Einträge markiert als ‘Lyrik?’

November 16, 2008

Das Pult blutet langsam im Treibsand

Alles was ich höre ist Lärm. Jeder Gedanke ist ein Uhrwerk der mit seinen Rädern alle Freiheiten vergräbt. Alles was ich sehe ist Schwarz. Es gibt keine Orientierung, keine Sicherheit und keine Zukunft. Alles was ich fühle ist kalter Lehm an allen Stellen meines Lebens. Ich bin bewegungsunfähig und röchle lautlos vor mich hin. Das [...]

Oktober 12, 2008

Morden durch Arbeiten mit System

In meiner Ausbildung. Früher, als ich noch jung war.
Da habe ich mich mit zahlreichen Peitschenhieben durch den Alltag gepeitscht.
Ich hatte Angst zu schreien, Angst zu erkennen und den Dienst zu verweigern.
Mir war nur ständig im Kopf gelegen, dieser Schrei vor der Leere.
Es gibt keine zweite Chance dachte ich.
Ich fluchte ich sei verloren wenn ich nicht, [...]

März 6, 2008

Die Massen stolpern

Die Erde ist Blau,
das Universum schwarz.
Das Leben ist der Tod,
die Liebe zum Chaos.
Hypnotisiert stürzen die Massen
auf grauem Laufbändern umher.
Sie spalten sich gegenseitig,
teilen und dividieren sich.
Sie spalten die Wahrheit zu Meinungen auf,
und wundern sich um ihr Unglück.

Dezember 14, 2007

Silvia Schuster

Ich lief eine Weile in einem Sarg umher.
Meine Worte waren auf schwarzen Sand gemalt.
Mir war nicht viel am Leben gelegen.
Mein Herz schlug zwar für Musik,
war aber nie von Liebe erfüllt.
Nur von Süchteleien einer anderen Zeit.
Mein mit Ketten und Stahl ummantelter Seelenleib,
riss sich in diesem Sarg tiefe Wunden auf.
Ich begann sie als Trophäen zu sehen,
verglich die [...]

Dezember 4, 2007

lxprm

LUXUSPROBLEME
ALLES NUR LUXUSPROBLEME
UNSERE SCHEISS LANGWEILE
NUR EIN LUXUSPROBLEM
DIE GANZE FICKEREI NUR
EIN LUXUSPROBLEM
SINN DES LEBENS?
RASSISMUS?
SICHERHEIT?
POLITIK?
LUXUSPROBLEME!
FRESST ZUCKER
JAMMERT ÜBER WENIG GLÜCK
FICKT JEDES STÜCK
JAMMERT ÜBER WENIG LIEBE
LUXUSPROBLEME!

Dezember 2, 2007

Angst und Ätzend

Das ist alles so ätzend!
Bewerben, werben um sich selbst für einen Job, der schlechtbezahlt und kaumgefällt.
Danach wird gekauft und verbraucht, Essen, Kleidung für ein bisschen Leben auf dieser Welt.
Liebe, wo ist sie in diesem leistungs- und kaptialorientierten Chaos?
Wo sind die Träume, die Geborgenheit, die Zuverlässigkeit der Gefühle?
Es ist so ätzend, ich bin kein Huhn, kein [...]

November 23, 2007

Bekenntnisse

Ich bin Gott.
Ich bin Satan.
Ich bin das Licht und die Dunkelheit.
Ich hasse mich.
Ich liebe mich.
Ich bin tausend Seelen schwer und trotzdem federleicht.
Ich bin ungebildet.
Ich bin gebildet.
Ich bin ein Nigger, ein Weißbrot ein Schlitzauge und ein Mensch.
Ich bin männlich.
Ich bin weiblich.
Ich bin keine Definition, keine Realität, keine Fiktion.
-
Lasst Euch nicht von meinem Äußeren blenden.
Lasst Euch nicht [...]

November 12, 2007

Grau in Grau

Stille ist etwas wunderbares, wenn einem der Kopf vor lauter Grau dröhnt. Seit einigen Wochen rette ich mich vor diesem Grau in den Schlaf.
Meine Gedanken bringen mich nicht weit. Nur die Bilder in meinen Träumen, lassen mich erahnen zu welcher Schönheit ich fähig bin.
Meine Realität empfinde ich als mattes, dunkles Grau. Es herrscht Kälte selbst [...]

November 11, 2007

Warum? Scheiße, nein!

Warum können wir nicht wie jede andere Spezies auf diesem Planeten auch, einfach nur fressen, saufen, ficken und schlafen?
Reicht es denn nicht mehr nur demotiviert zu sein?
Muss ich denn immer irgendwas tun?
Brauche ich denn überhaupt immer Bestätigung?
Ach, was liegt in mir brach.
Was, abernach hab ich mir abverlangt?
Glänzend,
glühend,
diese Steine hinter der Nase,
hinter den Augen,
hinter dem Verstand.
Zerreiberei, [...]

Oktober 21, 2007

Ich verrecke aus Verzweiflung

Ich verrecke aus Verzweiflung.
Nichts als elendige Ungewissheit plagt meinen milden Verstand.
-
In einem dunklen Wald mit kalten Seen
Ein Platz, den die Feuer des Meisters
der Welten nicht erreichen
Im Dunkelsten des Grossartigen, von
der Nacht der Zeiten.
Und sie versammelten sich
und wurden zum Haus des Todes
Kinder der Kräfte der Zeit
Kinder der Soehne der Maechtigen
Alle versammelt in einem schwarzen
Kreis

Oktober 21, 2007

Wie fein es doch stets zu beginnen scheint

Obwohl es sich für gewöhnlich ins Grobe zu stürzen weiß.
Es drückt sich aus mir heraus, und ganz unvermittelt
breche ich in meinen Kadaver zusammen.
Es bleibt nichts weiter als ein Flüstern in meinem Kopf,
diese leise Stimme würgt bedrohlich den Sauerstoff ab.
Mein jämmerliches Winden um die Kontrolle über den Körper,
ergibt sich schnell den wahren Tatsachen.
Und endlich kann ich [...]

Oktober 21, 2007

Bei lebendigen Leib möchte ich mir die Haut vom Leib ziehen.

Die Schande ist zu groß und widerlich.
Fast jede Nacht überkommt es mich,
und ich versuche mir das Fleisch von den Knochen zu reissen.
Mit bloßen Händen packe ich diese fette Fleisch,
und zerre bis zum größten Schmerz daran,
bis mich meine erbärmlichen Kräfte verlassen.
Ich erkenne am Ende meine Hilflosigkeit,
und finde mich nur noch in der Raserei wieder.

Oktober 17, 2007

Flüchtige Gedanken..

Warum nehmen wir uns so ernst? Alles ist ein Witz und wir kämpfen umsonst. Wir kommen auf die Welt und sterben, werden von Anderen abgelöst bis diese wiederum sterben und abgelöst werden. Alles was existiert ist eine Geisel der Ewigkeit. Alles was nicht ewig währt ist Nichts.
Und wir kämpfen täglich mit dem Morgen ob wir [...]

Oktober 6, 2007

Atomare Flaschenpost

Jeden Tag verzocke ich mein Leben. Jeden Tag entscheide ich mich für den falschen Weg.
Ob ich zur Arbeit gehe und dort 8, 9 oder 10 Stunden absitze oder daheim bin; um dort Stunden ziehen zu lassen.
Stets wähle ich falsch.
Ich weiß nicht warum ich das immer wieder mache.
Ich glaube ich bin erschlagen vom Luxus.
Resigniert und getroffen [...]