Nebelwanderung

Ich fühle mich hin und her gestossen von den Mechanismen der Gesellschaft. Aufgrund der sogenannten Finanzkrise wurde ich Weihnachten aus der Firma geworfen, von der ich bisher im Tagebuch sprach. Es ist viel passiert, ich habe einige Dinge gelernt und dann war alles sehr schnell vorbei. Innerhalb von 7 Tagen war alles vorbei und seitdem stehe ich wieder auf der Strasse und darf mich um Arbeitslosengeld, neuen Job und Bewerbungen kümmern.

Viel ungeliebte Bürokratie muss ich mir also antun, ich komme mir vor wie ein Schmarotzer. Egal ob ich beim Amt sitze, oder in einem Bewerbungsgespräch. Grundsätzlich habe ich das Gefühl zu betteln. Ich bettle um Geld, ich bettle um Chancen. Denn ich fühle mich in der schwächeren Position und möchte eigentlich auch gar keine Hilfe, denn ich habe meist doch alles alleine auf die Reihe bekommen. Die Regeln der Gesellschaft sind größer als ich und solange ich nach deren Pfeife tanze, muss ich mich natürlich entsprechend verhalten.

Glücklich macht es mich nicht. Ich weiß das es mich auch nie glücklich machen wird. Irgendwie gibt es nur die eine Lösung und zwar aus diesem konfliktreichen System zu fliehen. Dies ist aber leider eine Entscheidung für das Leben und momentan kann ich sie einfach nicht treffen. Zuvieles liegt noch im unerschlossenem Nichts.

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Eingeordnet unter Arbeitertagebuch

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