Monatsarchiv: März 2010

Tretmühlen der Gesellschaft zertreten Lebensfreude

Es ist so eklig und anstrengend. Da schuftet man Tag für Tag über Monate, Jahre und Jahrzehnte, aber man kann sich letztlich niemals aus der Schufterei befreien. Man bleibt auf dem immerselben Aufwandsniveau, nur ganz wenige Menschen können sich frei kaufen. In dieser Gesellschaft kann man sich nicht anders als durch Betrug, Skrupellosigkeit, angeborenes Talent, Glück oder Erbschaft frei in dieser Gesellschaft bewegen bzw. befreien. Dieser Zustand existiert seit enorm langer Zeit, ihr könnt selbst überlegen wie lange es schon Reich und Arm gibt, wie lange es schon Ungerechtigkeit bei der Verteilung der Lasten und Früchte der Menschheit gibt. Vermutlich gabe es nie eine Zeit, in der es gerecht zu ging. Erschreckend dabei ist vorallem die Perspektive vieler Menschen, sie sehen, offenbar aufgrund der langen Tradition dieser Zustände, keinen Anlass etwas dagegen zu unternehmen. Zumindest sehe ich nirgends eine kritische Masse, vielleicht aber unterstelle ich den Menschen aber auch nur blinde Herdentiere zu sein, vielleicht gibt es verdammt viele Menschen die immer mehr die Schnauze voll haben. Ich weiß nicht.

Ich hab den Kontakt völlig verloren zu meinen Mitmenschen. Ich kann nicht behaupten sonderlich viele Menschen zu kennen. Aufgrund der Arbeiterei wollte ich mich in meiner Freizeit eigentlich nur ausruhen und wenn ich das nicht getan habe, dann habe ich mich gefragt warum mein Leben so geworden ist und warum es wie vorgezeichnet, egal in welche Bereiche der Gesellschaft ich gehe, so weiter verläuft. Immer gibt es dieselben hirnrissigen Probleme, es gibt zu wenig gut-bezahlte Arbeit, immer gibt es Überstunden, die Arbeit selbst ist oft nach kurzer Zeit öde und gleichzeitig anstrengend. Mittlerweile konnte ich erkennen, dass diese Schwierigkeiten in meinem Leben, die Entwurzelung die ich in mir empfinde, ein gesellschaftliches Problem ist, denn ich bin nicht allein mit diesem Leiden, mit diesem Gefühl von Isolation, Zwang und Machtlosigkeit. Ich frage mich wo hier die Ursachen liegen. Mehrmals habe ich versucht auszubrechen, ich zog kreuz und quer durchs Land, habe beim Staat gearbeitet, ganz normal in der Wirtschaft, in verschiedenen Branchen, Abteilungen gearbeitet. Nichts hat mir irgendwie ein deutlich glücklicheres Leben beschert. Den einzigen Lichtblick fand ich ausgerechnet bei Hausbesetzern in Berlin, die ohne Arbeitszwang ihr Leben gestalteten. Dort fehlte es aber an Bewusstsein, Respekt, Liebe und natürlich einer klaren Zielsetzung gegenüber der Maschinerie der sie zu entfliehen suchten.

Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Die Manipulation einflussreicher Menschen in der Politik, Wirtschaft und den Medien ist absoluter Fakt. Es wird gespalten, abgelenkt, missbraucht, manipuliert um Macht zu erhalten, fortzusetzen. Ich glaube nicht mehr an unsere Demokratie, ich glaube auch nicht das unsere Wirtschaft alle Menschen glücklich machen kann, genauso wenig vertraue ich meiner Bank bzw. irgendeiner Bank. Ich habe unheimlich dazu gelernt, aber andererseits hat mich das noch viel stärker Misstrauen gegenüber meinen Mitmenschen gelehrt. Wem kann man denn noch trauen? Wer kann noch von lebenslanger Freundschaft berichten? Wen erfüllt noch die Arbeit für die er täglich bezahlt wird? Wo liegt denn das Glück dieser achso freien Gesellschaft? Die Welt ist nur für ganz wenige Menschen voller Freiheiten und Möglichkeiten, weil wir alle an ein Geldsystem glauben, welches aus dem Nichts Geld erschaffen kann, mit einer Mindessicherung von gerade einmal 2 Prozent, weil wir alle an ein wirtschaftliches System glauben, welches nur die belohnt die am meisten an sich selbst denken, weil wir alle krampfhaft versuchen das Glück durch oberflächliche Güter zu erarbeiten.

Das Paradies für alle Menschen wird solange verschlossen bleiben, ehe wir nicht an uns selbst arbeiten und das fängt damit an genau zu beobachten was eigentlich los ist in der Welt bzw. unserem näheren Umfeld. Das hohe Desinteresse an Politik, Wirtschaft und der Gesellschaft insgesamt ist gefährlich. Die hohe Beschäftigung der Massen mithilfe von schlecht bezahlter stumpfer Arbeit, ebenso. Die Verführung der Massen zu Völlerei, Saufen und gedankenlosen Konsum allgemein, genauso. 24 Stunden, jeden Tag, reproduzieren sich ganz gefährliche Vorstellungen. Leistung, Wettbewerb, Kampf, Macht, all das sind nur Spiegel fürs Ego, all das brauchen wir nicht um glücklich zu sein. Wir müssen die Herausforderung annehmen und jenseits der gedanklichen Grenzen leben. Es ist nicht hinnehmbar, einfach nur das zutun was man immer getan hat, oder erschöpft einfach nur zu befolgen, was andere befehlen oder entscheiden. Wir sind verantwortlich, jeder einzelne Mensch von uns, egal ob Manager, Putze oder Hartz 4 Empfänger. Diese Kategorien sind wertlos, wir sind in erster Linie Menschen und sollten uns zu allererst an der durchsetzung der Grund- und Menschenrechte weltweit orientieren.

Weder unsere Politik noch unsere wirtschaftlichen Systeme waren bisher dazu in der Lage. In den letzten Jahrzehnten haben sie sogar enorm viele Rückschritte gemacht, aus machtpolitischen Gründen bzw. allgemein aus egoistischen Gründen. Mich schmerzt es zutiefst, das ich nicht mehr dagegen tun kann, weil ich mich selbst noch nicht dem vollständigen aussteigen, aus allen Tretmühlen der Maschinerie gewachsen sehe. Ich habe, wie auch ihr, nur meine gedanklichen Ketten zu verlieren, die mich seit meiner Geburt daran hindern frei zu sein.

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Eingeordnet unter Emotionales

Ausbeutung & Unterdrückung ist nur durch Deine Bewusstlosigkeit möglich

Es herrscht immer noch Krieg zwischen den Menschen, egal ob als Nationen, Konzerne, Klassen, Gruppen zusammenfasst oder als Individuen innerhalb dieser Gruppierungen. Alle haben sich gewissen Plänen verschrieben. Es geht ihnen um Erfolg, Anerkennung und Fortschritt. Doch egal was erreicht wird oder nicht erreicht wird, generell sind die Menschen damit unzufrieden. Also folgen sie immer weiter Plänen die sie sich mit ihrem Verstand bzw. ihrem Ego erdacht haben oder die sie von jemand anderen eingeredet bekommen haben.

In der Schule wird damit angefangen den Menschen zu erzählen wie das Leben zu laufen hat. Es gibt keine Alternative und man darf als Schüler auch nicht einfach weggehen. Man muss zuhören, man muss mitmachen, man muss den Prinzipien und Vorstellungen der Lehrer, des Lehrplanes, der Eltern, der herrschenden Meinung gehorchen und sich dieser unterwerfen. Denn tut man dies nicht, wird man entsprechend bestraft, je besser man folgt, je mehr man aktuell geltende Ansichten des Zeitgeistes verinnerlicht und fehlerfrei widergibt, desto mehr Erfolg in Form von Noten, sozialen Aufstieg gibt es dann auch.

Diese Form des Forderns, Belohnens und Strafen, ist quasi überall Realität. Egal ob als Hartz IV Empfänger, Manager oder US-Präsident, Du hast Regeln zu folgen, Regeln denen wir uns unterworfen fühlen, Regeln die wir nicht selbst beeinflussen können. So hat man uns das immer eingeredet und entsprechend funktioniert die Welt. Tagtäglich herrscht Krieg zwischen den Menschen, sie kämpfen in Konzernen um Profite, um ihre Arbeitsplätze, um ihren Lebensstandard und am Ende des Tages gibt es immer einen Gewinner und einen Verlierer. Meistens sind es die Menschen die in den letzten Jahrhunderten generell die Verlierer waren. Die Menschen in der Dritten Welt haben schlechte Karten, weil bei ihnen Kapitalismus nie Sinn gemacht hat und sie ihn auch niemals praktiziert haben.

Man sagt die Afrikaner sind faul und selbst schuld an ihrem Leid, sie könnten sich ja etwas aufbauen und so weiter. Aber wären sie dann glücklicher? Sind wir denn glücklicher mit unserer „Zivilisation“? Was haben wir denn schon? Atomkraft, Waffen, Tiefkühlpizza, DSDS, Parteien die niemals das tun was ihre Wähler wollen, immer mehr Niedriglohnjobs, ich weiß nicht ob das alles Ausdruck von Fortschritt sein soll. Es gab wohl nie geistigen Fortschritt, nie Weisheit in der Schule, Politik oder Wirtschaft. Ich habe schon den Eindruck, dass man Konsumzombies braucht um Arbeitsplätze zu sichern, die Bevölkerung leichter kontrollieren zu können, damit der Status Quo weiterhin so bleiben kann wie er seit Jahrzehnten ist.

Während Milliarden Menschen verlieren, sich mit weniger bis gar nichts zufrieden geben müssen, bzw. es in vielen Fällen einfach zu lassen, weil sie sich nicht für die Probleme ihres Lebens interessieren und sich lieber mit Konsum und Vergnügen ablenken lassen, gibt es die berühmten „Oberen“ 10 000 die die Politik, Wirtschaft, Medien, Bildung etc. dominieren und maßgeblich beeinflussen. Soll das Demokratie sein? Soll das zum Glück aller beitragen? Wird das die Konflikte und die Kriege zwischen den Menschen, Nationen und Konzernen lösen? Bestimmt nicht und das ist sicher auch nicht das Ziel der Herrschenden. Teile und herrsche ist deren Motto.

Und solange die Menschen nicht ihre Bedürfnisse, ihr Verhalten hinterfragen, solange sie nicht hinterfragen warum sie soviel arbeiten müssen und immer weniger verdienen, während sie gleichzeitig immer mehr bezahlen müssen, wird sich alles nur noch mehr verschlimmern. Die Leute müssen an die Quelle der Probleme herantreten. Es ist der Verstand welcher nach Konflikten giert, welcher nach Erfolg und Anerkennung giert. Die meisten leben von uns in der Vergangenheit oder Zukunft, obwohl nur ein Moment zählt; nämlich die Gegenwart, das hier und jetzt. Wir könnten von einem Tag auf den anderen alle Probleme lösen, wäre das der Mehrheit der Menschheit bewusst. Wir könnten die Militärs auflösen, die Vermögen der Reichen nutzen, um den Hungernden Nahrung zu schenken, den Kranken Medizin zu schenken usw.

Diese Möglichkeiten werden natürlich in den Massenmedien, in der Schule usw. nicht angesprochen, denn das würde den Status Quo gefährden.

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Eingeordnet unter Gesellschaft

Wieviel ist unser Leben wert?

Die meisten Menschen leben in einer Zelle, in einer Arbeitszelle dieser Gesellschaft. Fast jeder Tag wird der Arbeit geopfert, es wird dem Eigentümer gedient, der der eigentliche Herrscher des Arbeiters ist. Die Wirtschaft ist völlig undemokratisch und fern jeglicher Rechtssprechung. Aus Profitgründen wird die Arbeit unter immer weniger Menschen aufgeteilt, ganz besonders in den regelmäßig bzw. zyklisch auftretenden Krisen, wie aktuell. Immer mehr Menschen suchen also Jobs, damit sie ihre Rechnungen bezahlen können, aber die Jobs bekommen nur jene mit dem besten Lebenslauf, der besten Qualifikation, Flexibilität, dem besten Alter und so weiter. Gleichheit, ein Recht auf ein schönes Leben, für jeden Menschen, gibt es nicht.

Es gibt kaum noch Menschen die sich zwischen vielen Jobs entscheiden können, die ihnen gefallen, in denen sie sich entwickeln können, gleichzeitig gibt es immer mehr Jobs die schlecht bezahlt sind, ohne Leistungen für die Rente oder Versicherung. Unser Bildungssystem, welches in 3 Schichten eingeteilt ist, verschärft diese Zustände, auch wenn von unterschiedlichen Graden von „Begabungen“ gesprochen wird. Es ist allgemein bekannt: Schüler aus der Hauptschule werden sich immer im Dienst des Kapitals befinden, also ihr leben lang ihre Arbeitskraft für billige bzw. primitive Prozesse verkaufen müssen. Es gibt keinen Weg aus dieser Sklaverei für sie, denn sie werden niemals genug Kapital anhäufen können um aus diesem Kreislauf zu entkommen.

Es ist politisch so gewollt, dass eine gewisse Bevölkerungsgruppe generell arm & uninformiert bleibt, denn nur so bleiben sie kontrollierbar, so kann man sie für monotone, schlecht bezahlte Arbeit verheizen. Außerdem sind sie die idealen Konsumenten, da sie tendenziell am liebsten aus ihrem Leben fliehen möchten, sich von ihrer schlechten Lebensqualität ablenken wollen. Das funktioniert nicht immer, es kommt zu Drogenkonsum, Gewalt, psychischen, physischen Erkrankungen, Massenhysterie bzgl. Fußball, Sport allgemein. Die Ursachen dieser Probleme werden generell immer dort gesucht, wo sie definitiv nicht liegen. Siehe sämtliche Amokläufer der vergangenen Jahre, siehe die 1 Millionen Suizide jedes Jahr.

Politik wird als zu komplex befunden, nachdem die Massenmedien Jahrzehnte lang genau das, mit ihrer Verblendungstaktik, Desinformationsstragie, impliziert haben. Keiner kann die Politik verstehen, nicht einmal die Kanzlerin, so will man uns erzählen, während im Hintergrund die Fäden gezogen werden, für die nächsten Jahrzehnte der Verblendung, Unterdrückung und Ausbeutung. Die Wahlen sollen dem Großteil der Bevölkerung vormachen; ihr habt die Kontrolle! Doch in Wahrheit haben jene die Kontrolle, die am meisten Kapital und Einfluss in der Wirtschaft haben. Die Parteien dienen alle dem Kapital, das lässt sich auch an der Schuldenuhr ablesen, die Summe ist nur weitaus größer und wir, die Bevölkerung, schuldet diese Summe privaten Bankiers. Trotz wachsender Verzinsung, Zerstörung von Arbeitsleistung, fragt keiner ob das so sein muss.

Seit Jahrzehnten trifft die Politik Entscheidungen zugunsten der Wirtschaft, Überwachung, Rüstung, sie spricht von Terrorismus, notwendiger Verschärfung der Kontrolle bei Sozialempfängern, auf der anderen Seite haben wir tausende wohlhabende Steuersünder, immer mehr tote Bundeswehrsoldaten in Afghanistan, immer mehr Arbeitslose, staatlich finanzierte Arbeitsplätze. Grundrechte werden aufgeweicht, weil die Zeiten ja so unfassbar hart sind, als ob früher alles besser war. Die Maschinerie der Desinformation ist gigantisch, mindestens so gigantisch wie die Maschinerie der Arbeit worin wir alle verheizt werden.

Was ist unsere tägliche Arbeit noch wert? Sie wird doch permanent unter wert verkauft und als Dankbarkeit hierfür ist man jederzeit ersetzbar, jederzeit kann man in den sozialen Abgrund gestoßen werden, an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden, wenn man nicht den Vorstellungen des Marktes oder der leitenden Angestellten, bzw. der Kapitaleigner entspricht. Wo ist hier die Demokratie? Wo ist hier die Brüderlichkeit? Es gibt immer mehr Menschen die auf die Tafeln angewiesen sind, es gibt immer noch Tausende die verhungern und vermutlich Milliarden die sich mit der Situation einfach abgefunden haben, sich zufrieden geben mit ihrer minimalen Packung Freiheit bzw. sich desillusioniert mit Konsum und anderen oberflächlichen Kram von ihrem Leben ablenken.

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Eingeordnet unter Gesellschaft

Mangelnde Kommunikation

Wo wird denn in dieser Gesellschaft noch in Gruppen über die großen Probleme der Gesellschaft diskutiert? Wo werden Lösungen erarbeitet und wo wird versucht sie in der Realität auszuprobieren? In der Arbeit wird es wohl kaum solche Debatten geben, dort orientieren sich die Angestellten und leitenden Angestellten nur am betriebsinternen Alltag und wickeln Kundenaufträge und etwaige Probleme ab. Darüber hinaus gibt es unter den Kollegen kaum Gespräche über die Fehler bzw. Denkfehler dieser Gesellschaft. Es wird gequatscht über Fußball, Frauen, Saufen, Firmen, Branchen, sicher auch mal über die Politik, aber aufgrund der hohen Komplexität bleibt es immer bei oberflächlichen Sprüchen und Phrasen.

Die Parteien in unserem Land sind vielleicht die einzigen Gruppen die tatsächlich quasi täglich etwas grundsätzliches  verändern (wollen), aber in den meisten Fällen leider nicht zum Positiven für alle Menschen, sondern nur für eine begrenzte Anzahl von Menschen, für eine bestimmte Klientel oder Wählergruppe. Die Wahlen sind längst zu einer Art monströse PR-Show abgestürzt, es geht nur noch darum die Wähler zu verführen, ihnen alles zu erzählen damit sie wählen, was gewählt werden soll. Es geht nicht mehr um Ideale, Prinzipien, Moral, Ehtik, was zählt ist die Erhaltung der Macht, die Anhäufung von Kapital, die Unterdrückung der kritischen Meinung. Hier kann sich kein Bewusstsein bilden, welches über dieses Konkurrenzdenken hinaus geht.

Die Menschen kämpfen gegeneinander, egal ob in Politik oder Wirtschaft. Es ist irrational sich für andere Menschen einzusetzen, denn es lohnt sich finanziell nicht, man hat quasi „nichts“ davon und immer mehr Menschen lassen es daher, sich für grundlegende Probleme der Menschheit zu interessieren, geschweige denn Lösungen zu erarbeiten. Lieber beschäftigt sich die Masse mit Dingen die nicht so kompliziert sind und nicht so schwer fallen. Es wird versucht das Leben zu genießen, während täglich Tausende verhungern, Tausende an heilbaren Krankheiten verenden, Millionen mit ein paar Cent pro Tag auskommen müssen. Obwohl wir eigentlich wissen müssten, als privilegierte Menschen der westlichen Hemisphäre, wir können nicht glücklich sein solange soviele bzw. nur irgendein Mensch derartiges Leid ertragen muss.

Es steckt in unserem Bewusstsein, und wenn wir weiter versuchen zu verdrängen, wird uns das weiterhin unglücklich machen. Wenn wir nicht lernen hinzusehen und schon gar nicht darüber kommunizieren wollen, wenn wir keine Plattformen schaffen, wo das alles endlich stattfinden wird, wie soll es dann Lösungen geben die ins Paradies führen?

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Eingeordnet unter Gesellschaft