Monatsarchiv: September 2007

Nachschrei und totale Nachgier

Derzeit flammt und würgt es in mir sehr wegen der Weiber umher.
Sie verzerren die Luft um ihren Leib.
Die Luft scheint schwer und qualvoll knapp
über den Boden zu kratzen.

Das Licht um sie herum ist statt neutral;
viel eher verfärbt mit blau und rot.
Ich sehe sie durch diese Wand von Aura hindurch,
wie ein Gläubiger seinen Gott (ansieht).
Ich starre, und lecke ihre Haut.

Und diese Ästhetik.
Höchste Vollendung in meinen Augen.
An weiblichen Körpern
kann man sich mit Vorliebe
den Schädel aufschlagen.

Mit voller Hingabe,
und brennender Leidenschaft
sich ausbluten lassen.

Der Verstand geht zu Boden,
wie die Luft,
um diese eine Frau.

Diese Frau, was macht sie nur aus?
Brüste, Hüfte, Bauch,
Augen, Haare, Schulter, Kinn,
Klitoris, Haut, Beine,
Klang der Schritte,
woher nehme ich den Sinn meiner Ergebenheit?

Ist es nicht unglaublich naiv?
Zweifel, scheint eher betäubt als aktiv.
Die Instinkte müßen es sein!

Sie ist so schön!
Aber wo bleibt da die
Sinnlichkeit, wenn man
einen Gott bespritzt?

Welcher Narr lässt solchen Irrsinn zu?
Wer hat einen solch introvertierten Humor?
Wer hat die Kontrolle?

Dieses Geschlecht scheint mir je nach Individuum
bzw. Ausführung mehr oder weniger
unerreichbar und eigenwillig,
ohne es selbst zu wissen.

Jedes Detail zählt,
– jedes Detail sollte unkommentiert bleiben.
Die Frau weiß nicht warum sie so ist,
wie sie ist.
Genauso wie, wenn
man so will, das „Gegenstück“.

Überhaupt weiß der Mensch nicht warum er ist.-
Das Geschaffene hat subjektiv dennoch für mich extrem hohen Wert.

Was zählt dieser Wert im Endeffekt?
Dieser hohe Wert steht letztlich doch nur so sehr im Vordergrund, weil
so einer wie ich, seine Art instinktiv erhalten muß (=Ficken).
Die Schönheit, und Unantastbarkeit der Frau ist zwar
vergleichbar mit einer schönen Sardinienbüchse (=Auto),
ist aber vom Status her weitaus (extrem)
höher anzusetzen.

So schön, dieses Lächeln. So umarmend der Hintern. Dieses Geschlecht,
wohl ein kleines Paradies. Diese Subjektivität sollte man genießen.
Aber vorsicht, niemals den Verstand verlieren.

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Himmelsblaues Blau

Äste trennen mich von orangen, roten und blauen Himmeln.
Ich reisse mich aus einer Schlucht von Sternen, und gewinne an Zerfall.
Liebeszündende Blitze der Verzerrung,
im Antlitz der Morgenröte,
abscheuliche Absudität im Geiste des
Analfetischistischen Weibchen,
wimmernd alltäglicher Alptraum,
Verführung durch wilde, blinde Schlitzerfarben!
Geringe Wälder befeuchten die Lippen ihres Hintern,
weil sie die Wellen der Reiteridylle vermissen.
Und sie schmerzen einander Kriege zu,
billigen ihnen Diebe zu,
bis ihr Schwert zerteilt wird!

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Lieblos und klanglos

Verschwommene Zeit,
verliebte Kohlen.

Katzwut,
fühlt sie Dreck!?

Wahlfahrtort Mittelpunkt,
gering verspinntes Sonnenlicht.

Links kramt es,
halb niemals!

Für das,
kann er nichts!

Lieblos zerkratzt,
verschmiert in;
der Leere &
Lehre!

Fantastisch,
fanatisch,
faschistoid,
analkrawall,
enormer Hall!

Vater Amok,
Du singst mich tot!

Erklimme,
das Baumloch,
verbrenn darin!

Warrim, daariin,
kaariim, ooriim,
kriiiegim, aasszrimm,
ess issszt im !!!!!!!

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Orientierungslos

Völlig traumatisiert arbeiten solche wie Ich im Lauf der Zeit ihrem
Verderben entgegen. Sie wirken überfordert und teilnahmslos. Mit einer
ungenauen Kunst stolpert man durch starre Heere von Steinstatuen und
schlägt sich dabei Wunden an allen möglichen Stellen auf. Dabei entwickeln sich
Neigungen und Visionen. Irgendwann erhält man die Gunst und versteht
Teile seines unausweichlichen Verderbens. Leblos treibe ich im Strom der
Menschheit und ich vergesse wofür.

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Alsbald Asphalt

Kampfeslustig, und Trübsel blasend vernichtend übel weinend,
habe ich verzweifelt geglaubt die Menschheit hätt mich ausgeraubt.

Vermutlich denunziert,
wurd ich inhaliert,
von Zeitgeist und dem Ehrgeiz
diverser Lehrer und Sklaventreiber!

Waff!
Irrsinnigerweise taumle ich als Reisender in die Gezeiten,
verreibe meine Sinne im Fleisch der Weiber,
willig verstoße ich meinen Genius,
verliere und verliere,
Sinnlichkeit!

Pur pur blutet ein Aal aus meinen Adern,
singt mir Lieder von Traumatas,
und will mir die Ohren auslecken,
mit eisener Besurrenheit.
Glänzender Gleitschwanz
hab‘ doch Gnade mit mir!

Stahlkugeln von 40 Gramm wiegen sich in meinen Augen,
drängen nach Außen, wollen nicht gebären sondern geboren w(ä)erden!
Sie beißen meine Nase, meine Stirn, mein Gehirn,
ich bin blind vor Wut und schreie mir die Fingernägel vom Leib!

Ein Säurebad erfüllt meine Sinne mit Klängen.
Ein Wellenhafter Stich in den Bauchnabel ringt mir die Luft ab,
eine Zeit stopft mir Socken in den Anus!
Kläglich winde ich mich um Freundlichkeit,
vermisse meine Ehrlichkeit,
verbinde mich mit Verdorbenheit,
künde von Besserung
und zerbeisse mein Geschlechtsorgan!

Die Entwickelung entwickelt sich der Entwicklung wegen.
Ich entwickle mich der Entwicklung wegen,
ich entwickle meine Entwicklung die sich selbst erst entwickelt, um die
Entwicklung zu entwickeln, entwickelt sich die Entwickelung, während
sie
sich entwickelt!
Die Menschheit entwickelt die Entwicklung, um sich selbst zu
entwickeln,
während sie sich entwickelt, um dabei entwickelt zu werden!
Entwicklung wickelt die Entwicklung während sie die Entwicklung
entwickelt,
weil die Entwicklung eine entwickelte Wicklung ist!
Verdammte Verwicklung; ich entwickle eine Entwicklung obwohl sie zu
sehr
verwickelt ist um entwickelt zu werden!
Warum entwickelt sich die Entwicklung obwohl sie zu verwickelt für eine
entwickelnde Entwicklung ist?!

Kleine Affen zapeln und hampeln in meinem M-AU-l,
ziehn mir einen Zahn nach dem anderen AU-s!!
Flammen sprühen aus meiner Zunge,
verwirrte Augen blicken aus meinem Rachen,
das Blut wirbelt im Wind wie Sperma im Sand,
ich widere mich an, ich klumpe zu Brei,
niemals gewillt vermutlich zu tanzen!

Tränendrüse, TRääänendrüse,
TRääänendrüüse,
drücken Sie auf die Tränendrüüse!
Ouaah, tanz, tanz, tanz dem Tod was vor!

Die Haare, das Fleisch, die Knochen umarmen meine Seele
und sie fühlt sich ganz unbeliebt, ganz unangenehm:
und sie will kotzen
und ist gleichzusetzen mit einem Penis im Kondom: Liegt im eigenen
Erbrochenen,
droht zu ersticken, ist einsam und stinkt nur so vor Krankheiten,
Geschlechterneid und Zwiespalt!
Diese drückende Wärme purzelt auf die Seele wie Kot in die
Keramiktasse..

Er läuft an mir herunter und vorbei,
erzeugt dumpfe Schritte sowie Töne,
aufdringlich erklärt er mir so den Krieg,
würgt mich hinterrücks mit seinen Haaren,
zieht mir die Haut mit seinen Blicken ab,
lacht hämisch über meine Situation,
verbrennt meine Organe mit Wasser,
verklagt eine Welt ohne Zeit,
ich träume,
ich alp-träume,
ich bin ein Dieb,
ich fühle mich (fr. dialekt >>) schuld-i-(e)-g!

Die Wahrnehmung scheint nur ein Spiegel, ein Schatten von Wahrheit.
Ich irre und verwirre, entwickle ein Kontextverständnis für mein Leben
und
das Leben derer die um mich herumstolpern, die mich anreihern und mich
begrabschen, belästigen, belächeln und bejubeln oder verlassen und
täuschen
und..
So fern, ist ihre Nähe, so fremd ihre Verwandschaft, so unbeliebt ihre
Liebe, so naiv ihr Ideal.
Ich muß verlieren, ich muß meinen Gewinn verlieren indem ich gewinne!

Meine Stimme scheint aus Milliarden von Leviathanen zu bestehen,
sie schneidet sich durch die Luft, pisst und scheißt alles von sich
los,
ihr Klang versprüht in den Hirnen meiner Spiegel Todesfälle.
Kein Gott wird hier helfen, aller Glauben, alle Wahrnehmung ist
hoffnungslos
verloren,
man missversteht jeden Laut meiner Stimme,
man verkennt den Sinn,
man belustigt sich,
und vergiss es.

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Frauleidung

Frustriert ist der Mann bei mir, – weil so manch Weiberfleisch verhüllt
ist!

Oh, wie gern würd ich ihre Säfte saugen, ihre Brüste rauben.
Was will ich nur fühlen;
diese Haut, diese Wärme, diese Ströme von Schweiß?
Sie raubt mir die Gedanken, ohne es zu wissen;
sie zersägt meine Balance, ohne Ahnung;
sie schreit mir das Gehirn aus dem Leib; ohne mich eines Blickes zu
würdigen!
Verdammte Vagina, Du gehörst Wund gerieben,
gehörst verschwitzt bis Du verflüssigst,
mußt bluten und weinen vor Orgasmen!
Verdammte Organe,
verdammte Geschlechter!
Sie ist so schön,
ich ertrag sie kaum in dieser Kleidung!
Ihr Rücken, Ihre Hände.. alles eine totale Melodie
aus harter Perfektion und weicher Konstruktion!
Ich bin so betrunken von Ihr, ich könnte sie nicht einmal begrabschen!
Meine Beine sind völliger Gummi,
meine Augen nur noch Mechanisch,
der Verstand ein einziger Penis,
warum muß ich so leben?
Überall gibt es solche wie sie,
und ich kotze mich voll,
der Ekel befällt mich jedes Mal,
wie können diese Wesen nur Leben ertragen?
Wie können sie so sein,
bei all der Hässlichkeit?
Bei all den Schwänzen, die sie bespritzen,
begaffen, besudeln, durchstechen und verkleiden?
Ich will sie befreien von diesen weltlichen, menschlich tierischen
Elementen.
Sie sind mir so viel Wert, obwohl ich sie nicht kenne!
Es macht mich krank sie nicht bis ins letzte Detail zu kennen!
Wieso kapieren sie mich nicht?
Ihre Flammen brechen mein Eis immerzu!

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Sangeis

Ich schwitze jedesmal vor Angst,
wenn mir der Gedanke kommt,
keine Gedanken mehr zu haben.

Ich stolpere körperlich jedesmal,
wenn mir der Gedanke kommt,
einmal vor Gedanken Angst zu schwitzen.

Der Gedanke ohne Munition
durch Gänge zu stolpern,
bereitet mir jedesmal Ängste aus Schweiß.

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Gewöhnlichkeit des Autors

So, was will dieser lausige Text, für welchen Zeit verschwendet wurde und immer noch wird? Ba-ha! Wer erlaubt sich so zu beginnen, sollte nicht höchst eloquent und schleichend der Leser mit Honig beschmiert werden!? Sollte ich denn nicht lieber, als plötzlich selbsternannter Autor irgendeiner Schrift, in irgendeiner Rubrik, auf irgendeinem Medium, nicht tatsächlich gelungener inzenzieren und vorallem manipulieren? Genug der Fragen von solcherlei Aspekt(en). Ich rede von Verschwendung! Von totaler Verausgabung! Von verbrauchten Existenzen! Ich rede, schreibe von ihnen, und verschwende mich dabei selbst.

Mir fallen schon die Haare aus, und das in meinen Alter; da sagt man sich doch, man würde es doch immer versuchen, immer erstreben, hart im Nehmen zu sein und absolute Gefühlsarmut vorzutäuschen, um sich großartige Freiheiten in der lausigen Gemeinschaft zu verschaffen. Ich bin vom Zerfall gezeichnet, aber nicht wegen meines Verhalten, oder meinem Denken, meinen Emotionen oder wegen; was will mir noch alles einfallen – meinetwegen meinen Empfindungen die aus Erlebnissen und Wagnissen stammten, die durch und durch durchdrungen sind vom Abschaum der mich gebar, mich austrug zur Welt brachte, mich groß zog und mir mit einem Messer tagtäglich und auch gerne nächtlicher Zeiten in den Rücken fällt. Oh wär ich dabei doch nur fähig Schmerz zu empfinden; wie es lausige Zeitgenossen dürfen, welche den Wert seiner Gesellschaft und Gegenwärtigkeit nicht einmal im kühnsten Moment der Befreiung erahnen könnten.

Nun mag mir auch noch in den Sinn kommen, ich solle den Sinn des ganzen Theaters erklären, ja sogar in diese Sprache mit verständlicher Wirkung verzeichnen. Ich bin vom Zerfall gekennzeichnet wegen meiner Gedanken zu allem was mir nutzloserweise in den Sinn und in die Quere kommt. Sie entstehen genau wie in diesem Moment als Perlen, als glänzend kleine strahlend-einnehmende Kugeln in meinem von Dunkelheit zerfressenen Gehirnkämmerchen. Und jede Kugel folgt der nächsten und nächsten. Sie sind aneinandergereiht wie eine neumodische Perlenkette und Würgen somit meine Atemwege, um wohl zu verhindern, dass ich diese Luft einatme, die so vermute ich einfach mal; sehr schädlich für mich sein muss. Nun wohl wahr, es kann auch an diesen Geistern liegen, die um mich herumtanzen, ihre Gesicher verformen, lustige Mundbwegungen mit Sprechblasen aus Teer vollführen und mit den Händen im Wind kämpfen und welche mir wie erwähnt, gerne mal mit einem Stichwerkzeug in den Rücken fahren, manchmal sogar mit einem Lächeln auf den blassen Lippen, das für deren Verderblichkeit steht. Ja und ich lache lauthals dabei. Ich muss aber nun passen, was dieserlei Sinnesfrage anbelangt. Denn es ist eine Detailfrage für mich, ob dies was ich tue und wie ich es tue von Sinn, von Wert, ja von Stärke besetzt ist. Denn wie ich mir schon öfter dachte, ist die Fäulnis überall und steckt in jedem. Da schließlich alles dem großem Vergessen gewidmet sein wird, und wir Zufallsprodukte eines unvorstellbaren, gigantisch großen Experimentes sind, wird man meiner Treiberei nicht viel mehr Beachtung schenken wenn ich ihr eigenmütigerweise einen Sinn vorgäbe oder vorträume. Vielleicht landen meine Ergüsse mal auf den Schulbänken als Negativbeispiel für irgendetwas. Nun ja. Zurück noch kurz zu dem was ich wie folgt preisgebe.

Wie üblich gehe ich zu Bett. Schlafe wirr. Stehe auf, erzwinge Körperpflege um meine faulende Seele zu verkleiden. Und dann treibt mich irgendetwas zwiespältiges dazu, zur Sklavenbucht wie ein verlorenes Schiff zurückzukehren, und ich schmecke dabei in meinem Mund, die kleine Hand des Poltergeistes, welcher nur eine meiner vielen Parteien in mir ausstrahlt. Dieser Geschmack lässt sich ungefähr mit verbrannter Erde, Kohle oder evtl. vllt. auch mit üblichen Staub beziffern, er ist dabei vorallem sehr warm und klebrig. Dieses zwiespältige Gefühl lässt sich wie folgt darstellen. Und zwar bin ich in dieser Darstellung Teil eines Baumes, – was nun auf dem Spaltstamm liegt. Es fliegt mir eine Axt entgegen, die im Begriff ist, meine Gedärme zu vervielfältigen. Es ist zwar eine schöne, silberne und noble sowie kalte Spaltaxt, aber sie spaltet mich eben, ohne das ich die Kräfte dahinter je verstehen könnte. Auch dann wenn ich als üblicher -Normmensch- dann endlich im Geschehen, im Büro, neben Telefon, strahlenden Computern auf einem ungemütlichen Stuhl sitze, bleibt der Geschmack und dieses irre Gefühl, als ob ich in kürze Robert Steinhäuser nachahmen würde, in fixer Rolle. Noch bin ich nicht verwirrt genug, um mich der Arbeiterei hinzugeben, meine Normgedanken tendieren zu erlebten Dingen, welche mich einst mit Zufriedenheit füllten, und einst mit Ekel erzürnten. Ich sitze in diesen Momenten der Erinnerung ziemlich apathisch auf mir selbst, als hätte ich meine Beine auf die Schultern geworfen. Ach, und dann tauchen wieder diese Gespenster auf, – was soll der Scheiß: Dann verfolgen mich die blicke dieser gewöhnlichen Missnaturen, die hochstolzierend auf einem 1-2mm hohen Podest lächelnd die Flagge ihres Helden schwingen, die ihre Fehler feiern, die zig Äxte im Leib haben müssten und mir die zweifelhafte erteilen, ihr Mitmenschen, ihr Bruder, ja ein Teil von ihnen zu sein. Ich spreche pausenlos von diesen Menschen um mich herum. Ich kann mich gar nicht mehr auf mich selbst konzentrieren, geschweige denn auf das was mir wichtig erscheint. Meine Gewöhnlichkeit, meine von Fehlern durchsägte wilde Natur, verliert sich selbst, entfernt sich von den Menschen, wird dabei aber immmer mehr Teil von ihr. Ich stelle eine absolut gewöhnliche Person dar. Bin seit meiner Geburt dabei mich selbst aufzusaugen und zerfalle (s.o.) so vor mich hin. Dieses eigenmütige Geblubber meinerseits wurde nicht veröffentlicht, weil ich irgendjemanden verändern will, sei es aus eigennützigen und perfiden Gründen, um ihn seine kälte, leere und Unbestimmtheit wegen erst recht zu belächeln. Nein, nein. Es geht hier nicht um mich. Es geht auch nicht um dich, deine Saufkumpanen/Freunde/Freundinnen/Bekannte/Kinder/Glaubensbrüder/Verbündete/ Feinde/Lebenspartner/usw/usf, sondern einzig und allein um den existierenden Schlüsselpunkt, der nicht wirklich den Grund und mein Verlangen bildet und ausfüllt, sondern dir als Beruhigung gelten soll. Denn wohl wahr meine Gedanken fangen nichtan, wie ein Baum aufgebaut ist. Sondern zweigen längst vom Stamm ab. Daher wechsle ich die Themen in meinen künftigen Schriften ebenso nach Lust und Laune, als ob ich ein Tier sei, welches von Ast zu Ast und von Baumkrone zu Baumkrone springt. Wer mich nicht von Anfang an leiden kann, wer mich nicht vom allerersten Satz an nicht ertragen, erleiden oder fassen kann, der soll es gefälligst lassen mich mit seiner Existenz zu belästigen. Denn Ich kann durchaus besseres mit Fremden diskutieren und bereden, als wie meine eigenen Texte. Meine Texte sind mir selbst gewidmet. Ich verschwende mich pauselnlos, und diese paar Wörtchen mögen Euch allen kaum projekzieren können, wie es Sekunde um Sekunde in mir zugeht. Ich bin ein absoluter Vulkan, der ganz unruhig und versessen darauf wartet den öberflächig Oberflächlichen den Arsch zu verbrennen!

Momente des Schweigens verhüllen am wenigsten die Wahrheit, ich bin nicht nur deswegen Schweigsam wie ein Grab, – besonders in schlechter Gesellschaft! Denn ich will rein gar nichts mit diesen als ernstzunehmende Erwachsene verkleidete Clowns nicht mehr wahrnehmen, als ich sie wahrnehmen muss. Jede von ihnen erzeugte Emotion bei mir, lässt den Ekel zu ihnen und mir selbst wachsen. Ich kann und will nicht mit ihnen auskommen. Aber ich muss. MUSS! MUSS! MUSS! Es ist mir zur Pflicht, ja fast zu einem Zwang geworden, diesen Leuten ganz verspiegelt den Spiegel vorzuhalten, sie zu verwirren, ihnen die Ernegiequellen zu versalzen. Es ist mein Wille, es ist sein Wille, der mich zwingt, es sein zu lassen, den Leuten eine Chance, eine Belohnung oder eine Hoffnung zu schenken. Denn es ist, genau wie dies hier und jetzt, eine Investition die sich in Wahrheit Verschwendung nennt und damit ganz ordentlich glänzt.

Und Tag für Tag geht das so weiter: Man geht zu Bett, schläft wirr, steht auf, verkleidet sich, geht zwiegespalten zur Arbeit, hat wirre Gedanken, kehrt zurück und geht ins Bett… Das nebenbei, dieses Gelaber, welches ich trotz verstärkter Investitionen in die Abstinenz zur Bekämpfung der erhöhten Geschwindigkeit meines Zerfalls mitbekommen muss, man müsse seine Hülle mit Sport ausfüllen, mit Kosmetika beschmieren, den innerlichen Ausgleich aufzwingen, mit Drogen vollpumpen um die Angst zu ertragen, mit Mediengeilheit verpflichten usw und blablabla. Dieser Ganze Müll, den ich gerade eben in alter menschlicher Manier aufteilte, ist Unsinn und absoluter Schwachsinn, er ist nutzlos, und er ist belästigend, denn er stinkt, er zermürbt auf penetrante Weise. Er ist Produkt der Gesellschaft und die Gesellschaft wird zu seinem Produkt.

Anmerkung: Text entstand Anfang 2005

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Absatz 1 – Was ist eigentlich los?

Wir alle haben wohl Anteil an der resignierten Haltung gegenüber dieses Chaos: Masse Mensch. Es gab in den letzten Jahrhunderten genug Beispiele für die mangelnde Fähigkeit des Menschen sich verbal mit existentiellen Schwierigkeiten seiner Spezies auseinanderzusetzen.

Wir hatten zwei Weltkriege, waren nahe dem Atomkrieg und somit der Vernichtung weiter Bereiche der Menschheit. Auch heute sind wir bereits durch Anschläge irgendwelcher Terroristen und einiger Präventivmaßnahmen der USA in einen subtilen, indirekten Krieg gerissen worden.

Gegen den Terror werden weltweit Maßnahmen ergriffen. Zum Schutz der Bürger werden Kameras installiert und Sondereinheiten wurden gegründet die das Internet nach Feinden der Demokratie und der westlichen Grundordnung durchforsten sollen.

Die Mächtigen setzen auf Rüstung und Technologie statt auf Bildung und Kommunikation. Die Bürger sind weltweit und hochprozentig mit ihren eigenen Problemen zu sehr beschäftigt, sodass sie nur bei äußersten Schwierigkeiten Protest ergreifen bzw. ergreifen würden.

Im Alltag kämpfen wir gegen Vorurteile bis hin zum kühlen Rassismus einiger Mitmenschen. Wir kämpfen gegen die Widrigkeiten des Lebens im Beruf, in der Schule oder auf der Uni. Wir versuchen den Forderungen der Gesellschaft gerecht zu werden.

Leistung zählt. Zeit ist Geld. Carpie diem wird als Leitmotiv für falsche Zwecke benutzt und missverstanden. Das Essentielle bleibt auf der Strecke und viele Menschen spüren das in ihrem Alltag, in ihrem Leben und bei ihren Mitmenschen.

So fliehen viele in den Feierabend, ins Wochenende oder den Urlaub um das nachzuholen was sie verloren haben. Sie lenken sich mit Drogen, Computerspielen, Sport und so weiter teils sinnvoll, teilsnutzlos ab.

Die Schwierigkeiten die wir haben sind essentiell. Die meisten werden ignoriert, beschönigt oder falsch bzw. halbherzig gelöst. Die Menschen scheinen vor etwas wegzulaufen. Sie erbringen zwar großartige Leistungen im Beruf und durchaus auch in ihrer Freizeit, aber ihre Ziele und ihre Vorstellungen sorgen dafür, dass ihre Ergebnisse kaum Früchte tragen bzw. nur begrenzt helfen das Leben grundsätzlich positiv zu verändern.

Auch von unserer deutschen Politik aus wird auf Leistung und Wachstum gesetzt. Offenbar ist nur Leistung und Wachstum gut für das Volk. Geld spielt dabei eine wichtige Rolle. Geld kann über Glück und Unglück entscheiden.

Die Kommunikation ist zwar durch Internet, Handy und allerlei Errungenschaften der Technik wesentlich einfacher geworden, aber die Themen die besprochen und diskutiert werden gehen oftmals kaum über den Tellerrand hinaus.

Ich muss sagen, ich bin enttäuscht von dem was die Menschen aus sich machen. Ich bin vom Präsidenten der Vereinigten Staaten genauso enttäuscht wie vom Diktator Kim Jong Il in Nordkorea oder Bundeskanzlerin Merkel. Weil ich die Zeichen der Zeit erkannt habe und merken mußte wie wenig eigentlich für eine sinnvolle Welt gekämpft wird.

Wirtschaftliche Interessen stehen genauso über die Freiheit aller Menschen wie Macht und Einfluss.

Fortsetzung folgt..

In folgenden Foren bzw. Communites wurde dieser Beitrag ebenso publiziert:

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Philo-Welt

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Pi – System im Chaos

Pi - System im Chaos

Zugegeben, ich mußte mir den Film nun eben vor Verfassen dieser Meinung, zu dieser Empfehlung nocheinmal ansehen. Es ist schon einige Monate her als ich ihn erstmals sehen konnte. Hin und wieder kam mir der Gedanke auf, ihn nocheinmal durchzusehen, denn ich war der Meinung, ihn noch nicht ausreichend gewürdigt zu haben. Nun bin ich endlich vor kurzem wieder dazu gekommen und der Film hat mich fasziniert, wenn auch weniger als am Anfang, als ich ihn zum ersten Mal sah. Noch immer begreife ich nicht so genau was man mir im Endeffekt sagen möchte. Ich will selbst darauf kommen und lasse mich ungern auf Recherchen im Internet ein. Abfolgend werde ich nun ein wenig auf den Inhalt eingehen, ohne vorab Entscheidendes zu verraten, man möchte ja keine Unterhaltung köpfen, für jene die Pi – System im Chaos noch nicht gesehen haben. –

Der Soundtrack lädt von Anfang an zu Kreativität ein. Man möchte sofort irgendetwas anstellen, und am besten dabei noch high sein. Der Soundtrack ist mir sympathisch, und er ist das Erste was ich hier anspreche, denn er bildet nicht nur im Film eine gute Basis sondern macht die Zuschauer sozusagen auch virtuell warm und gefügig. Dann fällt einem gewöhnlich frustrierten Vorstadttrottel wie mir sofort die Darstellung der ersten Bilder auf. Man ist zunächst schockiert, schwarz-weiß ist die volle Farbenpracht des Films. Und ich weiß noch wie sehr ich mich in diese Optik verliebt habe. Der Hauptdarsteller passt zur Optik. Zu diesem schwarz, weißem Kontrast. Ich gönne diesem Menschen vieles, ich kann ihn leiden, da ich Parallelen erkenne, die zwar gestellt, aber eben liebevoll zum Detail arrangiert sind.

Pi - System im Chaos 2

Der Hauptdarsteller ist dieser Mensch. Und er leidet an Clusterkopfschmerzen die in einem gewissen Zyklus auf ihn herabprasseln und ihn zu Boden drücken. Die Lawine von Schmerzen wird in diesen ästhetischen Bildern, ästhetischen Worten und ästhetischen Klängen vollstens zum Geschoss, und man muß als Zuschauer genau wissen was man sieht, sonst kann man sich darin verirren und verlieren. Es gab für mich daher sogar einige Momente, in welchen ich gerne in der Situation des H.Darstellers gewesen wäre. In vielen Szenen glänzt der tadellos dargestellte Charakter und es macht richtig Spaß seine Aktionen zu beobachten und zu verfolgen. Ich verstehe diesen Charakter, ohne darüber nachdenken zu müßen.

Der Charakter ist bessesen von einer Idee. Mathematik ist für ihn die Sprache der Natur. Überall existieren Muster die sich mit Zahlen darstellen lassen. So lauten seine Hypothesen: 1. Alles um uns herum lässt sich mit Zahlen wiedergeben und verstehen. 2. Stellt man die Zahlen eines beliebigen System zusammen entstehen Muster. Es gibt noch eine 3. These, die ich aber nicht wortgleich wiedergeben kann. Daher ein anderwertiger Versuch. In den Vordergrund wird in der 3ten Hypothese vor allem der Aktienmarkt gestellt, welcher als das volle Leben gesehen wird. Ein riesiges Geflecht das vor Leben strotzt. Ein Organismus. Ein natürlicher Organismus. Auch der Aktienmarkt soll daher Gesetzmäßigkeiten unterliegen.

Im Kern bedeutet das; Der Hauptdarsteller sucht nach einem Code, der die Aktienkurse vorhersagbar macht und ist sehr, sehr nahe dran ihn zu finden. Davon handelt der Film meint man, zumal er baldigst in die Front zweier mächtiger Systeme in der Gesellschaft gerät. Einmal in die Front der Kapitalisten. Zumanderen in die Front der Religiösen Heinis. Aber es geht um noch mehr.

Pi - System im Chaos 3

Es wäre ein Paradies wie die Darstellung des Menschlichen Seins in diesem Film zu existieren und einer Aufgabe, einer Beschäftigung, einer Idee nachzugehen. Seine Ruhe dabei zu haben und irgendwann endlich dieser Aufgabe, dieser Beschäftigung, dieser Idee völlig zu verfallen. Ich sehe mich täglich und stündlich in unermesslichen Konflikten mit mir und meinen Mitmenschen, nur weil ich so unglaublich unsozial versuche einfach konsequent zu sein. Man will mich erziehen, man will mich knechten und ich hasse das! Ich will mich selbst erziehen und knechten, ich denke wie mein eigener Herr und muß daher mein eigener Herr sein!

Ich kann mich nicht vor dem Lärm schützen der tausendfach meine Visionen, meine Universen bedroht, ich werde Emotionen kochen wie brennende Lava auf meinem Tablett. Ich wurde unterbrochen. Wo ist nur meine Aufgabe, meine Beschäftigung, meine Idee hin? Ich bin so verdammt hellwach. –

Wie erwähnt, kümmert sich der abgebildete Mensch um den Zahlencode, der Aktienkurse vorhersagbar machen soll. Hauptsächlich geht es aber auch um den klischeeträchtigen Sinn des Lebens. Dieser kommt ins Spiel mit den Juden, die fast ebenso eindringlich die Gewohnheiten des Hauptakteurs zu bedrohen scheinen, wie die Kapitalisten. Die Kapitalisten wollen den Code, um mit diesem extrem viel Geld durch Aktienspekulationen zu erhalten. Im Prinzip, um das System zu stürzen. – Die Juden wollen den Code, um zu ihrem Gott zu finden. Raffgierige Menschen stürzen sich als ohne Gnade auf diesen armen Wahnsinnigen, der nur für sich einer Beschäftigung, einer Idee, ja eben einer Aufgabe nachzukommen sucht.

Pi - System im Chaos 4

Es entsteht ein kleiner Krieg zwischen eben jenen Parteien. Aber auch der Akteur selbst gerät mit seinem eigenen Lehrer und letztlich mit sich selbst in Konflikt, zumindest ist das bis zu einem gewissen Punkt der Eindruck, den ich eben zu erhalten vermochte. Und nun, da ich alles verfasst habe, was mir so wichtig war, kommt mir langsam der Kern des Filmes hoch, aber diesen möchte ich gerade jetzt eben nicht verraten, den diesen solltet ihr da draußen selbst finden! Vermutlich vergesse ich den Kern in 2 Minuten wieder, …

Irgendwie bin ich darüber betrübt, nur einen Film gesehen zu haben, und nicht mit dem Akteur in dieser dargestellten Form zutun zuhaben. Man hat das Gefühl mit ihm zu leben und zu atmen. Ich leide mit ihm, wenn er einen Anfall erleidet. Ich feuere ihn an, wenn er Kapitalisten und Gläubige bescheiden ablehnt. Und liebe ihn für diesen unmoralischen Ehrgeiz der ihn antreibt und doch gleichzeitig ersticken lässt. Irgendwie schön. Er ist in der Klemme zwischen Wissen und Unwissen, wie wir alle. Ein Genie gefangen in der unbeachteten Grauzone. So schön, so schön..

Andere BewertungWikipediaMore?

Während ich den Film sah, entstand übrigens dieses Geschmier welches die Ausgangsposition für diese ‚Bewertung‘ lieferte:

Pi - System im Chaos - Zeichnung

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Fäulnis – Letharg

Alleine die Aufmachung des Datenträgers liegt schwer und sinnlich in der Hand. Ich sehe nicht sofort alles. Erst muß ich das Werk vom Mantel enthüllen, um es in nackter Pracht glänzen zu sehen. Ein menschliches Antlitz mit gesenkten Kopf ist in diesem Glanz zu erkennen. Es wirkt auf mich traurig und unnahbar. Die Farbenspiele auf diesem Bild lassen mich schon ein wenig zweifeln, ob ich dieses Werk überhaupt wirklich zu verstehen weiß. Sehr durchdacht und konzentriert das Ganze.

Diese Zweifel wollen nicht abreissen. Eher noch werde ich darin bestärkt, durch das Lesen der sprachlichen Inhalte. Ich fühle mich bestätigt, auch wenn die Formulierungen völlig neu erscheinen. Die Wirkung ist berauschend und betäubt meine Sinne weiter. Die Darstellung der Texte ist konsequent und klar. Mein Taumel beginnt bereits vor dem Hören der eigentlichen Musik von Fäulnis. Kritik fällt mir immer schwerer. Vieles wirkt gekonnt und bewußt.

Fäulnis - Letharg

Mein subjektives Bild wird nach dem Konsum der ersten Minuten dieser unverbrauchten Musik nicht erschüttert. Ich werde sogar noch viel weiter verschleppt in die unendlichen Gänge und Höhlen der Versklavung. Man zersäbelt mir die Glieder mit den ersten Klängen, ich kauere nur noch wie ein kleines Kind auf dem Boden, und lasse mich von den Tönen und Melodien massieren und schütteln.

Gelegentlich schrecke ich auf; da ist doch wohl ein Ausschnitt aus dem Film Dark Water zu hören? Ich erinnere mich gerne an dieses asiatische Release, welches mit viel Regen und dunklem Schleier eine Geschichte zu erzählen wußte, die mich schnell nachdenklich stimmte. Die musikalische Untermalung hatte dabei keine untergeordnete Rolle. Umso stärker schwang ich mit den klumpenhaften Tritten in mein Seelenmeer, – die Fäulnis permanent arangierte.

Einzig die Orgel will mir anfänglich nicht so passen, sie stößt mich wieder in die Realität. Sicherlich hat sie durchaus Potential. Sicherlich ist sie nicht völlig fehl am Platze. Immerhin wurden aber meine Ansprüche durch die vorherigen Minuten viel höher geschraubt, und ich war mir meiner Sinne plötzlich wieder für Kritik bewußt. Unausgeglichen und unwohl fühle ich mich während diesem Alleingang der Orgel. Ich weiß nicht wohin mit mir und meinen Gedanken.

Ich betatschte die Hülle der CD wie eine Frau die ich niemals liebte. Die Fingerabdrücke zeichneten sich immer häufiger und aggressiver darauf ab. Mein Ekel stieg und ich dachte ich könnte nicht verstehen was mit mir vorgeht, als Haufen Fleisch und Knochen. Ein Funken Hoffnung lies mich weiteratmen und lauschen. Irgendwie hielt ich diese Durststrecke durch, obwohl ich in Zwiespalt mit mir selbst kam.

Ich wurde nicht enttäuscht, nein, – sogar belohnt und wieder nakotisiert mit der Vorlese eines der abgedruckten Texte durch einer saftigen, traurigen und jungen Stimme. Die Laute und Inhalte wußten mich schnell zu überzeugen. Die Wirkung lag auf demselben hohen Niveau.

Ein Fazit

Im Prinzip spricht für sich; was publiziert wird, ich brauche nichts erklären und kann auch nichts dazu erklären. Ich hoffe sehr, dass Fäulnis weiterhin so beständig eine Funktion im Sein ausübt, die viele Menschen krampfhaft ignorieren und verdrängen. Ich spüre ganz entfernt, was Fäulnis versucht auszudrücken. Zumindest entwickle ich eine Intuition, was gemeint sein könnte. Genau deswegen fühle ich mich mit diesem Tonträger verbunden.

Man kann sich von der Existenz nicht trennen, gleich was man in seiner Verzweiflung versucht. Ein Verständnis für die Verzweiflung zu entwickeln, um mit ihr umgehen zu können ist eine Leistung die man gar nicht genug begrüßen kann. Ich sehe in Fäulnis daher etwas sehr positives und halte es bspw. für unangebracht dieses Werk so wie Christhuntproductions zu beschreiben („Ein krankes, schwarzes und emotionales Werk„), gerade weil es eben nicht in diesen Ansprüchen gedeihen wird.

Wer Fäulnis verstanden hat, wird sich so dafür begeistern können wie ich es bereits tue. Ich empfehle jeden sich mit allem was Fäulnis produziert ernsthaft auseinanderzusetzen.

(Geschrieben am 20.12.2005 – Mit freundlicher Genehmigung von Fäulnis)

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