Stampfender Verstand kotet Leben voll

Das Wort ist Zerstörung geworden. Sprachen sind zerstörende Irrtümer die die Freiheit immer fester und kompakter einwickeln. Das Leben im Würgegriff des Verstandes.

Lautlos tippt mit leisen Schritten das Gedankenmonster auf kühlen weiten Gängen umher und kotzt immerzu neue Phrasen aus sich heraus, die brüllend, keuchend, rotzend Aufmerksamkeit, Licht und Nahrung verlangen. Man stirbt einmal mehr mit jedem Monstrum, der Raum wird enger, geringer und erdrückender. Das Selbst scheint sich in der Masse der haarigen, schwarzen Suppe voll Wörter und Satzschlangen aufzulösen. Irrer Juckreiz schneidet sich durch die Hülle, das Gefühl von Wahnsinn kommt mit jedem Herzschlag um Herzschlag näher und stößt dichter und dichter an den Tod. Die Drehungen beginnen zu schleudern, das Drama wird zu einem kreischenden Meer aus abertausenden von Stimmen und das Nichts wird zum blinden Schleier der vortäuscht es gäbe Grenzen.

Die Illusion von Sinn in Sinnlosigkeit schlägt sich in die Wahrnehmung des seelenlosen Zufallskopf.

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Eingeordnet unter Emotionales

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