Mit 5 Litern Leitungswasser 500 km Reichweite.
Höchstgeschwindigkeit bis zu 200 km/h.
500 U/min Leerlaufdrehzahl.
Abgas: Ein paar Wassertropfen.
Dieses Auto gibt es seit Mitte 2000:

Europäische Investoren wollten Wasserauto-Erfinder ausbeuten
Erneut sind wir auf den Philippinen, in Manila. Wiedersehen mit einem quicklebendigen, aber äußerst schlecht gelaunten Menschen. Dingel (70), wie immer in Jeans und T-Shirt:
„Woher diese Gerüchte kommen, weiß ich nicht. Alles Quatsch. Was ich aber weiß, ist dass mir die Lust auf europäische Investoren gründlich vergangen ist. Die wollen meine Erfindung für lau abzocken!“
Was ist geschehen? Dingel, grantig und verletzt:
„Mich wollten zwar schon viele beklauen. Am schlimmsten aber trieben es zwei Schweizer, angeblich selbst Wasserstoffauto-Erfinder. Die tauchten hier bei mir auf, erschlichen sich mein Vertrauen, um dann hemmungslos meine Erfindung zu kopieren. Zuerst fragten sie mir Löcher in den Bauch, interessierten sich für den Reaktor im Motorraum. Dann, als ich sie nicht in alle meine Geheimnisse einweihen wollte, wurden sie ausfallend. Ich schmiss sie raus. Sie beschimpften mich von der Straße aus mit „Dich machen wir fertig“ und „Du bist erledigt“. „Die machten mir richtig Angst.“
Dingels Dilemma: Misstrauen statt Unternehmergeist Dingel, stinksauer:
„Meine Geduld ist erschöpft. Ich will mit all diesen Menschen nichts mehr zu tun haben.“
Es fehlt Vertrauen
Sein Geschäftspartner kann den Ingenieur, den auf den Philippinen jedes Kind kennt, gut verstehen. Obwohl Juan Vargas lieber heute als morgen ins Millionendollar-Business mit dem Wasser-Motor einsteigen würde, sagt er:
„Von allen Seiten und von allen Kontinenten prasseln Angebote auf ihn herab. Sie alle lassen es allerdings an seiner Hauptforderung fehlen. Sie heißt Vertrauen. Vertrauen zu ihm und zu seiner Erfindung.“
Na ja, wer will es ihnen verdenken? Die angebliche Erfindung ist so bizarr, dass Misstrauen durchaus angesagt ist:
Nach jahrzehntelangen Versuchen will Dingel es geschafft haben, dass sein Corolla mit an Bord erzeugtem Wasserstoff läuft, weder Benzin noch Methanol oder Erdgas als Treibstoff braucht. Nur H2O (Wasser) und einen geheimnisvollen „Konverter“. Zu schön, um wahr zu sein? Tatsache ist, dass AUTO BILD-Reporter Jörg Wigand auf mehreren Fahrten mit ihm im Großraum Manila sowie bei Überlandtrips auf der Autobahn keinen Verbrennungsgeruch feststellen konnte. Tatsache ist, dass mehrere Investorengruppen nach kürzeren Testfahrten mit Dingel so von seiner Erfindung überzeugt waren, dass sie Vorverträge in Millionenhöhe angeboten haben. Partner Vargas:
„Einen davon habe ich schon unterschrieben, so gut ist er. Was fehlt, ist Mr. Dingels Unterschrift.“
Die Erfindung ist sehr simpel
Tatsache ist aber auch, dass sich Dingel bislang jedem ernsthaften Test oder dem Prozess der Patentierung verweigert hat. Die einzige mehrstündige Prüfung des Motors wurde in einer BMW-Niederlassung in Manila von einheimischen Ingenieuren vorgenommen. Das Resultat: Alle Ingenieure waren von der Erfindung überzeugt. Warum also zögert er mit der Weiterentwicklung?
„Weil meine Erfindung so simpel ist, dass jedermann nur lachen würde, wenn ich sie veröffentliche. Sie beruht nur auf gesundem Menschenverstand, nicht auf innovativem Ingenieurwissen. Wie soll man so etwas patentieren lassen?“
Dingels Dilemma, es scheint nicht lösbar. Vor allem nicht, wenn man ihn unter Druck setzt. Der Mann braucht Zeit und Ruhe- Oder eine Eingebung. wie er aus dieser Geschichte wieder rauskommt.
(Wasserauto.de - Quelle: Auto Bildzeitung Seite 36, Nr. 43 vom 26.10.2001)
5 Kommentare
April 1, 2008 um 9:07
[...] aus Wasser 01Apr08 Ich bin vorher auf diesen Post gestoßen. Da geht es um einen Philippinen, der angeblich ein Auto entwickelt, das mit Wasser [...]
Mai 1, 2008 um 11:28
Hallo,
All dies wiederspricht bekanntlich den Hauptsätzen der Thermodynamik. Ich will nicht sagen das so etwas nie funktionieren könnte, aber ich bin kein Physiker und Herr Dingel will das Energieproblem der ganzen Erde gelöst haben.
Physiker und Professoren die ihr Handwerk in langen Studien gelernt haben kommen dann auf diese Lösung nicht? Ich habe mich mit meinem begrenzten Wissen ausgiebig mit diesen alternativen Energiegewinnungen beschäftigt. Es braucht selbst für einen Laien wie mich nur wenige Stunden um festzustellen das dies humbug ist.
Permanent – Magnet Motoren egal wie gebaut können im IDEALSTEN Fall nur die Leistung erzeugen die vorher zur Erschaffung hineingesteckt wurde…auch wenn sie natürlich erschaffen sind.
Wasser in seine Teile Wasserstoff und Sauerstoff zu zerlegen und das Produkt aus einem Liter Wasser sofort in einem Explosions Motor zu nutzen halte ich für genau so unwahrscheinlich da ich dies einfach nur für eine Umwandlung des Wassers in eine nutzbare Energie (in diesem Fall zur Verbrennung) halte und keines Falls die investierte Energie zur Umwandlung unter der Ausbeute sein Kann.
Ich habe in diesem Fall nur mit viel Energie dafür gesorgt das ich eine Nutzbare Energiequelle bekomme (Wasserstoff oder auch Knallgas). Ich möchte gerne daran glauben das mann eines Tages weder auf Öl noch sonstige Raffenerie Produkte angewiesen ist,aber die Lösung dieser Probleme vermag kein Daniel Dingel oder sonstiger Hobby Bastler der zuhause nach der Arbeit irgendwelche Maschienen baut die auf den ersten Blick den Anschein haben sie würden mehr Energie erzeugen als ihre Eingansleistung. Wäre dies so bräuchte niemand auf der Welt Physik zu lernen .
Klar wird es genug neuartige techniken geben die ohne Benzin oder Öl auskommen aber solche Patente sind legitim und der Entdecker hatt die Funktionsweise durch sein Fachwissen belegt und alle wiederlegungen ausgeschlossen ,denn so verfährt ein Wissenschaftler.
In meinen Augen sollte jemand der behaupted sein Auto laufe z.b mit auf ein von Dingel basierendes System diesen Beweis wie folgt antreten: Fahr dein Auto zur nächsten renomierten Universität,such Dir einen Physiker deines Vertrauens,lass die Funktionsweise durch den Physiker rechnerisch erfassen und auch die Pro und Contra unverblümt aufzeigen ,gib die ergebnisse MIR und ich werde sie zur Kontrolle an den nächsten Physiker schicken .
MFG
Dezember 27, 2008 um 1:08
Ich habe die Investoren im Internet gesehen, sie werben mit dem Wasserauto, eigentlich haben sie nicht das nötige Geld um das Wasserauto zu vermarkten und suchen Investoren in der Schweiz. Ihr Interesse besteht darin hinter die Geheimnisse des Wasserautos zu kommen.
Konkret gesagt, sie glauben mit einem Mikrowellengenerator die Spaltung von H2O so zu begünstigen, das weniger Energie für die Spaltung von H2O aufgewendet wird. Herr Dingel spielt mit Ihnen, er will seine Erfindung nicht vermarkten, bis jetzt gibt es keinen Nachweis das sein Wasserauto überhaupt funktioniert.
Wer kauft schon die Katze im Sack. Ich möchte gerne glauben, das das Wasserauto wirklich funktioniert. Jedenfalls, Daniel Dingel hat mit seinem Auto die Welt verrückt gemacht, selbst das Militär der USA experimentiert mit einem HHO-Motor.
In der Entwicklung von neuen Autoantrieben steht der Elektromotor im Vordergrund, der von einer Batterie betrieben wird. Die Batterie wird von einem Dieselmotor geladen. Was man verschweigt, dieser Motor kann auch ein Knallgasmotor sein, der von Diesel auf HHO umgeschaltet werden kann.
Die Batterie muß eine Mikrowelle betreiben können, die dem Spaltungsvorgang von Wasser genügend Hitze zufügt (1000°C werden durch spezielle Verfahren nur noch benötigt statt 2000°C). Bis jetzt ist alles an diesem Mikrowellengenerator gescheitert, ihn gibt es noch nicht, dies scheint das letzte Geheimnis von Daniel Dingel zu sein.
Man sollte sich fragen warum der Ölpreis so verfallen ist, vielleicht will Obama mit Daniel Dingels Wasserauto die amerikanische Automobilindustrie retten, warum wollen Die Grünen nicht über das Knallgasauto reden? Das es geht ist durch Physiker schon nachgewiesen. Bis der erste HHO-Motor in Serie gebaut wird wird noch einige Jahre dauern. Von seiner Funktion bin ich überzeugt. GKZ
Januar 18, 2009 um 6:49
Ich selbst habe ausprobiert mit zwei Elektrolyseuren für meinen Range Rover Diesel mit 3 Liter Hubraum mit 12 Volt bzw. mit 24 V – 0 Ergebnis – der Motor hatte die gleiche Leistung . Eine Treibstoffverbrauchsreduktion kann sich meiner Meinung nach nur durch Mehrleistung zu Buche schlagen.
Ich bin natürlich dieser Technik voll aufgeschlosen und möchte bei etws Aussichten auf Erfolg auch weitermachen und verbleibe der
nichtaufgebende Karl
Juli 8, 2009 um 11:26
Fahrzeuge mit Wasser anzutreiben ist ja nun keine Neuigkeit mehr…
Leider wird es immer wieder von Theoretikern und Nörglern die sich nie mit der Technik in der Praxis beschäftigen als nicht möglich hingestellt.
Die Praktiker freuen sich lieber über die Benzinersparnis.
Beispiel: Mein BMW 323Ci benötigt nach dem Umbau noch ca. 4L/100km.
Alle Infos dazu gibts auf wasserauto24 de