an anzupassen, so zu funktionieren wie es unsere Mitmenschen erwarten, wir wurden bestraft wenn wir es nicht genug taten und daraus speist sich auch die Art und Weise wie wir heute denken, handeln, wirtschaften, wählen, lieben und es auch in Zukunft tun werden. Seit unserer Kindheit wird die Unvollkommenheit unseres Lebens angeklagt und beklagt. Immer muss mehr getan werden, muss mit größter Anstrengung die Liebe der Eltern und die Anerkennung der Mitmenschen erkämpft werden. In den Schulen gibt es Lernbedingungen, die die Schüler systematisch scheitern lässt. Es gibt weder genug Zeit für den Lehrstoff, noch gibt es für die Schüler die Möglichkeit selbst zu bestimmen womit sie sich beschäftigen wollen. Ihnen wird jegliche eigene Meinung im vorhinein abgesprochen, ihnen wird vorgekaut was sie zu denken, zu glauben und was sie zu lieben und zu verabscheuen haben. Erste Reflexe und Konditionierungen werden installiert. Autoritäten sind zu beachten, nicht zu hinterfragen oder abzulehnen. Still sein, fleißig mitarbeiten, besser sein als andere, so wird eine erste Version von einer Charaktermaske gebildet, die später in höherem Detail benötigt wird. Noten trennen die Schüler in gut und schlecht, spucken auf ihr Selbstbild und vergewaltigen ihre Seele. All das nur um sie auf ihr Leben als Leistungsträger vorzubereiten, um sie zu einem funktionierenden Fachidiotien mutieren zu lassen, um sie als Konkurrent auf den Markt zu jagen, um den Planeten im Dienste des Kapitals zu verwüsten und auszuschlachten. Die Schüler lernen unter Anweisung der Lehrer und des Lehrplans etwas von gerechten Kriegen, lernen den Kommunismus mit Gulags gleichzusetzen und huldigen die per se gute eigene Nation, Lebensweise, Ernährungsweise, die freiheitlichen Demokratie, die heilige sozialen Marktwirtschaft. Die Schüler werden mit ihrem erfolgreichen oder nicht so erfolgreichen Abschluss, schlicht mit Propaganda im Schädel auf die Realität losgelassen. Wir alle sind seit unserer frühesten Kindheit gequält worden um als Lohnabhängige auf den Arbeitsmärkten, in den Branchen dieser Welt ausgebeutet zu werden. Wir haben gelernt so zu funktionieren wie es dem Kapital gut tut. Egal ob als Staatsdiener, in der Verwaltung, als Soldat, Polizist, oder als Journalist in den Medien oder in der Lebensmittelindustrie oder als Selbstständiger, was zählt sind die Profite, nicht die Werte die von tausenden Generationen mühsam erdacht, erarbeitet und letztlich Stück für Stück mit Blut und Schweiß durchgesetzt wurden. Es erscheint uns normal und richtig, selbst wenn wir dadurch krank werden, massenhaft Betonlandschaften, Blechlawinen, Lebensmittelskandale, Plastik-, Elektronik- und Müllberge produzieren, tonnenweise frischer Lebensmittel wegwerfen, während tausende Menschen tagtäglich verhungern, Lebensmittel immer billiger werden müssen, Millionen Tiere fürs exzessive Fleisch fressen leiden und sterben müssen, Kriege für unsere Sicherheit und Handelswege geführt, tausende Menschen ermordet werden und so weiter. Dies ist der ganz normale Wahnsinn. Es war schon immer so. Also was tun? Die Verantwortung schieben viele Menschen an die Politik ab und daher richten sie auch an jede Anklage und jeden Protest an sie, dabei ist die Bundesregierung, sämtliche Parteien und der Staat eine der Hauptverantwortlichen für diese Katastrophen. Die Parteien, die Regierung und die Staaten tun nur das wozu sie sich wirklich gezwungen sehen und das sind in erster Linie Sachzwänge, die sich permanent aus dem Kapitalismus speisen. Die Politiker haben keinen Überblick darüber wozu der Kapitalismus die Menschen verführt und manipuliert, denn sie werden selbst verführt und manipuliert, sie sind selbst Marionetten des Kapitals, Marionetten einer Ideologie, die sie genauso wie alle anderen seit ihrer Kindheit als die Realität anerkannt haben. Es muss schon ein Glücksfall wie in Fukushima passieren, damit die Regierung das tut worauf Proteste schon seit Jahrzehnten pochen. Es mussten tausende Menschen sterben, damit ein paar billige Lippenbekenntnisse gemacht werden, um bei den Wahlen nicht völlig nackt dazustehen. Die ganze Erbärmlichkeit und der ganze Zynismus unseres politischen und wirtschaftlichen Systems, lässt sich anhand der letzten Jahre wunderbar ablesen. Die erste revolutionäre Tat ist es, die Realität klar und deutlich zu benennen. Es darf kein wegsehen, weghören, ausblenden und bedingungsloses funktionieren als Lohnabhängiger mehr geben, weil sonst alles gefährdet ist, was das Leben überhaupt lebenswert macht. Es wird niemanden geben der uns hierin etwas abnehmen wird. Weder der Staat, die Parteien, die Regierung, die Gewerkschaften und die NGOs können oder wollen die Realität tatsächlich benennen und tiefgreifend verändern. Alle diese Organisationen mögen ursprünglich irgendwelche Rechtfertigungen für ihr Bestehen haben, aber gelöst haben sie weder den Hunger, noch die Lohnabhängigkeit, noch die ganzen anderen Ungerechtigkeiten dieser Welt, weil sie offenkundig die Quelle nicht benennen und wirksam bekämpfen. Der Kapitalismus muss weltweit weg und damit auch die Staaten, denn nur so sind die Probleme der Menschheit tatsächlich zu lösen. Nur wenn nicht mehr gegeneinander sondern miteinander gearbeitet wird. Wenn Kooperationen statt Konkurrenzkampf die Regel sind, können sich andere Strukturen in der Welt entwickeln, die nicht von Angst, Depression, Minderwertigkeitskomplexen dominiert sind. Nur wenn wir uns die Hand reichen, nur gemeinsam können wir diese Herausforderungen angehen. Es kann nicht sein das jeder Mensch darauf hin arbeitet sein eigenes Haus, sein eigenes Auto zu haben, das ist ökologischer Wahnsinn, mal abgesehen davon wieviele tausend Stunden man sich dafür opfern muss. Wohngemeinschaften, Fahrgemeinschaften sind die Zukunft, denn sie machen das Leben leichter, verbrauchen und zerstören weniger. Selbiges gilt für Staaten, wenn sie erst einmal aufgelöst sind, braucht es auch keine Billionen Euro teuren Armeen, Rüstungskonzerne mehr die sich gegenseitig für nichts und wieder nichts bekämpfen. Die Beteiligten können sich sinnvolleren Dingen, wie der Bildung und der Bekämpfung von Armut, der Unterstützung von anderen Menschen zuwenden, anstatt sie mit Waffen und Bomben zu ängstigen, zu quälen und zu töten. Seien wir mutig und nehmen auch in der Politik statt Vormundschaft, Autorität und Vertreterschaft die Dinge selbst in die Hand. Räte bzw. Kommunen können statt der Parteien, Regierungen, die alltäglichen Probleme übernehmen. Wir brauchen keinen bürokratischen Überbau, keine Behörden die uns missachten und mit Vorschriften quälen und bei Missachtung verklagen, obwohl sie eigentlich für uns da sind. Weg mit der Agentur für Arbeit, weg mit den ineffizienten Steuerverfolgungsbehören, die gute Beamten sogar bestrafen anstatt zu belohnen, weg mit den Vermögenden, den Armen, wir wollen die Menschen nur noch nach ihrem Charakter und ihrem Tun für andere Menschen bewerten! Es soll keine Nation, kein großes Ganzes mehr geben welchem gedient werden soll. Wen interessiert Deutschland, wen interessieren Landesgrenzen, wen interessieren wachsende Zahlenkolonnen, wenn man das Leben ohne sie viel besser genießen kann? Was wir brauchen sind mehr Arbeitslose statt weniger Arbeitslose! Wir brauchen die reale Anerkennung aller Menschen als würdevolle, liebenswürdige Kreaturen und nicht leere Versprechen in Gesetzen und Regierungserklärungen! Wir brauchen effizientere Maßnahmen gegen Korruption, Machtmissbrauch, Ausbeutung und Unterdrückung. All das geht nur mit Strukturen die nicht autoritär und hierarchisch funktionieren, die jenseits von Profitmaximierung und Konkurrenzkampf stehen. Die Obrigkeitsgläubigkeit, die duckmäuserische Art vor der Politik, den Konzernen, der Justiz muss aufhören. Denn sie helfen uns nicht ein würdevolles Leben zu führen welches tatsächlich alle Bedingungen und Möglichkeiten hat um sich frei zu entfalten. Und diese Entfaltung soll nicht nur für Amerikaner, Europäer gelten, denn manche werden einwenden, sie könnten doch bereits alles tun was sie wollten, diese Entfaltung soll für alle Menschen gelten! Also auch für jene die tagtäglich Hungern müssen, die auf Müllbergen ihr Dasein fristen müssen und so weiter. Unser scheinbarer Reichtum speist sich aus deren Not und aus der Not der Arbeitslosen, der Niedriglohnjobber, der Verschuldung von Millionen Menschen. Es kann nicht in unserem Interesse sein, ein Haus und ein Auto auf Leichenbergen von Hungertoten und anderen Verlierern dieser Gesellschaft zu haben. Wir sind nicht frei wenn wir für Geld arbeiten, denn wir arbeiten für eine Systematik die uns die Lebensgrundlagen entzieht!

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