Monatsarchiv: Januar 2008

Ein paar Sätze..

Ich will sagen ich war eine zeitlang ein zuverlässiger, gewissenhafter und engagierter Mitarbeiter. In den letzten Jahren habe ich immer gute Wertungen meiner Leistungen erhalten. Doch nun, da ich seit Monaten arbeitslos bin, konnte ich eine andere Welt abseits des leistungsorientierten Marktes von Karriere und Verantwortung entdecken.

Ich bin wirklich glücklich damit, nicht zu arbeiten. Ich habe praktisch keine Probleme mehr. Keine Konflikte, Kein Stress, Kein Ärger und keine Unruhe. Einfach nur atmen, essen und schlafen. Klar, ich setze mich nebenbei mit den Dingen auseinander die mir gefallen und mich erfüllen. Das ist aber alles nicht teuer. Es ist wirklich erstaunlich schön, wenn man bedenkt wie Arbeitslosigkeit normalerweise immer verteufelt wird.

Nun, ich bin noch relativ jung und gerate immer wieder unter starkem Druck der Eltern. Sie wünschen sich einen Jungen der Karriere macht, der in Sicherheit sich selbst und vielleicht bald eine Familie nährt und großzieht. Das ist aber nicht mein Weg. Meine Eltern glauben nur mit Beruf ist das Leben lebenswert. Und es erscheint ihnen unvorstellbar, das ihr Kind keinerlei Wünsche in diese Richtung hegt.

Ich will keine tollen Klamotten, kein Auto, kein Haus, keine Frau, keine Familie und kein Geld. Damit bin ich absolut nutzlos für diese Gesellschaft. Ich bin einfach zufrieden mit dem was ich habe. Mein Leben und meine Gesundheit reicht mir vollends und ich bin sehr glücklich.

Aber die Gesellschaft möchte das ich arbeite. Sie wird mich zwingen eine Wohnung zu suchen, da meine Eltern mich nicht mehr ertragen können. Sie wird mich zwingen sie mit Arbeit zu finanzieren und mich in einen alten Rhytmus stossen der von Ausbeutung und moderner Sklaverei zeugt.

Viel lieber würde ich es beim jetzigen Rhtymus meines Lebens belassen. Ich liebe die Ruhe und Friedlichkeit…

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